Bewertung

Bewertungsaktivitäten im Kontext der europäischen Strukturförderung zielen darauf ab, den Erfolg von Förderpolitiken zu analysieren und zu bewerten. Mit den Bewertungsergebnissen soll eine Grundlage zur weiteren Ausgestaltung der Förderpolitiken und zur Verbesserung der Qualität der Förderung geschaffen werden.

Im Folgenden finden Sie Dokumente zur Bewertung der EFRE-Programme in Baden-Württemberg.

Ex-ante-Evaluation und Strategische Umweltprüfung des EFRE-Programms

Ex-ante-Evaluation

Die Ex-ante-Evaluation (inkl. Strategische Umweltprüfung) verlief während der Phase der Programmplanung als paralleler und iterativer Prozess zur Bewertung und zur Qualitätsverbesserung des EFRE-Programms. Sie wurde im Zeitraum von August 2012 bis Januar 2014 im Auftrag des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg von der ÖAR-Regionalberatung GmbH in Kooperation mit dem Österreichischen Ökologie-Institut durchgeführt.

Strategische Umweltprüfung

Begleitend zur Programmerstellung wurde im Zuge der Ex-Ante-Evaluierung eine Strategische Umweltprüfung (SUP) durchgeführt. Mit Hilfe der SUP soll sichergestellt werden, dass Umweltaspekte bei der Ausarbeitung des Programms angemessen berücksichtigt werden. Es soll außerdem festgestellt werden, welche erheblichen Auswirkungen die Durchführung des Programms auf festgelegte Schutzgüter haben kann.

Die Strategische Umweltprüfung für das Operationelle Programm wurde im Zeitraum von August 2012 bis Februar 2014 im Auftrag des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg durch das Österreichische Ökologie-Institut / Wien durchgeführt.

Entsprechend den Vorgaben gemäß § 2 Abs. 1 Nr. 4 LUVPG i.V.m. §§ 14 h bis j UVPG wurden die Öffentlichkeit und Behörden an der SUP beteiligt.

Der Umweltbericht und der Entwurf des Operationellen Programms wurden für den Zeitraum vom 27.11.2012 – 10.01.2013 ins Internet eingestellt und damit den Behörden und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. In diesem Zeitraum bestand für Behörden und die Öffentlichkeit Gelegenheit zur Stellungnahme.

Gemäß § 2 Abs. 1 Nr. 4 LUVPG i.V.m. § 14l UVPG werden außerdem folgende Dokumente öffentlich bekannt gemacht:

Maßnahmen zur Überwachung gemäß § 2 Abs. 1 Nr. 4 LUVPG i.V.m. § 14m UVPG:

Den Ergebnissen der SUP zu Folge werden aus der Durchführung des Programms keine erheblichen negativen Umweltwirkungen erwartet. Eine Überwachung von Umweltauswirkungen ist daher nach § 2 Abs. 1 Nr. 4 LUVPG i.V.m. § 14m UVPG nicht erforderlich und eine Veröffentlichung entfällt.

Die SUP wurde durch die Europäische Union aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung und das Land Baden-Württemberg finanziert.

Bewertungsplan des EFRE-Programms

Bewertungsplan

Die Bewertungsaktivitäten in der Förderperiode 2014-2020 werden durch einen Bewertungsplan unterstützt. Der Bewertungsplan zielt auf eine effiziente und effektive Umsetzung von Bewertungen.

Bewertungen und Studien der EFRE-Programme

Studie zu möglichen zusätzlichen EFRE-geförderten Unterstützungsangeboten für den Wissens- und Technologietransfer in Baden-Württemberg (2018)

In der Studie geht es darum, zu ermitteln, wo und wie eine EFRE-Förderung für zusätzliche – d.h. aktuell in Baden-Württemberg noch nicht verfügbare – Angebote zur Unterstützung des Wissens- und Technologietransfers eingesetzt werden könnte.

Bewertung der Technologietransfermanager (2018)

Die vorliegende Evaluation der Förderung der Technologietransfermanager verfolgt die Zielsetzung, die spezifische Implementation der Maßnahme zu beleuchten und in diesem Zuge aufzuzeigen, wie die Umsetzung in der Praxis und bei der Zielgruppe funktioniert. Auf Basis dieser Analyse und Bewertung der Umsetzung hat die Evaluation zum Ziel, das Potenzial der Technologietransfermanager in Bezug auf die Aktivierung der Zielgruppe und der Einbeziehung in den Innovationsprozess zu beleuchten und so die Erfolge der Technologietransfermanager bei der Zielgruppe zu untersuchen.

Bewertung der Kommunikationsstrategie - Teil A: Umsetzung der Informations- und Kommunikationsmaßnahmen (2018)

In Vorbereitung auf die EFRE-Förderung nach 2020 wurde Ramboll Management Consulting (Ramboll) damit beauftragt, zu untersuchen, in welchen Bereichen es voraussichtlich nach 2020 weiterhin Bedarf für die Förderung der Energiewende in Baden-Württemberg
durch den EFRE geben wird. Dafür sollen voraussichtliche zukünftige Unterstützungsbedarfe identifiziert werden, die durch den EFRE gedeckt werden könnten und die nicht durch andere Förderprogramme oder staatliche Maßnahmen adressiert werden.

Studie zu künftigen Förderschwerpunkte zur Unterstützung der Energiewende (2017)

In Vorbereitung auf die EFRE-Förderung nach 2020 wurde Ramboll Management Consulting (Ramboll) damit beauftragt, zu untersuchen, in welchen Bereichen es voraussichtlich nach 2020 weiterhin Bedarf für die Förderung der Energiewende in Baden-Württemberg
durch den EFRE geben wird. Dafür sollen voraussichtliche zukünftige Unterstützungsbedarfe identifiziert werden, die durch den EFRE gedeckt werden könnten und die nicht durch andere Förderprogramme oder staatliche Maßnahmen adressiert werden.

Studie zum Einsatz von Finanzinstrumenten (2017)

Das Ziel dieser Studie ist es, den Bedarf für den Einsatz von aus dem Europäischen Fonds für
regionale Entwicklung (EFRE) kofinanzierten Finanzinstrumenten in Baden-Württemberg im Zeitraum
nach dem Jahr 2020 zu ermitteln.

In Absprache mit der Verwaltungsbehörde und dem zuständigen Fachreferat im Ministerium für
Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau fokussiert die Studie auf Themenfelder, die in der aktuellen
und voraussichtlich auch nachfolgenden EFRE-Förderperiode für Baden-Württemberg von besonderer
Bedeutung sein werden. Dabei handelt es sich um die Felder:

  • Technologieorientierte Existenzgründungen,
  • Forschung, Entwicklung und Innovation (FuEuI) in Unternehmen,
  • Energieeffizienz und CO2-Reduktion sowie
  • Nachhaltige Stadtentwicklung

Um das Ziel der Studie umzusetzen, untersucht die Studie,

  • ob und wenn ja, in welchen Teilbereichen der Themenfelder Finanzierungsbedarfe bestehen,
  • die durch private Angebote und vorhandene öffentliche Finanzierungsangebote nicht abgedeckt
    werden können,
  • inwieweit mögliche, nicht gedeckte Finanzierungsbedarfe über den Einsatz von Finanzinstrumenten adressiert sowie
  • inwiefern die Finanzinstrumente aus dem EFRE kofinanziert werden können bzw. sollten.

Zwischenbewertung des Programms 2007-2013 (2013)

Die Zwischenbewertung verfolgt das Ziel, die bis zu ihrem Zeitpunkt erfolgte Umsetzung des Programms im Hinblick auf Relevanz, Kohärenz und Wirksamkeit zu analysieren. Anliegen ist es, neben Optimierungsvorschlägen für die Realisierung des RWB-EFRE-OP bis zum Ende der Förderperiode 2007-2013 auch Anregungen zur Ausgestaltung des nachfolgenden Programms 2014-2020 zu vermitteln.

Konzeption neuer Finanzinstrumente (2013)

Die Studie zur Konzeption neuer Finanzinstrumente im Rahmen der Evaluation des RWB-EFRE 2007-2013 verfolgt das Ziel, die Potenziale des Einsatzes von revolvierenden Fonds für Hightech-Gründungen in der sehr frühen Phase einer Finanzierung (Pree-Seed, Seed, Startup) und für kommunale Entwicklungsinvestitionen (insbesondere Stadtentwicklung und Konversion) auszuloten. Im Vordergrund steht dabei die Frage, ob neben den gegenwärtigen Förderangeboten auf Bundes- und Landesebene neue Finanzierungsinstrumente im Rahmen eines revolvierenden Fonds einen Mehrwert für die potenziell Begünstigten eröffnen.

Clusterförderung (2013)

Die Clusterstudie ist Teil der begleitenden Evaluation des Operationellen Programms “Regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung” des EFRE 2007-2013. Sie untersucht das Förderinstrumentarium des EFRE 2007-2013 im Bereich der Clusterförderung mit Blick auf die Ausrichtung des EFRE in der neuen Förderperiode 2014. Vor dem Hintergrund einer Bestandsaufnahme der entsprechenden Förderangebote und der Analyse von deren Umsetzung werden Empfehlungen zur bestmöglichen Nutzung und Ausgestaltung der EFRE-Förderung zur Unterstützung von Clustern für die kommende Förderperiode gegeben.

Gründungsaktivitäten im Hightech‐Bereich in Baden‐Württemberg (2013)

In der Studie zu den Gründungsaktivitäten im Hightech-Bereich in Baden-Württemberg werden in drei Abschnitten

  • eine differenzierte Analyse der Gründungsaktivitäten in Baden‐Württemberg, insbesondere unter den Aspekten regionale Allokation der Gründungen und der Bedeutung so genannter Hightech‐Gründungen,
  • eine auf Literaturanalysen basierende Identifizierung wichtiger Bestimmungsfaktoren für Niveau und regionale Verteilung von Gründungen in den Hightech‐Branchen sowie
  • eine Bewertung der Bedeutung der Finanzierungsform „Beteiligungsfinanzierung“ für junge Unternehmen, insbesondere in den Hightech‐Branchen, sowie eine Abschätzung der ungefähren Höhe des jährlichen Beteiligungskapitalbedarfs von jungen Hightech‐Unternehmen in Baden Württemberg erstellt.