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18. Dezember 2015

Pressemitteilung des Ministeriums für Finanzen und Wirtschaft vom 17.12.2015.

Das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft fördert weitere zehn Technologietransfermanagerinnen und -manager zur Unterstützung der baden-württem­bergischen Unternehmen im Innovationsprozess. Die Stellen sind bei Industrie- und Handelskammern, Handwerkskammern sowie regionalen Wirtschaftsfördereinrichtungen angesiedelt.

Die Technologietransfermanagerinnen und -manager haben die Aufgabe, Kooperationen zwischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen zu initiieren. Sie sollen damit die Umsetzung von wissenschaftlichen Erkenntnissen in neue Produkte und Verfahren fördern.

„Die Technologietransfermanagerinnen und -manager sind vor allem für die kleinen und mittleren Unternehmen eine wichtige Anlaufstelle bei der Umsetzung ihrer Innovationsvorhaben. Damit wollen wir die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen fördern und darüber die Innovationsfähigkeit kleiner und mittlerer Unternehmen verbessern“, sagte Wirtschaftsminister Nils Schmid. Vor dem Hintergrund der Digitalisierung der Wirtschaft bräuchten gerade kleine und mittlere Unternehmen in diesem Bereich noch mehr Unterstützung. „Deswegen haben wir dieses erfolgreiche Instrument weiter ausgebaut und die Zahl der Anlaufstellen verdoppelt.“

Bereits im Jahr 2014 hat das Ministerium zehn solcher Stellen mit einer Laufzeit von vier Jahren mit rund 1,8 Millionen Euro gefördert. Aufgrund des großen Erfolgs dieses Förderprogramms und des steigenden Unterstützungsbedarfs der Unternehmen werden nun zehn weitere Stellen mit knapp 1,7 Millionen Euro gefördert. Die Mittel stammen aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) der Europäischen Union.

3. Dezember 2015

Pressemitteilung des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft vom 03.12.2015

Ministerialdirektor Helmfried Meinel: „In ganz Baden-Württemberg können sich demnächst Unternehmen kostenlos darüber informieren, welche Möglichkeiten und Beratungsangebote ihnen zu den Themen Energiesparen und Energieeffizienz zur Verfügung stehen.“

Der Amtschef des Umweltministeriums, Ministerialdirektor Helmfried Meinel, hat heute (03.12.) in Stuttgart rund 30 Trägerorganisationen für die zwölf regionalen Kompetenzstellen des Netzwerks Energieeffizienz ausgezeichnet. Die über das ganze Land verteilten Kompetenzstellen sollen als unabhängiger Ansprechpartner neutral und kostenlos den Unternehmen dabei helfen, die jeweils für sie geeigneten Informationen und Angebote zur Energieberatung in Anspruch nehmen zu können. „Mit dieser Maßnahme richten wir ein wichtiges wie auch entscheidendes Unterstützungsangebot für die Umsetzung von Energieeffizienzmaßnahmen in Unternehmen ein, welches auf regionaler Ebene zudem den Austausch der beteiligten Akteure anreizen wird“, erklärte Helmfried Meinel.

„Die Unternehmen im Land verbrauchen knapp ein Viertel der Energie in Baden-Württemberg“, betonte Meinel weiter. „Wenn sie die benötigte Energie noch effizienter einsetzen und konsequent erneuerbare Energien nutzen, können sie ihre Produktions- und Energiekosten sowie ihren CO2-Ausstoß deutlich verringern. Wir wollen, dass die Unternehmen diese großen Potenziale auch tatsächlich heben, deswegen hat die Landesregierung die regionalen Kompetenzstellen des Netzwerks Energieeffizienz ins Leben gerufen.“ Hauptzielgruppe seien vor allem kleine und mittlere Unternehmen aus Handel, Industrie, Handwerk, Gewerbe und Dienstleistungen, so der Amtschef des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft.

Darüber hinaus bilden die zwölf Kompetenzstellen gemeinsam mit der zentralen Koordinierungsstelle bei der Umwelttechnik Baden-Württemberg GmbH das landesweite „Netzwerk Energieeffizienz“. „Damit können Synergien genutzt und weitere Potenziale der Energieeffizienz erschlossen werden“, sagte Meinel weiter.

Das Förderprogramm „Regionale Kompetenzstellen des Netzwerks Energieeffizienz“ ist auf sieben Jahre angelegt und hat ein Volumen von insgesamt 24 Millionen Euro. 50 Prozent (zwölf Millionen Euro) stammen aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE), das Land bringt eigene Mittel in Höhe von 9,3 Millionen Euro ein und die Trägereinrichtungen der KEFF beteiligen sich mit rund 2,7 Millionen Euro.

13. November 2015

Pressemitteilung des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz vom 12.11.2015.

Minister Bonde: „Grün-Rot sichert mit attraktiven Förderprogrammen zukunftsfähige ländliche Räume in Baden-Württemberg“.

„Die baden-württembergischen Mittelständler sind im Ländlichen Raum ein wichtiger und unverzichtbarer Wachstumsmotor. Mit unserer neu geschaffenen Förderlinie ‚Spitze auf dem Land‘ stärken wir die Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit der Unternehmen. Außerdem setzen wir mit den Fördergeldern gezielt Impulse, damit diese Unternehmen ihr Potenzial als Technologieführer festigen und weiter wachsen können. So entstehen hochqualifizierte Arbeitsplätze und nachhaltiges Wachstum in der Fläche – der Ländliche Raum wird gestärkt und zukunftsfähig erhalten“, sagte der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Alexander Bonde, am Donnerstag (12. November) bei seinem Besuch des Unternehmens VRI GmbH Batterie Technik in Ellwangen (Ostalbkreis), das den Zuschlag für die Förderlinie „Spitze auf dem Land“ in der ersten Auswahlrunde erhalten hatte.

„Der immer stärker werdende globale Wettbewerb bringt es mit sich, dass auch die Unternehmen im Ländlichen Raum ihre Innovationskraft stetig steigern und dem zunehmenden Wettbewerbsdruck Stand halten müssen. Die Landesregierung unterstützt mit der ‚Spitze auf dem Land‘-Förderlinie gezielt kleine und mittlere Unternehmen mit weniger als 100 Beschäftigten. Bezuschusst werden beispielsweise umfassende Unternehmensinvestitionen in Gebäude, Maschinen und Anlagen. So werden Innovationskraft gestärkt, Arbeitsplätze geschaffen und gleichwertige Lebensverhältnisse in Baden-Württemberg gesichert. Von ‚Spitze auf dem Land‘ haben in den bisherigen Auswahlrunden 43 Unternehmen profitiert“, sagte Bonde. Der Minister gab Anfang November die neun Unternehmen bekannt, deren Projekte in der fünften Auswahlrunde mit insgesamt drei Millionen Euro gefördert werden. Abschließend dankte Bonde den Geschäftsführern von VRI für das klare Bekenntnis des Unternehmens zum Ländlichen Raum.

Hintergrundinformationen:

Das im Ländlichen Raum gelegene Unternehmen VRI GmbH Batterie Technik entwickelt und produziert kundenspezifische Batterie- und Akkusysteme. Durch den Neubau einer Produktionshalle am Standort Ellwangen kann die Vergrößerung des Unternehmens vollzogen werden.

Die Förderlinie „Spitze auf dem Land! Technologieführer für Baden-Württemberg“ richtet sich an innovationsorientierte Unternehmen, die das Potential haben, einen Beitrag zur Technologieführerschaft Baden-Württembergs zu leisten. Diese Unternehmen sind von besonderer Bedeutung für den Ländlichen Raum, da sie die ausgeglichene Struktur Baden-Württembergs prägen und Kerne für Innovation und Zukunftsfähigkeit sind. Diese Struktur soll erhalten und ausgebaut werden. Kleine Unternehmen mit weniger als 50 Beschäftigten können für ihre Investition bis zu 20 Prozent Zuschuss erhalten, mittlere Unternehmen mit weniger als 100 Beschäftigten bis zu 10 Prozent. Der maximale Förderbetrag pro Projekt beträgt 400.000 Euro. Bezuschusst werden Unternehmensinvestitionen in Gebäude, Maschinen und Anlagen zur Entwicklung und wirtschaftlichen Nutzung neuer oder verbesserter Produkte und Dienstleistungen. Insgesamt stehen über die sechsjährige Förderperiode hinweg rund 31 Millionen Euro zur Verfügung. Diese Mittel werden aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und aus dem baden-württembergischen Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) zur Verfügung gestellt.

Die Antragstellung für die Förderlinie erfolgt schriftlich durch die Gemeinden in Zusammenarbeit mit den Unternehmen. Die Aufnahmeanträge müssen jeweils zum 31. März oder 30. September vorliegen, um in den zweimal jährlich stattfindenden Auswahlrunden im April und Oktober berücksichtigt zu werden. Die Entscheidung über die Aufnahme in die Förderung erfolgt durch das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz. Im Bewertungsausschuss vertreten sind der Gemeindetag Baden-Württemberg, die Steinbeis-Stiftung für Wirtschaftsförderung, das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung GmbH, Baden-Württemberg Connected e.V., die Landeskreditbank Baden-Württemberg – Förderbank, die Regierungspräsidien Stuttgart, Karlsruhe, Freiburg und Tübingen sowie das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz.

Mit dem EFRE richten die Europäische Union und das Land Baden-Württemberg mit dem Programm „Innovation und Energiewende“ den Fokus auf die Stärkung von Forschung, technologischer Entwicklung, Innovation sowie die Verringerung der Kohlendioxid-Emissionen. Das ELR ist ein Förderprogramm des Landes zur integrierten Strukturentwicklung von Gemeinden im Ländlichen Raum. Das Land fördert private, gewerbliche und kommunale Investitionen, die im Rahmen eines Entwicklungskonzeptes zur Strukturverbesserung führen. Im Förderschwerpunkt „Arbeiten“ wird die Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen in kleinen und mittleren Unternehmen unterstützt. Im Zusammenspiel mit der EFRE-Förderung liegt ab 2014 der Schwerpunkt auf der Sicherung und dem Ausbau der Technologieführerschaft Baden-Württembergs in der Fläche.

Weitere Informationen stehen Ihnen auf der Internetseite des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz unter www.mlr-bw.de/laendlicher-raum sowie unter www.efre-bw.de zur Verfügung.

23. Oktober 2015

Pressemitteilung des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz vom 22.10.2015.

„Der Mittelstand im Ländlichen Raum Baden-Württembergs ist ein Wachstumsmotor. Mit der Förderlinie Spitze auf dem Land setzen wir gezielte Impulse und fördern innovative Unternehmen im Ländlichen Raum. Diese Unternehmen schaffen hochqualifizierte Arbeitsplätze in der Fläche. Sie stärken den Ländlichen Raum und sichern gleichwertige Lebensverhältnisse in Baden-Württemberg. Sie können die Technologieführer von morgen sein“, sagte der Minister für Ländlichen Raum Alexander Bonde am Donnerstag (22. Oktober) beim Besuch des Unternehmens Microfilter GmbH in Neuenstein (Hohenlohekreis), welches den Zuschlag in der zweiten Förderrunde des Programms „Spitze auf dem Land! – Technologieführer für Baden-Württemberg“ erhalten hatte.

Der immer stärker werdende globale Wettbewerb, in dem auch die Unternehmen im Ländlichen Raum stehen, erfordert dauerhafte Anstrengungen zur Stärkung der Innovationskraft. Nur so kann nachhaltiges Wachstum und Beschäftigung in der Fläche Baden-Württembergs erzielt werden. Dazu tragen europäische Fördermittel aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) sowie Landesmittel aus dem Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) bei. Diese Mittel tragen dazu bei, die herausragende wirtschaftliche Stellung Baden-Württembergs weiter auszubauen. Mit der Förderlinie Spitze auf dem Land unterstützt die Landesregierung gezielt Unternehmen, die das Potenzial zur Technologieführerschaft erkennen lassen. Gefördert werden kleine und mittlere Unternehmen im Ländlichen Raum. Die Unternehmen müssen innovativ und technologieorientiert sein, indem sie Innovationsfähigkeit und ausgeprägte Technologiekompetenz in der Umsetzung und Anwendung innovativer Produktionsprozesse und Produkte aufweisen. Kleine Unternehmen mit weniger als 50 Beschäftigten können für ihre Investition bis zu 20 Prozent Zuschuss erhalten, mittlere Unternehmen bis zu 10 Prozent. Der maximale Förderbetrag pro Projekt beträgt 400.000 Euro. Bezuschusst werden Unternehmensinvestitionen in Gebäude, Maschinen und Anlagen zur Entwicklung und wirtschaftlichen Nutzung neuer oder verbesserter Produkte, Produktionsverfahren, Prozesse und Dienstleistungen. Die Landesregierung baut so die Spitzenstellung des Landes im Bereich der technologischen Innovation weiter aus und stärkt gezielt den Ländlichen Raum. Pro Jahr finden zwei Auswahlrunden statt, jeweils im April und Oktober.

Hintergrundinformationen:

Mit dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) 2014-2020 richten die Europäische Union und das Land Baden-Württemberg mit dem Programm „Innovation und Energiewende“ den Fokus auf die Stärkung von Forschung, technologischer Entwicklung, Innovation sowie die Verringerung der CO2-Emissionen.

Das ELR ist ein Förderprogramm des Landes zur integrierten Strukturentwicklung von Gemeinden im Ländlichen Raum. Das Land fördert private, gewerbliche und kommunale Investitionen, die im Rahmen eines Entwicklungskonzeptes zur Strukturverbesserung führen. Im Förderschwerpunkt „Arbeiten“ wird die Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen in kleinen und mittleren Unternehmen unterstützt. Im Zusammenspiel mit der EFRE-Förderung ab 2014 liegt der Schwerpunkt auf der Sicherung und dem Ausbau der Technologieführerschaft Baden-Württembergs in der Fläche.

Die Förderlinie „Spitze auf dem Land! – Technologieführer für Baden-Württemberg“ richtet sich an innovationsorientierte Unternehmen. Diese Unternehmen sind von besonderer Bedeutung für den Ländlichen Raum, da sie die ausgeglichene Struktur Baden-Württembergs prägen und Kerne für Innovation und Zukunftsfähigkeit sind. Diese Struktur soll erhalten und ausgebaut werden.

Die Antragstellung für die Förderlinie „Spitze auf dem Land! – Technologieführer für Baden-Württemberg“ erfolgt schriftlich durch die Gemeinden in Zusammenarbeit mit den Unternehmen. Die Aufnahmeanträge müssen jeweils zum 31. März oder 30. September vorliegen, um in den zweimal jährlich stattfindenden Auswahlrunden im April und Oktober berücksichtigt zu werden. Die Entscheidung über die Aufnahme in die Förderung erfolgt durch das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz. In der gesamten Förderperiode 2014 bis 2020 werden nach derzeitigem Stand insgesamt 30,6 Millionen Euro an EFRE- und Landesmitteln zur Verfügung stehen.

Im Bewertungsausschuss sind der Gemeindetag Baden-Württemberg, die Steinbeis-Stiftung für Wirtschaftsförderung, das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung GmbH, Baden-Württemberg Connected e.V., die Landeskreditbank Baden-Württemberg – Förderbank, die Regierungspräsidien Stuttgart, Karlsruhe, Freiburg und Tübingen sowie das MLR vertreten.

Das im Ländlichen Raum gelegene Unternehmen Microfilter GmbH erfüllt die genannten Voraussetzungen, indem es das Potenzial zum Erreichen der Technologieführerschaft im Spezialisierungsfeld Umwelttechnologie, Erneuerbare Energien, Ressourceneffizienz des Operationellen Programmes des EFRE erkennen lässt. Das Unternehmen entwickelt und produziert Druckfilter und Filtereinsätze für flüssige und gasförmige Medien. Die gefertigten Produkte werden im Maschinenbau als auch in der Pharmazie und Chemie sowie der Lebensmittelindustrie verwendet. Mit dem neu errichteten Büro- und Produktionsgebäude am neuen Unternehmensstandort Neuenstein konnte die Vergrößerung des Unternehmens vollzogen und die Grundlage für einen größeren Bereichs für Forschung und Entwicklung geschaffen werden.

Weitere Informationen zum Förderprogramm Spitze auf dem Land stehen auf der Internetseite des Ministeriums für Ländlichen Raum Verbraucherschutz unter www.mlr-bw.de und unter www.efre-bw.de zur Verfügung.

20. Oktober 2015

Pressemitteilung des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz vom 20.10.2015.

Baden-Württemberg ist eine der wirtschaftlich stärksten und innovationsfähigsten Regionen in Europa. „Im Ländlichen Raum Baden-Württembergs ist gerade der Mittelstand ein Wachstumsmotor. Die von der grün-roten Landesregierung neu geschaffene Förderlinie Spitze auf dem Land stärkt besonders innovative kleine und mittlere Unternehmen im Ländlichen Raum. Wir setzen damit gezielt Impulse, damit diese ihr Potenzial als Technologieführer festigen können. Diese Unternehmen schaffen hochqualifizierte Arbeitsplätze und nachhaltiges Wachstum in der Fläche. Sie stärken den Ländlichen Raum, halten ihn zukunftsfähig und sichern gleichwertige Lebensverhältnisse in Baden-Württemberg“, sagte der Minister für Ländlichen Raum, Alexander Bonde, am Dienstag (20. Oktober) bei seinem Besuch des Unternehmens LADOG-Fahrzeugbau und Vertriebs-GmbH in Zell am Harmersbach (Ortenaukreis), das den Zuschlag für die Förderlinie „Spitze auf dem Land“ in der dritten Auswahlrunde erhalten hat.

„Der immer stärker werdende weltweite Wettbewerb bringt es mit sich, dass auch die Unternehmen im Ländlichen Raum ihre Innovationskraft stetig steigern müssen. Hierbei unterstützt sie die Landesregierung gezielt durch maßgeschneiderte und flexible Förderprogramme. Von Spitze auf dem Land haben in den bisherigen Auswahlrunden 36 Unternehmen profitiert“, so der Minister. Insgesamt stehen über die sechsjährige Förderperiode hinweg rund 31 Millionen Euro zur Verfügung.

Das im Ländlichen Raum gelegene Unternehmen LADOG-Fahrzeugbau und Vertriebs-GmbH erfüllt die genannten Voraussetzungen, indem es das Potenzial zum Erreichen der Technologieführerschaft im Spezialisierungsfeld Nachhaltige Mobilität erkennen lässt. Das Unternehmen produziert Kommunalfahrzeuge, die ganzjährig zum Einsatz kommen. Durch den Neubau einer Produktionshalle am Standort Zell am Harmersbach kann die Vergrößerung des Unternehmens vollzogen werden. „Das klare Bekenntnis des Unternehmens zum Ländlichen Raum ist beindruckend. Damit entstehen neue zukunftsfähige Arbeitsplätze im Ländlichen Raum“, so Bonde. „Wir bringen die ökologische Modernisierung des Landes voran, indem wir Nachhaltigkeit und die Schaffung attraktiver Arbeitsplätze fördern und dezentrale Wirtschaftsstrukturen stärken“, so der Minister abschließend.

Hintergrundinformationen:

Die Förderlinie „Spitze auf dem Land! Technologieführer für Baden-Württemberg“ richtet sich an innovationsorientierte Unternehmen. Diese Unternehmen sind von besonderer Bedeutung für den Ländlichen Raum, da sie die ausgeglichene Struktur Baden-Württembergs prägen und Kerne für Innovation und Zukunftsfähigkeit sind. Diese Struktur soll erhalten und ausgebaut werden. Kleine Unternehmen mit weniger als 50 Beschäftigten können für ihre Investition bis zu 20 Prozent Zuschuss erhalten, mittlere Unternehmen mit weniger als 100 Beschäftigten bis zu 10 Prozent. Der maximale Förderbetrag pro Projekt beträgt 400.000 Euro. Bezuschusst werden Unternehmensinvestitionen in Gebäude, Maschinen und Anlagen zur Entwicklung und wirtschaftlichen Nutzung neuer oder verbesserter Produkte, Produktionsverfahren, Prozesse und Dienstleistungen.

In der gesamten Förderperiode von 2014-2020 werden nach derzeitigem Stand insgesamt rund 31 Millionen Euro zur Verfügung stehen. Diese Mittel werden aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und aus dem baden-württembergischen Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) zur Verfügung gestellt.

Mit dem EFRE richten die Europäische Union und das Land Baden-Württemberg mit dem Programm „Innovation und Energiewende“ den Fokus auf die Stärkung von Forschung, technologischer Entwicklung, Innovation sowie die Verringerung der Kohlendioxid-Emissionen. Das ELR ist ein Förderprogramm des Landes zur integrierten Strukturentwicklung von Gemeinden im Ländlichen Raum. Das Land fördert private, gewerbliche und kommunale Investitionen, die im Rahmen eines Entwicklungskonzeptes zur Strukturverbesserung führen. Im Förderschwerpunkt „Arbeiten“ wird die Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen in kleinen und mittleren Unternehmen unterstützt. Im Zusammenspiel mit der EFRE-Förderung liegt ab 2014 der Schwerpunkt auf der Sicherung und dem Ausbau der Technologieführerschaft Baden-Württembergs in der Fläche.

Die Antragstellung für die Förderlinie „Spitze auf dem Land! Technologieführer für Baden-Württemberg“ erfolgt schriftlich durch die Gemeinden in Zusammenarbeit mit den Unternehmen. Die Aufnahmeanträge müssen jeweils zum 31. März oder 30. September vorliegen, um in den zweimal jährlich stattfindenden Auswahlrunden im April und Oktober berücksichtigt zu werden. Die Entscheidung über die Aufnahme in die Förderung erfolgt durch das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz.

Im Bewertungsausschuss sind der Gemeindetag Baden-Württemberg, die Steinbeis-Stiftung für Wirtschaftsförderung, das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung GmbH, Baden-Württemberg Connected e.V., die Landeskreditbank Baden-Württemberg – Förderbank, die Regierungspräsidien Stuttgart, Karlsruhe, Freiburg und Tübingen sowie das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz vertreten.

Weitere Informationen zum Förderprogramm „Spitze auf dem Land! – Technologieführer für Baden-Württemberg“ stehen auf der Internetseite des Ministeriums für Ländlichen Raum Verbraucherschutz unter www.mlr-bw.de und unter www.efre-bw.de zur Verfügung.

28. September 2015

Pressemitteilung des Ministeriums für Finanzen und Wirtschaft vom 28.09.2015.

Die Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen ist für wissensintensive Branchen wie die Photonik existenziell. Dabei entstehen Innovationen zunehmend an den Schnittstellen unterschiedlicher Disziplinen. Das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft fördert das Clusterprojekt „Photonics InnoBoost“ des landesweiten Netzwerks Photonics BW mit Sitz in Aalen.

Mehr als 172.000 Euro werden aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung für das zunächst über drei Jahre angelegte Projekt zur Verfügung gestellt. Das Projekt Photonics BW setzt drei Schwerpunkte zur Innovationsförderung: Anpassung und Anwendung neuester Methoden und Werkzeuge des Innovationsmanagements, anwendungs- und marktorientierter Technologietransfer und die Stärkung der Fachkräfte-Basis.

„Mit dem Photonics InnoBoost können innovative Ideen und Projekte entwickelt werden, die eine nachhaltige Entwicklung ermöglichen und damit die Wettbewerbsfähigkeit der KMU in Baden-Württemberg weiter steigern. Unsere Wirtschaftspolitik-und Technologiepolitik zielt darauf ab, die künftigen Stärken Baden-Württembergs zu fördern, denn so sichern wir Arbeitsplätze und Wettbewerbsfähigkeit auch in Zukunft“, sagte Staatssekretär Peter Hofelich bei der Übergabe des Förderbescheides.

Das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg unterstützt im Rahmen des aktuellen EFRE Operationellen Programms 2014-2020 „Innovation und Energiewende“ mit der Maßnahme „Clusterförderung“ die Entwicklung und Erprobung neuer, innovativer Projekte
und Dienstleistungen durch regionale Cluster-Initiativen und Innovationsplattformen. Dazu wurde am 22. Januar 2015 ein erster Aufruf veröffentlicht. Anträge zu diesem Projektaufruf konnten bis 31.März 2015 bei der L-Bank eingereicht werden. Von 17 eingereichten Anträgen wurden entlang zuvor festgelegter Auswahlkriterien neun Anträge mit einem Fördervolumen von knapp 1,7 Millionen Euro für eine Förderung ausgewählt. Im Einzelfall werden bis zu 200.000 Euro Zuwendung für Personal- und Sachkosten gewährt.

25. September 2015

Das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft fördert das Clusterprojekt „MedicalMountains International“ der Cluster-Initiative MedicalMountains AG in Tuttlingen. Fast 183 000 Euro werden aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung für das Projekt in den nächsten drei Jahren zur Verfügung gestellt.

Das strategisch angelegte Projekt will mit verschiedenen Maßnahmen, darunter einer Gemeinschafts-App als mobiler Präsentationsplattform, insbesondere klei-ne und mittlere Unternehmen darin unterstützen, ihre Internationalisierung und internationale Vermarktung voran zu treiben.

„Ein wichtiger Aspekt wenn es darum geht, die Position der „Medizintechnikprodukte made in Baden-Württemberg“ auf den Weltmärkten auch künftig zu erhalten, ist – neben der Erschließung neuer Marktpotenziale im Ausland – die Anbahnung von mehr internationalen Kooperationen“, erläuterte Ministerialdirektor Guido Rebstock den Hintergrund der Förderung für das Projekt anlässlich der Übergabe des Förderbescheides. „Durch solche Kooperationen können notwendiges komplementäres Wissen und zusätzliche erforderliche Kompetenzen in das Cluster transferiert werden.“

Das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg unterstützt im Rahmen des aktuellen EFRE Operationellen Programms 2014-2020 „Innovation und Energiewende“ mit  der Maßnahme „Clusterförderung“ die Entwicklung und Erprobung neuer, innovativer Projekte und Dienstleistungen durch regionale Cluster-Initiativen und Innovationsplattformen. Dazu wurde am 22. Januar 2015 ein erster Aufruf veröffentlicht. Anträge zu diesem Projektaufruf konnten bis 31.März 2015 bei der L-Bank eingereicht werden. Von 17 eingereichten Anträgen wurden entlang zuvor festgelegter Auswahlkriterien neun Anträge mit einem Fördervolumen von knapp 1,7 Millionen Euro für eine Förderung ausgewählt. Im Einzelfall werden bis zu 200 000 Euro Zuwendung für Personal- und Sachkosten gewährt.

15. September 2015

Pressemitteilung des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst vom 15.09.2015.

Das Zentrum „Urbane ENergiesysteme und Ressourceneffizienz – ENsource“, unter Leitung der Hochschule für Technik Stuttgart, testet vor Ort Technologien und Geschäftsmodelle, die Energiewende möglich machen

„Die Energiewende ist eine Herausforderung, die praktische und innovative Lösungen braucht. Die Hochschulen für Angewandte Wissenschaften sind mit ihrer anwendungsorientierten Forschung prädestiniert dafür“, so Bauer

„Die Umsetzung der Energiewende ist für Wirtschaft und Wissenschaft Herausforderung und Chance zugleich“, sagte Ministerin Theresia Bauer heute anlässlich der Übergabe des Förderbescheids an der Hochschule für Technik Stuttgart. Diese wird die Koordination des neuen Zentrums für angewandte Forschung (ZAFH) übernehmen, an dem noch sieben weitere HAW beteiligt sind.

Forschungszentrum im Zeichen der Energiewende

Die Energieerzeugung und -distribution der Zukunft benötigt dezentralisierte und flexible Lösungen sowie die Vernetzung von Erzeugern, Wandlern, Speichern, Verteilern und Verbrauchern. Der Forschung kommt hierbei die elementare Aufgabe als Innovator zu.  Außerdem muss sie Umsetzungsbarrieren erkennen und verstehen, wie diese abgebaut werden können. Dabei steht auch Verbraucherverhalten im Fokus.

Das ZAFH „Urbane ENergiesysteme und Ressourceneffizienz – ENsource“ versucht genau dies. Die Idee: entwickelte Simulations-, Automatisierungs- und Optimierungstools sowie Geschäftsmodelle, die moderne Energiesysteme möglich machen, an mehreren konkreten Fallbeispielen anwenden.

Zwei Beispiele:

– Auf der Insel Rheinau sollen verschiedene Formen der nachhaltigen Energieerzeugung (Photovoltaik, Windenergie, Solarthermie sowie die Nutzung von Biogasanlagen) in ein Gesamtenergiekonzept integriert und mit einem Finanzierungsmodel ergänzt werden.

– Im Gewerbegebiet der Robert Bosch GmbH in Schwieberdingen soll die bestehende Energieversorgung des dortigen Forschungs- und Entwicklungszentrums analysiert werden und es soll geprüft werden, wo eine verstärkte Nutzung von nachhaltigen Energiequellen und Kraft-Wärme Kopplung möglich ist.

„Unseren Hochschulen für Angewandte Wissenschaften kommt eine Schlüsselrolle als Innovatoren zu – gerade was die zahlreichen technischen und sozialen Fragestellungen bei der Bewältigung der Energiewende betrifft“, betont Bauer.

Kooperation und Förderung eröffnen Möglichkeiten

„ENSource“ wird dafür in den kommenden drei Jahren Fördermittel von bis zu 1,5 Millionen Euro erhalten, die zur Hälfte aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) kommen. Nach erfolgreicher Evaluation des Projekts kann der Beitrag noch um bis zu 1 Million für zwei weitere Jahre ansteigen. Weitere Fördermittel kommen außerdem durch Partner der ZAFH, wie die Universität Stuttgart, das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) oder das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg in das Projekt. Zudem konnte man diverse Partner aus der Wirtschaft gewinnen, u.a. EnBW Ostwürttemberg Donau, die Robert Bosch GmBH, die Bechtle Systemhaus Holding AG und weitere.

Das Zentrum wird dazu beitragen, Herausforderungen und Potentiale der Energiewende besser zu verstehen und umzusetzen. „Die ZAFH haben die Bildung der individuellen Profile der Hochschulen für angewandte Wissenschaften vorangebracht. Mit der Förderung von ‘ENsource’ gehen wir diesen Weg jetzt weiter“, so Bauer.

Hinweis für die Redaktionen:

Ein ZAFH ist ein hochschulübergreifender Forschungsverbund, zu dem sich mehrere Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW) und Universitäten sowie außeruniversitäre Forschungseinrichtungen zusammenschließen. Unter Leitung einer HAW bearbeiten die Partner des ZAFH wichtige Themen im Bereich der Schlüsseltechnologien. In der ZAFH „Urbane ENergiesysteme und Ressourceneffizienz – ENsource“ arbeiten neben der Stuttgarter Hochschule sieben weitere Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (Hochschulen Pforzheim, Heilbronn, Biberach, Reutlingen, Rottenburg, Mannheim und Aalen) mit zwei Universitäten (Universität Stuttgart und KIT) und dem Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoffforschung Baden-Württemberg zusammen. Zusätzlich assoziierte Projektpartner aus der Wirtschaft sind u.a. EnBW Ostwürttemberg Donau, die Robert Bosch GmbH, die MESA-Bammertal GmbH, Bechtle Systemhaus Holding AG oder die Initiative smart businessIT.

Als Leiterin des ZAFH wird die renommierte Physikerin Prof. Ursula Eicker von der Hochschule für Technik Stuttgart fungieren, die bereits eine Vielzahl geförderter Projekte in der Erforschung nachhaltiger Energieerzeugung und -versorgung durchführen durfte. Prof. Eicker ist u.a. beteiligt an einem vom Wissenschaftsministerium geförderten, sogenannten „Reallabor“. Das Reallabor „EnSign“ versucht, einen klimaneutralen Hochschulcampus am Beispiel des Innenstadtcampus der Hochschule für Technik zu modellieren.

In der aktuellen EU-Förderperiode (2014 – 2020) fördert das Ministerium für Wissen-schaft, Forschung und Kunst mit insgesamt 15 Mio. Euro (7,5 Mio. Euro aus Landesmitteln und 7,5 Mio. Euro aus EFRE-Mitteln) mehrere neue ZAFH. Dadurch konnten bis dato drei neue Zentren an der Hochschule Ulm („MikroSens“), Hochschule Ravensburg-Weingarten („Digitaler Produktlebenszyklus (DiP)“) und jetzt Hochschule für Technik Stuttgart vorgestellt werden. Eine weitere Tranche wird in Kürze ausgeschrieben.

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