Pressemitteilungen

23. Juni 2021

Rund 86 Millionen Euro zusätzliche EU-Mittel fließen in EFRE-Programm Baden-Württembergs

„Der Ausbruch der Corona-Pandemie hat auch Baden-Württemberg und seine Wirtschaft empfindlich getroffen. Dies bringt beispiellose Herausforderungen mit sich. Mit 86 Millionen Euro an zusätzlichen EU-Mitteln kann das Land zielgerichtet Impulse für mehr Nachhaltigkeit setzen, die Digitalisierung voranbringen und die Wirtschaft durch zukunftsorientierte Investitionen krisenfester machen. Wir freuen uns, dass die Europäische Kommission unsere Programmplanung für REACT-EU genehmigt hat und das Land nun mit voller Kraft in die Umsetzung gehen kann“, sagte der Minister für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk MdL, am Mittwoch (23. Juni) in Stuttgart.

Die Europäische Union stellt mit ihrem Aufbauinstrument ‚NextGenerationEU‘ 750 Milliarden Euro zur Bewältigung der Corona-Pandemie und ihrer wirtschaftlichen und sozialen Folgen bereit. Teil dieses Pakets ist die Initiative REACT-EU (‚Recovery Assistance for Cohesion and the Territories of Europe‘). Mit der jetzt erteilten Genehmigung durch die Europäische Kommission fließen 86 Millionen Euro zusätzlich in das EFRE-Programm 2014-2020 Baden-Württemberg, das nun insgesamt mehr als 330 Millionen Euro an europäischen Fördergeldern umfasst.

Die zusätzlichen Mittel werden in strategisch wichtigen Bereichen eingesetzt, wie zum Beispiel zum Ausbau von Forschungsinfrastrukturen in Bereichen der umwelt- und klimafreundlichen sowie digitalen Wirtschaft oder Gesundheitswesen. Kommunen können Fördermittel für strategiebasierte Vorhaben zur Senkung des CO2-Ausstoßes für den Klimaschutz erhalten. Kleine und mittlere Unternehmen werden bei Investitionen in Innovation unterstützt. Auch in die innovative Holznutzung sollen Mittel fließen.

„Mit den Vorbereitungen für die Förderung haben wir bereits im Herbst letzten Jahres begonnen, damit die Mittel in dem kurzen Umsetzungszeitraum bis Ende 2023 zielführend eingesetzt werden können. Die bereits durchgeführten Förderaufrufe hatten eine sehr gute Resonanz“, sagte der Minister.

Das Förderportfolio ist Ergebnis eines Sondierungsprozesses, an dem die an der EFRE-Förderung beteiligten Landesministerien und weitere Partner beteiligt waren. Der EFRE-Begleitausschuss als wichtigster Partner hatte die Programmplanung für REACT-EU bei seiner Sitzung am 12. Mai 2021 vor Einreichung bei der Europäischen Kommission genehmigt. Das Gremium setzt sich aus Vertreterinnen und Vertretern von Wirtschafts-, Wissenschafts-, Kommunal-, Sozial- und Umweltpartnern, der Europäischen Kommission und der mit der EFRE-Förderung befassten Landes- und Bundesbehörden zusammen.

„Die gute Zusammenarbeit mit dem EFRE-Begleitausschuss schätze ich sehr. Mit REACT-EU knüpfen wir nun an das EFRE-Programm 2014-2020 unter dem Leitmotiv ‚Innovation und Energiewende‘ an und schlagen die Brücke zur gerade begonnenen Förderperiode 2021-2027, die den Fokus auf Forschung, Entwicklung und Innovation sowie auf die Umsetzung wichtiger Themen für Umwelt- und Klimaschutz, wie Kreislaufwirtschaft, Bioökonomie und Wasserstoffwirtschaft legt“, erklärte Minister Hauk.

Hintergrundinformation:

Unter der Federführung des Ministeriums für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg (EFRE-Verwaltungsbehörde) arbeiten das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst, das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft und das Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz bei der Planung und Umsetzung der EFRE-Programme eng zusammen.

Weitere Informationen zur EFRE-Förderung finden Sie im Internet unter https://efre-bw.de/, zur Förderperiode 2021-2027 unter https://2021-27.efre-bw.de/

23. Juni 2021

Ministerin Hoffmeister-Kraut: „Die Mittel aus Brüssel helfen uns entscheidend dabei, Projekte für den Übergang zu einer grünen, digitalen und resilienten Wirtschaft auf den Weg zu bringen.“

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut zeigte sich heute (23. Juni) erfreut, dass die Europäische Kommission Pläne Baden-Württembergs – unter anderem des Wirtschaftsministeriums – im Rahmen der Aufbauhilfe REACT-EU genehmigt und dafür Mittel bereitgestellt hat. Mit einer ersten Tranche in Höhe von rund 33 Millionen Euro kann das Wirtschaftsministerium damit Vorhaben fördern, die der Bewältigung der Corona-Pandemie und zur stabilen Erholung der Wirtschaft dienen. Über eine etwaige weitere, kleinere Tranche für 2022 wird auf EU-Ebene im Herbst 2021 entschieden.

„Die Corona-Pandemie hat unsere Wirtschaft und unseren Arbeitsmarkt hart getroffen. Herausforderungen wie die Beschleunigung der Digitalisierung, die Nutzung der Möglichkeiten der Künstlichen Intelligenz und die Transformation von Industrie und Gesellschaft hin zu einer CO2-freien Wirtschaft haben sich durch die Krise nochmals sehr stark verdeutlicht. Für die Mittel aus Brüssel für REACT-EU sind wir sehr dankbar. Sie helfen uns entscheidend dabei, Projekte für den Übergang zu einer grünen, digitalen und resilienten Wirtschaft auf den Weg zu bringen“, sagte Hoffmeister-Kraut.

„REACT-EU ermöglicht uns gezielte FuE-Investitionen, vor allem in der wirtschaftsnahen Forschung der Innovationsallianz Baden-Württemberg (innBW), mit der wir die hohe Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit der baden-württembergischen Wirtschaft in den Bereichen Digitalisierung und Klimaschutz unterstützen und ausbauen werden“, führte die Ministerin weiter aus.

Geplant sind Erweiterungs- und Neubauten beim Zentrum für Sonnenergie- und Wasserstoffforschung (ZSW) in Ulm und Stuttgart sowie für das Forschungsinstitut für Edelmetalle und Metallchemie (fem) in Schwäbisch Gmünd, die damit ihre Forschungs- und Technologietransferaktivitäten auf Zukunftsfeldern wie Brennstoffzellentechnik, synthetische Kraftstoffe, Energietechnik oder Rohstoffeffizienz vorantreiben können. Hinzu kommen Investitionen in Geräteinfrastrukturen anderer Institute der innBW, beispielsweise in den Bereichen Medizintechnik und Life Sciences sowie der Quantentechnologie.

„Mit diesen Vorhaben setzen wir zielgerichtet Impulse mit möglichst hoher Multiplikator-Wirkung für eine stabile Erholung der Wirtschaft im Sinne des European Green Deal. Zugleich unterstützen wir die Innovationsfähigkeit insbesondere unserer kleinen und mittleren Unternehmen“, betonte Hoffmeister-Kraut. Die Mittel aus REACT-EU ermöglichten es dem Wirtschaftsministerium, Vorhaben umzusetzen, die anderweitig nur schwer oder gar nicht hätten ermöglicht werden können, etwa weil keine Bundesmittel oder Landesmittel eingesetzt werden können oder nicht zur Verfügung stehen. Die Förderung aus REACT-EU sei umso hilfreicher, als sie eine 100-prozentige Kofinanzierung aus Europäischen Mitteln darstelle und keine ergänzende Kofinanzierung seitens des Landes oder der Zuwendungsempfänger nötig sei, so die Ministerin.

Weitere Informationen

REACT-EU steht für „Recovery Assistance for Cohesion and the Territories of Europe“ (Aufbauhilfe für den Zusammenhalt und die Gebiete Europas) und ist Teil des Aufbauinstruments „NextGenerationEU“, mit dem die EU 750 Milliarden Euro zur Bewältigung der Corona-Pandemie und ihrer wirtschaftlichen und sozialen Folgen bereitstellt. REACT-EU wird in Baden-Württemberg nun unter anderem über das Programm des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) umgesetzt, an dem das Wirtschaftsministerium beteiligt ist.

1. März 2021

Ministerin Hoffmeister-Kraut: „Hochleistungsfasern eröffnen enorme Innovationspotenziale in neuen Einsatzbereichen. Mit der Förderung stärken wir diese Zukunftsfelder erheblich“

Mit 400.000 Euro unterstützt das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau den Ausbau der Forschung an Hochleistungsfasern bei den Deutschen Instituten für Textil- und Faserforschung in Denkendorf (DITF). Die Mittel stammen zur Hälfte aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und dienen der Beschaffung eines speziellen 3-D-Druckers. „Hochleistungsfasern eröffnen enorme Innovationspotenziale für neue Einsatzbereiche. Der geförderte 3-D-Drucker ermöglicht es, faserverstärkte Bauteile in Kombination mit herkömmlichen textilen Strukturen und neuen Werkstoffen herzustellen. Dies ist in der Medizintechnik oder im Bereich der Smart Textiles von großer Bedeutung“, sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut heute (1. März).

Mit den DITF verfüge Baden-Württemberg über Europas größtes Forschungsinstitut für textile Fragestellungen, betonte die Wirtschaftsministerin. Zielgruppen der DITF seien aber schon lange nicht mehr nur Unternehmen der klassischen Textil- und Bekleidungsindustrie. „Mit innovativen textilen Produkten wie neuartigen Biomaterialien für die Wundversorgung erschließen die DITF für die Textilbranche neue Absatzmärkte im Gesundheitswesen. Aber auch im Bereich der Umwelt- und der Oberflächentechnik ermöglichen die Entwicklungen der DITF den Ersatz konventioneller Materialien durch textile Produkte“, sagte die Ministerin.

Als das deutsche Kompetenzzentrum für alle textilen Fragestellungen bieten die DITF durch die Kombination von Textilchemie und textiler Verfahrenstechnik unter einem Dach ganzheitliche Problemlösungen entlang der gesamten textilen Kette von der Faserherstellung und -aufbereitung bis zur Erzeugung und Veredelung textiler Flächen an. Hochleistungsfasern auf Carbon- oder Keramikfasern spielen in vielen Industriebereichen eine wichtige Rolle – vor allem dort, wo Werkstoffe benötigt werden, die bei geringem Gewicht höchsten Belastungen standhalten und gleichzeitig lange haltbar sind. Diese Hochleistungsfasern können einen wichtigen Beitrag zur Ressourcenschonung und Energieeinsparung leisten. Diese Eigenschaften sind nicht nur im Bereich der Luft- und Raumfahrt, sondern auch in vielen Bereichen der Mobilität, Medizintechnik und Freizeitin-dustrie von großer Bedeutung.

Diese wirtschaftsnahe Forschung außerhalb der Universitäten trage erheblich zur Stärkung der Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit insbesondere der kleinen und mittelständischen Unternehmen im Land bei, unterstrich Hoffmeister-Kraut. Die Sicherstellung der Leistungsfähigkeit dieser Forschungseinrichtungen sei eine wesentliche Voraussetzung für einen erfolgreichen Technologietransfer in Baden-Württemberg. „Mit unserer Förderung stärken wir die Forschung im Bereich der Carbon- und Keramikfasern und sorgen für einen weiteren Innovationsschub bei den DITF“, so die Wirtschaftsministerin.

Weitere Informationen:
Außer originären Landesmitteln verwendet das Wirtschaftsministerium auch Mittel aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE), um die Innovationsfähigkeit der Wirtschaft im Land zu stärken. Um regionale Strukturförderung zu betreiben, erhält Baden-Württemberg für den Zeitraum 2014-2020 rund 247 Millionen Euro von der Europäischen Union aus dem EFRE. Mit daraus finanzierten Projekten werden im Bereich des Wirtschaftsministeriums unter anderem anwendungsnahe Forschung und Entwicklung, Technologie- und Wissen-stransfer, Vernetzungsaktivitäten und Unternehmensgründungen gestärkt. Die Innovationsallianz Baden-Württemberg (innBW), zu der die DITF gehören, ist ein deutschlandweit einzigartiges Bündnis von 13 außeruniversitären anwendungsorientierten Forschungsinstituten. Zusammen bieten die Einrichtungen der innBW ein einzigartiges Leistungsspektrum über den gesamten Entwicklungsprozess von der Idee bis zur Marktreife. Dabei orientieren sie sich in ihrer Arbeit an den Wachstumsfeldern der Zukunft, entlang derer die Landesregierung ihre Technologiepolitik ausrichtet. Zusammen mit Unternehmen entwickelt die innBW marktreife Produkte, Verfahren und Dienstleistungen und erfüllt ihre Rolle als Vordenker, damit das Land seine Spitzenposition als europäische Technologieregion hält.

7. Dezember 2020

Ministerin Hoffmeister-Kraut: „Das NMI gehört zu den Leuchtturm-Instituten der Corona-Forschung in Deutschland. Mit der Förderung stärken wir das Innovationspotenzial erheblich“

Mit zwei Millionen Euro unterstützt das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau den Ausbau der Forschung des Naturwissenschaftlichen und Medizinischen Instituts (NMI) in Reutlingen zur Corona-Pandemie. Die Mittel, die zur Hälfte aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) stammen, dienen der Beschaffung von Forschungsgeräten zur Intensivierung der SARS-CoV-2-Forschung. „Das NMI gehört zu den Leuchtturm-Instituten der Corona-Forschung in Deutschland. Mit der Förderung stärken wir das dort vorhandene Innovationspotenzial nochmals erheblich“, sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut heute (7. Dezember).

„Die Gesundheitswirtschaft nimmt einen hohen Stellenwert in der Innovationsstrategie des Landes ein. Die Corona-Forschung ist der beste Beleg dafür, wie wichtig das ist“, so die Ministerin. Durch die jetzige Förderung von Europäischer Union und Land werde die Forschungsinfrastruktur in diesem wichtigen Spezialisierungsfeld ausgebaut. „Damit stärken wir diesen wichtigen Forschungsbereich und tragen maßgeblich dazu bei, die Pandemie schnellstmöglich in den Griff zu bekommen.

„Die jetzt von uns unterstützte Forschung zeigt die hervorragende Kompetenz der Innovationsallianz Baden-Württemberg auch im Bereich der Corona-Forschung. Unsere Institute sind international vernetzt und gefragte Partner bei der Suche nach geeigneten Impfstoffen“, so Hoffmeister-Kraut weiter. Aktuell sei das NMI in vielversprechende Forschungsprojekte in Kooperation beispielsweise mit dem Helmholtz-Zentrum für Infektionsbiologie in Braunschweig oder der Charité in Berlin, aber auch mit Unternehmen wie CureVac eingebunden.

Mit den jetzt geförderten Hochtechnologie-Geräten werden vor allem die Analyse- und Testmöglichkeiten für die SARS-CoV-2-Forschung am NMI auf eine neue Stufe gehoben. Dies eröffnet neue Möglichkeiten beispielweise im Bereich der Antikörperforschung. Darüber hinaus wird die Labor- und Management-Infrastruktur am NMI für Patientenproben deutlich verbessert.

„Mit seinem Forschungs- und Dienstleistungsangebot ist das NMI ein unverzichtbarer Partner vor allem für kleine und mittlere Unternehmen, die aufgrund des hohen Kostendrucks keine eigenen Forschungskapazitäten vorhalten können, aber dennoch ständig neuen Anforderungen gerecht werden müssen“, sagte die Ministerin. Das NMI unterstütze mit seinen Innovationen aber nicht nur Unternehmen beim Erhalt von Arbeitsplätzen, sondern fungiere auch als Keimzelle für neue High-Tech-Arbeitsplätze. So seien als Ausgründung aus bzw. zusammen mit dem NMI allein 12 neue Unternehmen entstanden, die sich in unmittelbarer Nachbarschaft niedergelassen hätten. Es seien damit bereits über 200 neue Arbeitsplätze geschaffen worden, so die Ministerin abschließend.

 

Weitere Informationen

Außer originären Landesmitteln verwendet das Wirtschaftsministerium auch Mittel aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE), um die Innovationsfähigkeit der Wirtschaft im Land zu stärken. Um regionale Strukturförderung zu betreiben, erhält Baden-Württemberg für den Zeitraum 2014-2020 rund 247 Millionen Euro von der Europäischen Union aus dem EFRE. Mit daraus finanzierten Projekten werden im Bereich des Wirtschaftsministeriums unter anderem anwendungsnahe Forschung und Entwicklung, Technologie- und Wissenstransfer, Vernetzungsaktivitäten und Unternehmensgründungen gestärkt.

Die Innovationsallianz Baden-Württemberg (innBW) ist ein deutschlandweit einzigartiges Bündnis von 13 außeruniversitären anwendungsorientierten Forschungsinstituten. Zusammen bieten die Einrichtungen der innBW ein einzigartiges Leistungsspektrum über den gesamten Entwicklungsprozess von der Idee bis zur Marktreife. Dabei orientieren sie sich in ihrer Arbeit an den Wachstumsfeldern der Zukunft, entlang derer die Landesregierung ihre Technologiepolitik ausrichtet. Zusammen mit Unternehmen entwickelt die innBW marktreife Produkte, Verfahren und Dienstleistungen und erfüllt ihre Rolle als Vordenker, damit das Land seine Spitzenposition als europäische Technologieregion hält.

Weitere Informationen unter: https://www.innbw.de/de/

29. Oktober 2020

Fünfzehnte Auswahlrunde der Technologie-Förderung ‚Spitze auf dem Land! Technologieführer für Baden-Württemberg‘ abgeschlossen / Hauk zieht positive Bilanz des Förderprogramms

„Baden-Württemberg ist einer der führenden Wirtschaftsstandorte in Europa und es sind vor allem kleine und mittelständische Unternehmen, die im Ländlichen Raum Baden-Württembergs entscheidend zur Innovationskraft beitragen und für Arbeitsplätze und Wohlstand sorgen. Ziel unserer Förderpolitik ist es, diese Betriebe in ihrer Arbeit zu unterstützen und so die ländlichen Regionen im Land in ihrer Leistungsfähigkeit weiterzuentwickeln“, sagte der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk MdL, am Donnerstag (29. Oktober) in Stuttgart.

„Ich freue mich, dass in der fünfzehnten Auswahlrunde unserer Förderlinie ‚Spitze auf dem Land!‘ neun hervorragende Unternehmen zum Zuge gekommen sind, die jetzt einen Schub für ihre weitere Entwicklung bekommen“, sagte Minister Hauk. Die Fördermittel stammen aus dem Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) und dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE).

Die fünfzehnte Auswahlrunde sei gleichzeitig auch die letzte Auswahlrunde in der EFRE-Förderperiode 2014-2020. „Insgesamt konnten über die siebenjährige Förderperiode hinweg 124 Unternehmensprojekte von der Förderlinie profitieren. Im Rahmen der geförderten Projekte werden hierbei über 1.000 neue Arbeitsplätze im Ländlichen Raum geschaffen“, erklärte Minister Hauk.

„Da die Förderlinie ‚Spitze auf dem Land!‘ über die Jahre hinweg konstant gut angenommen wurde haben wir uns dazu entschieden, diese in der EFRE-Förderperiode 2021-2027 fortzusetzen. Im Zeichen des Green Deals liegt der Schwerpunkt der Förderlinie zukünftig auf den Themen Kreislaufwirtschaft und Bioökonomie“, so der Minister.

Hintergrundinformationen:
Folgende neun Unternehmen wurden neu in die Förderlinie aufgenommen:

  • Rietheim, Landkreis Tuttlingen: Maschinenbau Kern e.K.
  • Renquishausen, Landkreis Tuttlingen: Georg Alber GmbH & Co. KG
  • Zimmern ob Rottweil, Landkreis Rottweil: KPI GmbH
  • Badenweiler, Breisgau-Hochschwarzwald: Andocksysteme GmbH
  • Dunningen, Landkreis Rottweil: DISTO CNC-Solutions GmbH
  • Laupheim, Landkreis Biberach: Fischbach und Miller GmbH & Co. KG
  • Laupheim, Landkreis Biberach: ultratech Anlagentechnik Münz GmbH
  • Albstadt, Zollernalbkreis: Jucowa GmbH
  • Albstadt, Zollernalbkreis: Eisele Antriebtechnik GmbH

 

Die ausgewählten Unternehmen können nun ihre konkreten Förderanträge bei der L-Bank, der Förderbank des Landes, einreichen. Diese nimmt eine abschließende Prüfung vor und bewilligt die Zuschüsse.

Mit der Förderlinie „Spitze auf dem Land! Technologieführer für Baden-Württemberg“ spricht das Land kleine und mittlere Unternehmen mit weniger als 100 Beschäftigten im Ländlichen Raum an, die das Potenzial zur Technologieführerschaft erkennen lassen, indem sie Innovationsfähigkeit und ausgeprägte Technologiekompetenz aufweisen. Diese Unternehmen sind von besonderer Bedeutung für den Ländlichen Raum, da sie die ausgeglichene Struktur Baden-Württembergs prägen und Kerne für Innovation und Zukunftsfähigkeit sind. Dabei können kleine Unternehmen mit weniger als 50 Beschäftigten für ihre Investitionen bis zu 20 Prozent Zuschuss, mittlere Unternehmen mit weniger als 100 Beschäftigten bis zu 10 Prozent Zuschuss erhalten. Der maximale Förderbetrag pro Projekt beträgt für gewöhnlich 400.000 Euro. Bei einem deutlich erkennbaren Beitrag zur Kreislaufwirtschaft und Bioökonomie kann dieser zukünftig auf bis zu max. 500.000 Euro erhöht werden. Bezuschusst werden umfassende Unternehmensinvestitionen in Gebäude, Maschinen und Anlagen zur Entwicklung und wirtschaftlichen Nutzung neuer Dienstleistungen und Produkte, insb. in den Bereichen Bioökonomie und Kreislaufwirtschaft.

Die Antragstellung erfolgt schriftlich durch die Gemeinden in Zusammenarbeit mit den Unternehmen. Die Entscheidung über die Aufnahme in die Förderung erfolgt durch das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz. Jährlich sind weiterhin zwei Auswahlrunden geplant.

Im Bewertungsausschuss sind der Gemeindetag Baden-Württemberg, die Steinbeis-Stiftung für Wirtschaftsförderung, das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung GmbH, Baden-Württemberg Connected e.V., die Executive School of Management, Technology and Law der Universität St. Gallen, die Universität Hohenheim – Fachgebiet für Landwirtschaftliche Betriebslehre, die Landeskreditbank Baden-Württemberg – Förderbank, die Regierungspräsidien Stuttgart, Karlsruhe, Freiburg und Tübingen sowie das MLR vertreten.

In der EFRE-Förderperiode 2014-2020 wurden über „Spitze auf dem Land!“ insgesamt 124 Unternehmensprojekte gefördert. Durch die Förderung konnten auf Seite der Unternehmen Investitionen in Höhe von insgesamt rund 348 Millionen Euro umgesetzt und über 1000 neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Der Arbeitsplatzzuwachs von durchschnittlich neun neuen Arbeitsplätzen je gefördertem Unternehmen ist besonders beachtlich, wenn man bedenkt, dass der Großteil der unterstützen Unternehmen (rund 80 Prozent) mittelständische Unternehmen mit weniger als 50 Mitarbeitern sind.

Der Landkreis mit den meisten „Spitze auf dem Land!“ geförderten Projekten ist der Landkreis Rottweil (15 Projekte). Im Ortenau- und Zollernalbkreis wurden jeweils 12 Unternehmensprojekte gefördert, gefolgt vom Landkreis Tuttlingen mit 10 geförderten Projekten.
Die Gemeinde mit den meisten über „Spitze auf dem Land!“ geförderten Projekten ist die Stadt Albstadt (7 Projekte), gefolgt von Zimmern ob Rottweil (5 Projekte) und der Stadt Laupheim (4 Projekte).

Weitere Informationen zum Förderprogramm „Spitze auf dem Land! Technologieführer für Baden-Württemberg“ finden sich im Internet auf den Seiten des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz unter https://mlr.baden-wuerttemberg.de/de/unsere-themen/laendlicher-raum/foerderung/efre/spitze-auf-dem-land/.

3. Februar 2020

Bewerbungen für bevorstehende Auswahlrunde ‚Spitze auf dem Land!‘ bis zum 28. Februar möglich

„Baden-Württemberg ist eine der wirtschaftlich stärksten und attraktivsten Regionen in Europa. Um im globalen Wettbewerb bestehen zu können, bedarf es einer kontinuierlichen Anstrengung unserer Unternehmen. Nur so können sie ihr Bestehen und Arbeitsplätze im Ländlichen Raum sichern“, sagte der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk MdL, am Montag (3. Februar) in Stuttgart anlässlich der bevorstehenden Auswahlrunde der Förderlinie ‚Spitze auf dem Land! Technologieführer für Baden-Württemberg‘. Mit dieser unterstützt die Landesregierung innovative Unternehmen im Ländlichen Raum. Diese können für Bauvorhaben im Zusammenhang mit neuen und innovativen Produkten eine Förderung erhalten. „Besonders vor dem Hintergrund des Green Deals wollen wir auch Unternehmen fördern, die Innovationen im Sinne einer kreislauforientierten Wirtschaftsweise voranbringen und damit unser Land weiterhin in der ersten Liga halten“, so der Minister. Aufnahmeanträge für die Förderlinie können bis einschließlich Freitag, 28. Februar 2020, eingereicht werden.

Hintergrundinformationen:

Die Förderlinie ‚Spitze auf dem Land! Technologieführer für Baden-Württemberg‘ richtet sich an innovationsorientierte Unternehmen, die das Potenzial haben, einen Beitrag zur Technologieführerschaft Baden-Württembergs zu leisten. Diese Unternehmen sind von besonderer Bedeutung für den Ländlichen Raum, da sie die ausgeglichene Struktur Baden-Württembergs prägen und Kerne für Innovationen und Zukunftsfähigkeit sind. Kleine Unternehmen mit weniger als 50 Beschäftigten können für ihre Investition bis zu 20 Prozent Zuschuss erhalten, mittlere Unternehmen mit weniger als 100 Beschäftigten bis zu zehn Prozent. Der maximale Förderbetrag pro Projekt beträgt 400.000 Euro. Bezuschusst werden Unternehmensinvestitionen in Gebäude, Maschinen und Anlagen zur Entwicklung und wirtschaftlichen Nutzung neuer oder verbesserter Produkte und Dienstleistungen.

In der Förderperiode 2014-2020 stehen für die Förderlinie insgesamt rund 40 Millionen Euro zur Verfügung. Die Mittel werden aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und dem baden-württembergischen Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) zur Verfügung gestellt. In den zurückliegenden dreizehn Auswahlrunden hat der auf Landesebene gebildete Bewertungsausschuss über 251 Projekte beraten. Für insgesamt 113 Projekte wurde eine Förderzusage erteilt. Die bisher bereitgestellten Fördermittel belaufen sich auf insgesamt rund 37 Millionen Euro.

Die Bewerbung für die Förderlinie erfolgt schriftlich durch Aufnahmeanträge der Gemeinden in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen. Die Entscheidung über die Aufnahme erfolgt durch das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz auf der Basis des Vorschlages eines dazu eingerichteten Bewertungsausschusses.

Aufnahmeanträge können jederzeit eingereicht werden. In der ersten Auswahlrunde eines Jahres werden alle Aufnahmeanträge berücksichtigt, die bis zum 28. Februar vorliegen, in der zweiten Auswahlrunde diejenigen, die bis zum 31. August eines Jahres vorliegen.

Im Bewertungsausschuss vertreten sind der Gemeindetag Baden-Württemberg, die Steinbeis-Stiftung für Wirtschaftsförderung, das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung GmbH, die Wirtschaftsinitiative Baden-Württemberg Connected e.V., die Executive School of Management, Technology and Law der Universität St. Gallen, die Landeskreditbank Baden-Württemberg – Förderbank, die Regierungspräsidien Stuttgart, Karlsruhe, Freiburg und Tübingen sowie das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz.

Mit dem EFRE und dem darauf aufbauenden Programm ‚Innovation und Energiewende‘ richten die Europäische Union und das Land Baden-Württemberg im Programmzeitraum 2014-2020 den Fokus auf die Stärkung von Forschung, technologischer Entwicklung, Innovation sowie die Verringerung der CO2-Emissionen. Das ELR ist das bedeutendste Förderprogramm des Landes zur integrierten Strukturentwicklung von Gemeinden im Ländlichen Raum. Das Land fördert private, gewerbliche und kommunale Investitionen, die im Rahmen eines Entwicklungskonzeptes zur Strukturverbesserung führen. Im Förderschwerpunkt ‚Arbeiten‘ wird die Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen in kleinen und mittleren Unternehmen unterstützt. Im Zusammenspiel mit der EFRE-Förderung liegt der Schwerpunkt der aktuellen Förderperiode auf der Sicherung und dem Ausbau der Technologieführerschaft Baden-Württembergs in der Fläche.

Weitere Informationen stehen Ihnen auf der Internetseite des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz unter www.mlr.baden-wuerttemberg.de/de/unsere-themen/laendlicher-raum/ sowie unter www.efre-bw.de zur Verfügung.

25. Juli 2019

Evaluation des Netzwerks regionale Kompetenzstellen Energieeffizienz KEFF liegt vor

Rund drei Jahre nach dem landesweiten Start der regionalen Kompetenzstellen für Energieeffizienz (KEFF) hat das Umweltministerium jetzt den Evaluierungsbericht zu den KEFF veröffentlicht. Die Evaluation durch das Institut com.X in Bochum ist Grundlage für die Weiterentwicklung und die künftige Förderung der Kompetenzstellen.

„Die Evaluation hat gezeigt, dass wir mit unserer Idee, für kleine und mittlere Unternehmen in Baden-Württemberg eine Anlaufstelle zum Thema Energieeffizienz zu schaffen, in eine Marktlücke gestoßen sind. Die KMU hatten und haben einen Bedarf an Information und Unterstützung und sie nehmen die KEFF mehr und mehr als kompetenten Dienstleister an“, sagte Umweltminister Franz Untersteller heute (25.07.) in Stuttgart.

Bis Mitte 2016 wurden insgesamt 12 regionale Kompetenzstellen im Land eingerichtet, womit alle Regionen eine solche Anlaufstelle haben. Ihre Aufgabe ist es, Unternehmen zu sensibilisieren, zu informieren und zu motivieren, Energie effizienter einzusetzen sowie ihnen eine Hilfestellung bei der Vermittlung geeigneter Fachberatung und Umsetzung von Effizienzmaßnahmen zu bieten.

Zufriedenheit

Mehr als 80 Prozent der Unternehmen, die mit den KEFF zusammengearbeitet haben, bewerten deren Arbeit positiv und geben an, dass durch die KEFF das Thema Energieeffizienz präsenter gemacht und das Bewusstsein für die Maßnahmenumsetzung geschärft worden seien. In mehr als der Hälfte der Unternehmen, mit denen die KEFF in Kontakt waren, hat die Arbeit des KEFF-Netzwerks bereits zu Planung und Umsetzung von Energieeffizienzmaßnahmen geführt.

Bekanntheitsgrad

Die Befragung von Unternehmen, die noch nicht mit den Kompetenzstellen zusammenarbeiten, hat ergeben, dass die KEFF derzeit einen Bekanntheitsgrad von fünf Prozent haben. KEFF-Kunden sind aber in der Regel in weit höherem Maße für das Thema Energieeffizienz sensibilisiert und besser informiert als die Unternehmen, die noch keinen Kontakt zu den Kompetenzstellen hatten.

„An diesen Zahlen kann man erkennen, wieviel Potenzial für die Arbeit der regionalen Kompetenzstellen Energieeffizienz es bei den kleinen und mittleren Unternehmen noch gibt“, sagte Minister Untersteller. „Das Netzwerk ist auf einem guten Weg, um Bekanntheitsgrad und Erfolgsquote in den nächsten Jahren weiter zu steigern.“

Als erfolgreichste Elemente zur Bewerbung der Kompetenzstellen haben sich die direkte Ansprache der Unternehmen, die kontinuierliche Kommunikation zwischen KEFF und Unternehmen sowie die zunehmende Mund-zu-Mund-Propaganda durch KEFF-Kunden (Unternehmen) herausgestellt.

Zukunft der KEFF

Struktur und Ausrichtung der KEFF wurden jetzt vom Umweltministerium überarbeitet und die Förderbedingungen für das Projekt weiterentwickelt. In der 2. Förderphase werden die Kompetenzstellen zur Hälfte aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung, EFRE, finanziert. 40 Prozent finanziert das Land Baden-Württemberg, den Rest steuern die jeweiligen Trägereinrichtungen der KEFF in den Regionen bei. Insgesamt stehen bis 2023 24 Millionen Euro zur Verfügung.

Geplant ist, das Projekt über die siebenjährige Laufzeit hinaus fortzusetzen und ab 2023 um den Themenschwerpunkt Materialeffizienz zu erweitern.

Ergänzende Informationen

Durch die regionalen Kompetenzstellen Energieeffizienz wurden bislang rund 2.000 Unternehmen vor Ort im Rahmen sogenannter KEFF-Checks (Initialgespräche) besucht (2016: 251, 2017: 803, 2018: 897). Insgesamt haben bisher etwa 8.000 Unternehmen an Informationsveranstaltungen der KEFF teilgenommen. Von den regionalen KEFF wurden bisher 6.090 Beratungsangebote vermittelt (2016: 1.272, 2017: 2.797, 2018: 2.021).

In Folge der KEFF-Aktivitäten kam es zu 636 Energieberatungen (2016: 32, 2017: 249, 2018: 355) und 278 Maßnahmenumsetzungen (2016: 17, 2017: 115, 2018: 146)

Zum Herunterladen

Evaluationsbericht zum Netzwerk regionale Kompetenzstellen KEFF [07/19; 1,6 MB]

Mehr zum Konzept und zur Arbeit der Kompetenzstellen finden sie außerdem auf den Seiten www.keff-bw.de und www.efre-bw.de/

25. Juli 2019

© Umweltministerium/KD Busch

Böblingen und Nagold können für ihre Klimaschutzprojekte Fördermittel der europäischen Union erhalten. Beide Städte erhielten vom baden-württembergischen Umweltministerium eine entsprechende Mitteilung und müssen jetzt einen Antrag zu ihren Projekten stellen. Erst dann kann die konkrete Zusage erfolgen. Für die Förderung im Rahmen des Programms „Klimaschutz mit System“ stehen insgesamt etwas mehr als 2,1 Millionen Euro (1,29 Millionen Euro für Böblingen, 850.000 Euro für Nagold) zur Verfügung.

„Mit den Vorhaben in Böblingen und Nagold fördern wir in ‚Klimaschutz mit System‘ dann 30 Projekte im Land. Sie alle leisten einen wichtigen Beitrag zum Schutz unseres Klimas. Und sie alle zeigen, dass unsere Kommunen ihre Verantwortung beim Klimaschutz wahrnehmen und sich systematisch dafür einsetzen“, freute sich Umweltminister Franz Untersteller. „Der Klimawandel ist ein globales Problem, gelöst wird es aber auch und vor allem mit lokalen Initiativen und lokalem Engagement.“

Die Stadt Böblingen erhält die Förderung für den Fernwärmeausbau im Wohngebiet Rauher Kapf. Dabei handelt es sich um einen Teilaspekt des integralen Netzausbaus der Stadt. Die Wohngebäude stammen überwiegend aus den 60er Jahren und werden noch mit Öl beheizt. Zum Projekt gehören auch Informations- und Beratungsangebote für die Wohnungs- und Hauseigentümer.

Bei dem förderwürdigen Projekt in Nagold handelt es sich um die Sanierung des Musik- und Veranstaltungsaals der Lembergschule. Ziel ist die Verringerung des Energiebedarfs. Neben der Sanierung plant die Stadt eine PV-Anlage und den Aufbau einer Nahwärmeversorgung.

 

Ergänzende Informationen

Mit dem Förderprogramm „Klimaschutz mit System“ werden Städte und Gemeinden im Land unterstützt, einen systematischen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Insgesamt stehen in der Förderperiode 2014 – 2020 dafür Mittel aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung, EFRE, in Höhe von rund 27 Millionen Euro bereit. Hinzu kommen Landesmittel in Höhe von einer Million Euro.

Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE)

Weitere Informationen