Pressemitteilungen

21. Mai 2019

Zahlreiche Besucher informierten sich anlässlich des Europaaktionstags 2019 in Stuttgart über die EU-Fonds in Baden-Württemberg

„Was uns in Baden-Württemberg die EU-Förderung bringt, spiegelt sich in all den erfolgreichen Projekten wider, die mit der Unterstützung durch die Europäische Union ermöglicht werden konnten“, sagte die Staatssekretärin im Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Friedlinde Gurr-Hirsch MdL, anlässlich des Europaaktionstags auf dem Schlossplatz am Freitag (17. Mai) in Stuttgart. „Diese EU-geförderten Projekte präsentieren wir den Bürgern beispielhaft, damit der europäische Mehrwert für sie sichtbar wird“, so Gurr-Hirsch.

Mit seinem bunten Rahmenprogramm und den vielfältigen Möglichkeiten, sich über die Arbeit der Europäischen Union zu informieren, hat der diesjährige Europaaktionstag viele Bürger erreicht. Der Europäische Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER), der Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und der Europäische Sozialfonds (ESF) nutzten das Format für einen gemeinsamen Auftritt, um mit der breiten Öffentlichkeit ins Gespräch zu kommen.

Beim EFRE standen Hightech und zukunftsfähige Arbeitsplätze im Mittelpunkt. Am gut besuchten Informationszelt des EFRE wirkte der mannshohe Service-Roboter des EU-geförderten Forschungsprojekts zur Intralogistik als Publikumsmagnet. Das innovative Projekt trägt dazu bei, die Logistik innerhalb von Unternehmen besser und einfacher zu automatisieren. Dies nicht zuletzt durch den Einsatz von Servicerobotern. Hierzu beantworteten mehrere Projektmitarbeiter die Fragen von Interessierten. Des Weiteren präsentierte sich das EFRE-Projekt ‚Technologiewerkstatt Albstadt‘ gemeinsam mit Staatssekretärin Gurr-Hirsch auf der Veranstaltungsbühne. „Die Unterstützung von Existenzgründern und die Fachkräftesicherung durch die Technologiewerkstatt Albstadt sind besonders wichtige Themen, gerade für den Ländlichen Raum. Sie unterstützen dabei, die ausgewogene Wirtschaftsstruktur im Land zu erhalten“, betonte die Staatssekretärin.

Einen Zeitsprung machte das vom ELER vorgestellte Projekt ‚Campus Galli‘. Schindelschnitzer in historischer Arbeitskleidung führten ihr Handwerk vor und informierten die Besucher über die Klosterbaustelle in Meßkirch, auf der mit dem Handwerk des 9. Jahrhunderts ein Kloster auf der Grundlage des St. Galler Klosterplans erbaut wird. Dies ist ein Projekt im Regionalprogramm LEADER und damit ein Beispiel der breiten Einsatzmöglichkeiten der ELER-Förderprogramme, die insbesondere zur Förderung der Landwirtschaft, des Ökolandbaus und des Klimaschutzes dienen.

Vielfältige weitere Informationsmöglichkeiten
„Um den Bürgern Europa näher zu bringen, informieren wir nicht nur am Europaaktionstag, sondern kontinuierlich über die EU-Projekte und versuchen dadurch das Interesse und die Begeisterung für Europa zu wecken und zu verstärken“, betonte Gurr-Hirsch. Im Rahmen der Informationsaktion ‚Europa in meiner Region‘ bietet der EFRE über das ganze Jahr verteilt zahlreiche Möglichkeiten für die interessierte Bevölkerung, sich bei öffentlichen Veranstaltungen in ganz Baden-Württemberg über die hochinnovativen sowie umwelt- und klimafreundlichen Projekte zu informieren.

Hintergrundinformationen:
Der Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) ist ein Strukturfonds der EU, mit dessen Hilfe der wirtschaftliche, territoriale und soziale Zusammenhalt innerhalb der EU gefördert wird. Baden-Württemberg bezieht Fördermittel aus dem EFRE, um das Operationelle Programm mit dem Leitmotiv ‚Innovation und Energiewende‘ in Baden-Württemberg in der Förderperiode 2014-2020 umzusetzen. Das Operationelle Programm konzentriert sich dabei auf die Stärken des Landes und unterstützt gezielt die Themen Forschung und Innovation sowie Verminderung der CO2-Emissionen.

Der Europäische Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) trägt dazu bei, die Wettbewerbsfähigkeit der Land- und Forstwirtschaft zu verbessern, die ökologische Landwirtschaft, die Biodiversität und den Klimaschutz zu fördern und die Kulturlandschaft sowie die Lebensqualität in ländlichen Gebieten zu erhalten. Der ELER in Baden-Württemberg wird über den Maßnahmen- und Entwicklungsplan Ländlicher Raum Baden-Württemberg 2014-2020 (MEPL III) umgesetzt.

Weitere Informationen finden Sie im Internet zur EFRE-Förderung unter https://efre-bw.de/, zu den Tagen der Offenen Tür unter https://efre-bw.de/veranstaltungen/tage-der-offenen-tuer-2019-informationsaktion-europa-in-meiner-region/ sowie zur ELER-Förderung unter https://www.landwirtschaft-bw.info/pb/MLR.Foerderung,Lde/Startseite/Agrarpolitik/MEPLIII.

16. Mai 2019

Ministerin Hoffmeister-Kraut: „Innovationen brauchen Kooperation und Raum. Mit dem Innovationslabor wird die regionale Innovationsfähigkeit nachhaltig gestärkt“

Mit 750.000 Euro unterstützt das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau die Einrichtung des Innovationslabors Hochrhein-Bodensee in Konstanz. Das Innovationslabor unterstützt ansässige kleine und mittlere Unternehmen dabei, ihre Innovationspotentiale zu aktivieren und trägt dazu bei, dass betriebliche Innovationen und Anpassungsbedarfe schneller umgesetzt werden. Die Mittel stammen aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).

„Innovationen brauchen Kooperation und Raum. Mit dem Innovationslabor entsteht eine moderne Innovationsinfrastruktur zur Vernetzung von Wirtschaft und Wissenschaft mit dem Ziel, die Innovationskraft in der Region zu erhöhen. Damit wird die regionale Innovationsfähigkeit nachhaltig gestärkt“, sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut heute (16. Mai) in Stuttgart bei der Übergabe des Förderbescheids an Landrat Zeno Danner.

Auf einer Fläche von knapp 400 Quadratmetern wird ein umfangreicher Maschinenpark für die Bereiche Rapid Prototyping, Rapid Manufacturing und Hardwareentwicklung bereitgestellt. Damit wird das regionale Innovationspotential kleiner und mittlerer Unternehmen maßgeblich gefördert. Errichtet wird das Innovationslabor als Kernprojekt des neuen Konstanzer Innovationsareals auf dem ehemaligen Siemens-Areal an der Bücklestraße. Die Stadt Konstanz plant zusammen mit mehreren Partnern ein Zentrum für junge Unternehmen. Dorthin soll auch das bestehende Technologiezentrum Konstanz umziehen. Die Stadt will das Innovationsareal als Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort etablieren und sich für Fachkräfte sichtbar machen.

Damit werden die Angebote für kleine und mittlere Unternehmen am Standort Konstanz ideal ergänzt und das Innovationsökosystem in der Region insgesamt gestärkt.

Weitere Informationen:

Außer originären Landesmitteln verwendet das Wirtschaftsministerium auch Mittel aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE), um die Innovationsfähigkeit der Wirtschaft im Land zu stärken. Um regionale Strukturförderung zu betreiben, erhält Baden-Württemberg für den Zeitraum 2014-2020 rund 247 Millionen Euro von der Europäischen Union aus dem EFRE. Mit daraus finanzierten Projekten werden im Bereich des Wirtschaftsministeriums u. a. an-wendungsnahe Forschung und Entwicklung, Technologie- und Wissenstransfer, Vernetzungsaktivitäten und Unternehmensgründungen gestärkt.

In diesem Zusammenhang fördert das Wirtschaftsministerium auf Grundlage der Erkenntnisse aus der Studie „Regionale Innovationssysteme in Baden-Württem-berg“ (2018) und der Erfahrungen aus dem RegioWIN-Prozess neben regionalen Innovationsmanagements auch Investitionen in regionale Innovationsinfrastruk-turen. Es wurden insgesamt fünf Vorhaben landesweit – eines davon das Innovationslabor in Konstanz – vom Wirtschaftsministerium zur Förderung der regionalen Innovationsinfrastruktur ausgewählt. Damit wird ein Beitrag zur Bereitstellung der räumlichen Voraussetzungen für aktuelle Formen der Innovationsfindung geleistet, um Start-ups sowie kleinen und mittleren Unternehmen die Erprobung und Nutzung von neuen und kooperativen Innovationsmethoden zu erleichtern.

16. Mai 2019

Ministerin Hoffmeister-Kraut: „Innovationen brauchen Kooperation und Raum. Ein gutes Netzwerk ist die halbe Miete“

Mit rund 252.000 Euro unterstützt das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau die Einrichtung des Innovationszentrums Reutlingen 4.0 „InnoPORT“. Das Innovationszentrum unterstützt ansässige Start-ups sowie kleine und mittlere Unternehmen dabei, ihre Innovationspotentiale zu aktivieren und trägt dazu bei, dass betriebliche Innovationen und Anpassungsbedarfe schneller umgesetzt werden. Die Mittel stammen aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).

„Innovationen brauchen Kooperation und Raum. Mit InnoPORT entsteht eine moderne Innovationsinfrastruktur zur Vernetzung von Wirtschaft und Wissenschaft mit dem Ziel, die Innovationskraft in der Region Neckar-Alb zu erhöhen. Alles, was in der Innovationsszene Rang und Namen hat, wird in dem neuen Zentrum vereint. Genau diese Art von Mut und Initiative benötigen wir, um Baden-Württemberg auch zukünftig an der Spitze zu halten“, sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut heute (16. Mai) in Stuttgart bei der Übergabe des Förderbescheids an Reutlingens Oberbürgermeister Thomas Keck.

Errichtet wird das Innovationszentrum auf dem ehemaligen Willi-Betz-Areal in Zentrumsnähe von Reutlingen. Auf rund 1.000 Quadratmetern schaffen Makerspaces, FabLabs und Microfabs die idealen Rahmenbedingungen für kognitive Prozesse, Diskussionen, Austausch, Prototypenentwicklung bis hin zur industriellen Produktion. Start-ups werden durch ein Patensystem und ein Acceleratoren-Programm unterstützt. Damit werden die Angebote für Start-ups sowie kleine und mittlere Unternehmen am Standort Reutlingen ideal ergänzt und das Innovationsökosystem in der Region insgesamt gestärkt.

„Ein Pluspunkt des Projekts ist auch, dass zahlreiche namhafte Partner aus Wirtschaft und Forschung einbezogen sind. Ein gutes Netzwerk ist die halbe Miete“, so die Ministerin weiter.

Weitere Informationen:

Außer originären Landesmitteln verwendet das Wirtschaftsministerium auch Mittel aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE), um die Innovationsfähigkeit der Wirtschaft im Land zu stärken. Um regionale Strukturförderung zu betreiben, erhält Baden-Württemberg für den Zeitraum 2014-2020 rund 247 Millionen Euro von der Europäischen Union aus dem EFRE. Mit daraus finanzierten Projekten werden im Bereich des Wirtschaftsministeriums u. a. an-wendungsnahe Forschung und Entwicklung, Technologie- und Wissenstransfer, Vernetzungsaktivitäten und Unternehmensgründungen gestärkt.

In diesem Zusammenhang fördert das Wirtschaftsministerium auf Grundlage der Erkenntnisse aus der Studie „Regionale Innovationssysteme in Baden-Württem-berg“ (2018) und der Erfahrungen aus dem RegioWIN-Prozess neben regionalen Innovationsmanagements auch Investitionen in regionale Innovationsinfrastruk-turen. Es wurden insgesamt fünf Vorhaben landesweit – eines davon das Vorhaben „InnoPORT – Innovationszentrum Reutlingen 4.0“ – vom Wirtschaftsministerium zur Förderung der regionalen Innovationsinfrastruktur ausgewählt. Damit wird ein Beitrag zur Bereitstellung der räumlichen Voraussetzungen für aktuelle Formen der Innovationsfindung geleistet, um Start-ups sowie kleinen und mittleren Unternehmen die Erprobung und Nutzung von neuen und kooperativen Innovationsmethoden zu erleichtern.

8. Mai 2019

Ministerin Hoffmeister-Kraut: „Innovationen brauchen Raum. Die Kreativwerkstatt unterstützt Start-ups und kleine und mittlere Unternehmen gezielt bei der Aktivierung von Innovationspotentialen“

Mit 750.000 Euro unterstützt das Wirtschaftsministerium die Errichtung einer Kreativwerkstatt für digital unterstütztes Leben im Alter in Schwäbisch Gmünd („Cre-ative Hall Assisted Living“). Sie bietet Raum zur Entwicklung und Erprobung innovativer Ideen für digitale Produkte und Services im Bereich Gesundheit und Pflege. Die Mittel stammen aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).

„Die Kreativwerkstatt unterstützt Start-ups und kleine und mittlere Unternehmen gezielt bei der Entwicklung von Innovationspotentialen. Sie greift die Herausforderungen, die sich durch den demografischen Wandel ergeben, auf und führt diese mit den Chancen zusammen, die die zunehmende Digitalisierung bietet“, sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut heute (8. Mai) in Stuttgart. Im Hinblick auf den demografischen Wandel und einer kontinuierlich anwachsenden Lebenserwartung kommt dem Themenbereich „selbstbestimmtes Leben bis ins hohe Alter“ eine besondere Bedeutung zu. Dabei spielen digitale Unterstützungsangebote eine zunehmend wichtige Rolle. „In diesem Kontext entstehende neue Geschäftsfelder bieten gerade für Start-ups sowie kleine und mittlere Unternehmen wirtschaftliche Chancen“, betonte die Ministerin bei der Übergabe des Förderbescheids an Schwäbisch Gmünds Oberbürgermeister Richard Arnold.

Errichtet wird die Kreativwerkstatt in zentraler Lage als Anbau zum erfolgreichen EU-Leuchtturmprojekt „eule gmünder wissenswerkstatt“. Deren Ziel ist es, Jugendliche für technische Berufe und Fragestellungen zu begeistern. Dafür stehen auf einer Fläche von über 1.000 qm Werkstätten, Labore und multifunktio-nale Räume zur Verfügung. Mit der Errichtung der Kreativwerkstatt bündelt die Stadt Schwäbisch Gmünd die digitalen Kompetenzen der drei vor Ort ansässigen Hochschulen und weiterer Partner mit dem Ziel, Ideen in marktfähige Produkte zu transferieren. Damit werden die Angebote für Start-ups sowie kleine und mittlere Unternehmen am Standort Schwäbisch Gmünd ideal ergänzt und das Innovationsökosystem in der Region insgesamt gestärkt.

Weitere Informationen:
Außer originären Landesmitteln verwendet das Wirtschaftsministerium auch Mittel aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE), um die Innovationsfähigkeit der Wirtschaft im Land zu stärken. Um regionale Strukturförderung zu betreiben, erhält Baden-Württemberg für den Zeitraum 2014-2020 rund 247 Millionen Euro von der Europäischen Union aus dem EFRE. Mit daraus finanzierten Projekten werden im Bereich des Wirtschaftsministeriums u. a. an-wendungsnahe Forschung und Entwicklung, Technologie- und Wissenstransfer, Vernetzungsaktivitäten und Unternehmensgründungen gestärkt.

In diesem Zusammenhang fördert das Wirtschaftsministerium auf Grundlage der Erkenntnisse aus der Studie „Regionale Innovationssysteme in Baden-Württemberg“ (2018) und der Erfahrungen aus dem RegioWIN-Prozess neben regionalen Innovationsmanagements auch Investitionen in regionale Innovationsinfrastruk-turen. Es wurden insgesamt fünf Vorhaben landesweit – eines davon die Kreativwerkstatt für digital unterstütztes Leben im Alter in Schwäbisch Gmünd – vom Wirtschaftsministerium zur Förderung der regionalen Innovationsinfrastruktur ausgewählt. Damit wird ein Beitrag zur Bereitstellung der räumlichen Voraussetzungen für aktuelle Formen der Innovationsfindung geleistet, um Start-ups sowie kleinen und mittleren Unternehmen die Erprobung und Nutzung von neuen und kooperativen Innovationsmethoden zu erleichtern.

8. Mai 2019

Staatssekretärin Schütz: „Innovationen brauchen Raum. Mit IN-SPIRE unterstützen wir Start-ups bei den ersten Schritten zur Professionalisierung ihrer Geschäftsmodelle“

Mit rund 510.000 Euro für ein innovatives Projekt der digitalen Gesundheitsver-sorgung in Mannheim unterstützt das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Woh-nungsbau den weiteren Ausbau des Start-up-Standorts Baden-Württemberg. Die Mittel stammen aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und aus Landesmitteln.

„Innovationen brauchen Kooperation. Und sie brauchen Raum. Im INSPIRE Living Lab können Start-ups digitale Neuentwicklungen im Regelbetrieb der klini-schen Routineversorgung testen“, sagte Staatssekretärin Katrin Schütz heute
(6. Mai) in Mannheim. Ergänzend organisiert die INSPIRE Plattform die systema-tische Zusammenführung mit Konzernen, Gesundheitsversorgern, Forschungs-einrichtungen und Experten. „Ein derartiges Angebot ist ein wesentlicher Stand-ortfaktor und Standortvorteil für Start-ups, die sich ihren Markt neu erschließen müssen“, so Schütz weiter.

Eingerichtet wird das INSPIRE Living Lab auf dem Gelände des Universitätsklini-kums Mannheim. In unmittelbarer Nähe entsteht der Mannheim Medical Techno-logy Campus, auf dem das vom Wirtschaftsministerium geförderte RegioWIN-Leuchtturmprojekt Business Development Center Medizintechnologie Cubex One gebaut wird. Es bietet ein flexibles Raumprogramm mit Büros, Hybridräu-men (iCubes) und Laboren für Start-ups und junge Unternehmen. INSPIRE zielt zudem auf Synergiemöglichkeiten mit dem vom Wirtschaftsministerium geförder-ten Start-up-BW Life Science Accelerator mit dessen Schwerpunkten Biotechno-logie, Pharma und Medizintechnologie ab. Damit werden die Angebote für Grün-der am Standort Mannheim ideal ergänzt und das Innovationsökosystem der Me-dizintechnologie in der Region insgesamt gestärkt.

Staatssekretärin Katrin Schütz: „Die Anziehungs- und Bindungskraft Mannheims auf Unternehmen im Wachstumsmarkt der Digital Health Produkte wird damit deutlich erhöht.“

Weitere Informationen:
Außer originären Landesmitteln verwendet das Wirtschaftsministerium auch Mit-tel aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE), um die In-novationsfähigkeit der Wirtschaft im Land zu stärken. Um regionale Strukturför-derung zu betreiben, erhält Baden-Württemberg für den Zeitraum 2014-2020 rund 247 Millionen Euro von der Europäischen Union aus dem EFRE. Mit daraus finanzierten Projekten werden im Bereich des Wirtschaftsministeriums u. a. an-wendungsnahe Forschung und Entwicklung, Technologie- und Wissenstransfer, Vernetzungsaktivitäten und Unternehmensgründungen gestärkt.
In diesem Zusammenhang fördert das Wirtschaftsministerium auf Grundlage der Erkenntnisse aus der Studie „Regionale Innovationssysteme in Baden-Württem-berg“ (2018) und der Erfahrungen aus dem RegioWIN-Prozess neben regionalen Innovationsmanagements auch Investitionen in regionale Innovationsinfrastruk-turen. Damit wird ein Beitrag zur Bereitstellung der räumlichen Voraussetzungen für aktuelle Formen der Innovationsfindung geleistet, um Start-ups sowie kleinen und mittleren Unternehmen die Erprobung und Nutzung von neuen und koopera-tiven Innovationsmethoden zu erleichtern. Insgesamt fünf Vorhaben landesweit – eines davon das Projekt INSPIRE in Mannheim – wurden vom Wirtschaftsminis-terium zur Förderung ausgewählt.

18. April 2019

Rund drei Millionen Euro für innovative Unternehmen im Ländlichen Raum

„Baden-Württemberg ist das Land der Tüftler und Erfinder. Damit dieser Erfindungsreichtum auch in neuen Innovationen mündet, hat das Land die technologieorientierte Förderlinie ‚Spitze auf dem Land! Technologieführer für Baden-Württemberg‘ aufgelegt. Mit dieser sprechen wir gezielt kleine und mittlere Unternehmen im Ländlichen Raum an, die das Potenzial zur Technologieführerschaft haben. In der aktuellen Auswahlrunde haben acht Unternehmen den Zuschlag für insgesamt rund drei Millionen Euro Fördermittel erhalten“, sagte der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk MdL, am Mittwoch (17. April) in Stuttgart.

Baden-Württemberg ist innerhalb der Europäischen Union die Region mit der aktuell höchsten Innovationsfähigkeit. Zu diesem Ergebnis kommt das Statistische Landesamt Baden-Württemberg, welches in zweijährigem Turnus einen Innovationsvergleich der Regionen der Europäischen Union vornimmt. Ausschlaggebend für die Spitzenposition Baden-Württembergs ist neben den hohen Investitionen in Forschung und Entwicklung auch der große Erfindungsreichtum. Die Fördermittel stammen aus dem landeseigenen Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) und dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE).

„Von der Förderlinie haben in den bisherigen Auswahlrunden 89 Unternehmen profitiert. Jedes der geförderten Unternehmen trägt dazu bei, die gute wirtschaftliche Lage Baden-Württembergs weiter auszubauen und gleichwertige Lebensverhältnisse im ganzen Land zu erhalten“, so der Minister. Insgesamt stehen über die sechsjährige Förderperiode hinweg rund 40 Millionen Euro zur Verfügung, die bereits zu drei Vierteln vergeben sind. Die in der zwölften Runde ausgewählten Unternehmen können nun ihre konkreten Förderanträge bei der L-Bank, der Förderbank des Landes, einreichen. Die L-Bank nimmt eine abschließende Prüfung vor und bewilligt die Zuschüsse.

Hintergrundinformationen:

– Aufgenommene Projekte der zwölften Auswahlrunde:
– Albstadt, Zollernalbkreis: Büschel Connecting Systems GmbH
– Amtzell, Ravensburg: Askea Feinmechanik GmbH
– Dunningen, Rottweil: WuS-TEC GmbH & Co. KG
– Ehingen (Donau), Alb-Donau-Kreis: Wolfgang Kottmann GmbH
– Hardt, Rottweil: Flaig Magnetsysteme GmbH & Co. KG
– Hermaringen, Heidenheim: Moroff und Baierl GmbH
– Zimmern ob Rottweil; Rottweil: macs Software GmbH
– Zimmern ob Rottweil, Rottweil: Wehl & Partner Muster + Prototypen GmbH

Mit dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) 2014 bis 2020 richten die Europäische Union und das Land Baden-Württemberg den Fokus auf die Stärkung von Forschung, technologischer Entwicklung und Innovation sowie die Förderung der Bestrebungen zur Verringerung der CO2-Emissionen mit dem Programm ‚Innovation und Energiewende‘.
Mit der Förderlinie ‚Spitze auf dem Land! Technologieführer für Baden-Württemberg‘ spricht das Land kleine und mittlere Unternehmen mit weniger als 100 Beschäftigten im Ländlichen Raum an, die das Potenzial zur Technologieführerschaft erkennen lassen, indem sie Innovationsfähigkeit und ausgeprägte Technologiekompetenz aufweisen. Diese Unternehmen sind von besonderer Bedeutung für den Ländlichen Raum, da sie die ausgeglichene Struktur Baden-Württembergs prägen und Kerne für Innovation und Zukunftsfähigkeit sind. Dabei können kleine Unternehmen mit weniger als 50 Beschäftigten für ihre Investitionen bis zu 20 Prozent Zuschuss, mittlere Unternehmen mit weniger als 100 Beschäftigten bis zu zehn Prozent Zuschuss erhalten. Der maximale Förderbetrag pro Projekt beträgt 400.000 Euro. Bezuschusst werden umfassende Unternehmensinvestitionen in Gebäude, Maschinen und Anlagen zur Entwicklung und wirtschaftlichen Nutzung neuer Dienstleistungen und Produkte.

Die Antragstellung erfolgt schriftlich durch die Gemeinden in Zusammenarbeit mit den Unternehmen. Die Entscheidung über die Aufnahme in die Förderung erfolgt durch das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz. Jährlich sind zwei Auswahlrunden geplant. In der gesamten Förderperiode 2014 bis 2020 werden nach derzeitigem Stand insgesamt 40 Millionen Euro an EFRE- und Landesmitteln zur Verfügung stehen.

Im Bewertungsausschuss sind der Gemeindetag Baden-Württemberg, die Steinbeis-Stiftung für Wirtschaftsförderung, das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung GmbH, Baden-Württemberg Connected e.V., die Executive School of Management, Technology and Law der Universität St. Gallen, die Landeskreditbank Baden-Württemberg – Förderbank, die Regierungspräsidien Stuttgart, Karlsruhe, Freiburg und Tübingen sowie das MLR vertreten.

Das Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) ist ein kommunales Förderprogramm. Das Land fördert private, gewerbliche und kommunale Investitionen, die im Rahmen eines örtlichen Entwicklungskonzeptes zur Strukturverbesserung führen. Im Förderschwerpunkt ‚Arbeiten‘ wird die Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen in kleinen und mittleren Unternehmen unterstützt. Weitere Informationen zum Förderprogramm ‚Spitze auf dem Land! Technologieführer für Baden-Württemberg‘ finden Sie im Internet unter www.mlr-bw.de.

8. April 2019

Umweltminister Franz Untersteller: „Baden-Württembergs Kommunen betreiben engagierten Klimaschutz, dabei unterstützen wir sie gerne.“

Im Rahmen des EFRE-Förderprogramms „Klimaschutz mit System“ hat das Umweltministerium in einem Nachrückverfahren zum zweiten Teilnahmewettbewerb drei weitere Projekte zur Förderung ausgewählt. Umweltminister Franz Untersteller hat die Projektträger in einem Schreiben aufgefordert, entsprechende Anträge auf Förderung bei der Landeskreditbank Baden-Württemberg (L-Bank) einzureichen.

„Ich freue mich, dass wir weitere Projekte mit Mitteln des europäischen Fonds für regionale Entwicklung EFRE fördern können und damit den Klimaschutz vor Ort voranbringen“, sagte der Umweltminister dazu heute (02.04.) in Stuttgart.  „Das EFRE-Programm ist ein ganz wesentlicher Bestandteil des Klimaschutzes im Land und wird von Kommunen, Zweckverbänden und kommunalen Unternehmen stark nachgefragt.“

Projekte zur Wärmeversorgung und zum Netzausbau

Konkret steht für die Gemeinde Oberwolfach (Ortenaukreis), die Stadtwerke Böblingen und die Stadt Titisee-Neustadt (Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald) über „Klimaschutz mit System“ ein Fördervolumen von insgesamt knapp fünf Millionen Euro zur Verfügung.

Ein großer Teil davon (maximal rund 2,3 Millionen Euro) soll in die interkommunale Wärmeversorgung in Oberwolfach fließen. Die Gemeinde hat seit rund 20 Jahren ein Nahwärmenetz. Ziel ist es jetzt, die Nahwärmeversorgung zu modernisieren und auf die Nachbargemeinde auszuweiten.

In Böblingen soll das Gewerbegebiet Hulb an das Fernwärmenetz der Stadt angeschlossen werden. Bestandteil des Projekts ist auch Information und Beratung der betroffenen Unternehmen und Haushalte mit den Schwerpunkten Energieeffizienz und Energieeinsparung (maximal rund 1,5 Millionen Euro).

Titisee-Neustadt schließlich plant, ein Wärmenetz für das Gebiet Neustadt-Mitte aufzubauen, an das größere Gebäude wie Schulen, Pflegeheime und größere Wohneinheiten angeschlossen werden sollen (maximal rund 1 Million Euro).

Gut durchdacht

„Das sind gut durchdachte und klimawirksame Projekte“, so Umweltminister Franz Untersteller. Mit diesen Zuschüssen werde das Budget des EFRE-Förderprogramms jetzt weitgehend ausgeschöpft. Für die Nutzung eventueller Restmittel gebe es jetzt noch zwei weitere grundsätzlich förderwürdige Vorhaben ‚in der Warteschleife‘.

Mit dem Förderprogramm „Klimaschutz mit System“ werden Städte und Gemeinden im Land unterstützt, einen systematischen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Insgesamt stehen in der Förderperiode 2014-2020 dafür EFRE-Mittel in Höhe von rund 27 Millionen Euro bereit, hinzu kommen Landesmittel in Höhe von einer Million Euro.

13. März 2019

Ministerin Hoffmeister-Kraut: „Innovationen brauchen Raum. Mit den SeedLabs unterstützen wir Start-ups bei den ersten Schrit-ten zur Professionalisierung ihrer Geschäftsmodelle“

Mit rund 115.000 Euro für sogenannte SeedLabs im Heidelberg Innovation Park unterstützt das Wirtschaftsministerium den weiteren Ausbau des Start-up-Standorts Baden-Württemberg. Die Mittel stammen aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). „Innovationen brauchen Raum. Hightech-Gründerinnen und -Gründer können die Heidelberg SeedLabs künftig nutzen, um ihre Geschäftsidee zu überprüfen, eine solide Datenbasis zu erarbeiten und Prototypen zu entwickeln“, sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut heute (13. März). Mit dem Heidelberg Innovation Park entsteht derzeit ein HotSpot für Innovationen aus den Bereichen IT, digitale Medien und Bioinformatik. „Die SeedLabs können zeitlich flexibel und gemeinschaftlich genutzt werden, so dass Kosten minimiert und Seed-Finanzierungen vorbereitet werden können“, so die Ministerin.

Untergebracht sind die SeedLabs im Business Development Center Organic Electronics. Dieses Leuchtturmprojekt wurde im Rahmen des Landeswettbewerbs RegioWIN ausgezeichnet. Mit einer multifunktionalen Infrastruktur aus Büro- und Laborräumen, Werkstätten, reinraumfähigen Flächen und Co-Working-Spaces soll es als Angebot für interdisziplinäre Spin-offs den zielgruppenorientierten Technologietransfer im Hightech-Bereich auszubauen helfen. Für die Errichtung des Zentrums hat das Wirtschaftsministerium bereits fünf Millionen Euro aus dem EFRE und zwei Millionen Euro aus Landesmitteln bereitgestellt. Das Zentrum und die SeedLabs sollen im Herbst 2019 eröffnet werden.

Die SeedLabs am Standort Heidelberg ergänzen die Angebote für Gründer und beschleunigen den Technologietransfer in der Rhein-Neckar-Region. Ideale Synergiemöglichkeiten ergeben sich beispielsweise mit den vom Wirtschaftsministerium geförderten Start-up-BW Acceleratoren Up2B (Schwerpunkte IT, Industrie 4.0, Internet of Things und Big Data) und dem Life Science Accelerator BW (Schwerpunkte Biotechnologie, Pharma und Medizintechnologie).

Weitere Informationen:
Außer originären Landesmitteln verwendet das Wirtschaftsministerium auch Mittel aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE), um die Innovationsfähigkeit der Wirtschaft im Land zu stärken. Um regionale Strukturförderung zu betreiben, erhält Baden-Württemberg für den Zeitraum 2014-2020 rund 247 Millionen Euro von der Europäischen Union aus dem EFRE. Mit daraus finanzierten Projekten werden im Bereich des Wirtschaftsministeriums u. a. anwendungsnahe Forschung und Entwicklung, Technologie- und Wissenstransfer, Vernetzungsaktivitäten und Unternehmensgründungen gestärkt.
In diesem Zusammenhang fördert das Wirtschaftsministerium auf Grundlage der Erkenntnisse aus der Studie „Regionale Innovationssysteme in Baden-Württemberg“ (2018) und der Erfahrungen aus dem RegioWIN-Prozess neben regionalen Innovationsmanagements auch Investitionen in regionale Innovationsinfrastruk-turen. Damit wird ein Beitrag zur Bereitstellung der räumlichen Voraussetzungen für aktuelle Formen der Innovationsfindung geleistet, um Start-ups sowie kleinen und mittleren Unternehmen die Erprobung und Nutzung von neuen und kooperativen Innovationsmethoden zu erleichtern. Insgesamt fünf Vorhaben landesweit – eines davon und gleichzeitig das erstes Projekt die Heidelberg SeedLabs – wurden vom Wirtschaftsministerium zur Förderung ausgewählt.

Weitere Informationen