Innovation und Energiewende

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EFRE-Programm Baden-Württemberg 2014 bis 2020
Innovation und Energiewende

Der Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) ist ein Strukturfonds der EU, mit dessen Hilfe der wirtschaftliche, territoriale und soziale Zusammenhalt innerhalb der EU gefördert wird. Baden-Württemberg konzentriert sich mit seinem EFRE-Programm auf das Leitmotiv „Innovation und Energiewende“ und unterstützt gezielt die Themen Forschung und Innovation sowie Verminderung der CO₂-Emissionen. Im Rahmen von REACT-EU fließen zusätzliche Mittel zur Bewältigung der COVID-19-Krise in das EFRE-Programm Baden-Württemberg 2014-2020.

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Pressemitteilungen

14. Juli 2022

PRESSEINFORMATION vom 14. Juli 2022

FRAUNHOFER- INSTITUT FÜR PRODUKTIONSTECHNIK UND AUTOMATISIERUNG IPA

S-TEC Stuttgarter Technologie- und Innovationscampus

Forschungsneubau für Leichtbautechnologien eröffnet

 

Am 14. Juli eröffneten die baden-württembergische Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut zusammen mit dem Institutsleiter des Fraunhofer-Instituts für Produktionstechnik und Automatisierung IPA, Prof. Thomas Bauernhansl, sowie Georg Gewers von Gewers & Pudewill Architekten das neue Forschungsgebäude für Leichtbautechnologien. Mit dem durch EU, Bund und Land Baden-Württemberg geförderten Forschungsneubau steht nach drei Jahren Bauzeit das erste Gebäude des Stuttgarter Technologie- und Innovationscampus S-TEC in Stuttgart-Vaihingen.

96,5 Tonnen wiegt die Glaskeramikfassade des etwa 37 Meter breiten und 55 Meter langen Zentrums für Leichtbautechnologien. Große Fenster geben Passanten Einblick in das vierstöckige Gebäude und von jedem Stockwerk sieht man in die große Werk-halle. Die Glaskeramikfassade ist nachhaltig aus 100 Prozent Altglas gewonnen, der kompakte Bau garantiert eine flexible Nutzung, die großzügig dimensionierten Maße erlauben eine industrienahe Forschung auf 1410 m² für Technika, Labors und Werkhalle für den realen Maschinenbetrieb. Besprechungsräume und ein Seminarraum für 72 Teilnehmer des hellen, transparenten Baus sollen dafür sorgen, dass die Forschungsergebnisse in die Anwendung übertragen werden.

Leichtbautechnologien für die Industrie

»Leichtbautechnologien sind der Schlüssel, um den Energie- und Werkstoffverbrauch in der Produktion zu reduzieren. Leichtbaumaschinenkomponenten erfordern weniger Materialeinsatz und haben ein geringeres Gewicht, sparen im Betrieb also Energie ein. Neu entwickelte Verfahren für die effiziente Bearbeitung von Leichtbauwerkstoffen wie CFK, Aluminium oder Multi-Material-Mixe machen darüber hinaus den Einsatz dieser Leichtbauwerkstoffe kostengünstig und wirtschaftlich«, sagte Institutsleiter Prof. Thomas Bauernhansl bei der feierlichen Eröffnung.

Ziel des eröffneten Zentrums für Leichtbautechnologien ist es, deutsche und insbesondere regionale Unternehmen bei der Entwicklung und Umsetzung von Leichtbaulösungen in deren Produkten, Produktion und Produktionssystemen zu unterstützen. Dazu sind sogenannte Applikationsszenarien zu verschiedenen Leichtbautechnologien im Aufbau: »Mit und für Unternehmen werden Leichtbauanwendungen im Industriemaßstab installiert und digital integriert, um die Technologien zu demonstrieren und zugleich eine Plattform für die Einbindung neuer Technologien zu schaffen«, informierte Dr. Marco Schneider, der das Zentrum für Leichtbautechnologien leitet.

Die drei Forschungsschwerpunkte des Zentrums für Leichtbautechnologien sind Bearbeitungstechnologien, Füge-, Trenn- und Recyclingverfahren für Leichtbauwerkstoffe sowie der Einsatz von Leichtbauwerkstoffen und -prinzipien im Maschinen- und Anlagenbau und der Produktionstechnik. In Kooperation mit einem Unternehmen sollen die gesamten Fertigungsanlagen digital integriert und zu einer digitalisierten Leichtbauentwicklung und -produktion weiterentwickelt werden. In den Labors der Bearbeitungstechnologien beforschen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Themen wie Zerspanung, Absaugung, Leichtbauwerkstoffe oder Werkstoffbearbeitung. Eine intelligente Drehmaschine steht zu Demonstrationszwecken bereit. Sie soll mithilfe hochqualitativer Messdaten und einer Datenauswertung durch KI sich selbst regeln können.

Erster Neubau auf dem Stuttgarter Technologie- und Innovationscampus S-TEC

Seit 2018 forschen interdisziplinäre Teams in mehreren Zentren des Stuttgarter Technologie- und Innovationscampus S-TEC erfolgreich an zukunftsrelevanten Forschungsthemen, in denen Innovationen für die Anwendung in der Industrie entwickelt werden. »Mit S-TEC haben wir hier in Stuttgart einen Leuchtturm für wirtschaftsnahe Forschung und Technologietransfer rund um die personalisierte, digitale und nachhaltige Transformation der Industrie geschaffen«, betonte die baden-württembergische Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut. »Leichtbautechnologien bieten die Chance zur Sicherung und zum Ausbau von Wertschöpfung und Arbeitsplätzen im Industrieland Baden-Württemberg, ohne Kompromisse beim Klimaschutz eingehen zu müssen. Mit dem Neubau für das Zentrum für Leichtbautechnologien wurde eine herausragende Infrastruktur geschaffen, um diese Potenziale zu demonstrieren und insbesondere gemeinsam mit dem industriellen Mittelstand in Baden-Württemberg zu erschließen.«

Leicht wie eine Feder

Das Leichtbaumaterial Keramik findet sich nicht nur in der Fassadengestaltung, sondern auch im gesamten Gebäude verteilt. Die Keramikfliesen sind aus weißem Ton gebrannt und tragen auf ihren Oberflächen schwarze Silhouetten von Federn. Die Installation stammt von dem amerikanischen Künstler Brad Downey und ist »Kunst am Bau« ebenso wie die großformatigen Fotografien. Sie zeigen Eulen – nicht in der Natur, sondern im Forschungsgebäude – in Büros, Gängen und Labors: Sinnbild für Wissenschaft, Leichtbautechnologien und alle Forschenden.

Steckbrief des Zentrums für Leichtbautechnologien (ZLB)

Bauteil U: »Bearbeitungstechnologien im Leichtbau« des Fraunhofer IPA, Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der Angewandten Forschung e. V.

• Erster Neubau auf dem Stuttgarter Technologie- und Innovationscampus S-TEC
• Grundfläche: 5 915 m²
• Technika, mechanische/physikalische Labors und große Werkhalle für realen Maschinenbetrieb:1410 m²
• Büroarbeit (113 Büroarbeitsplätze): 1154 m²
• Besprechungs- und Seminarräume (72 Teilnehmer): 100 m²

Gesamtkosten des Vorhabens: 23,6 Mio. Euro

Betrag der finanziellen Zuwendung
aus EFRE-Mitteln: 10,7 Mio. Euro
aus Landesmitteln: 6,45 Mio. Euro
aus Bundesmitteln: 6,45 Mio. Euro

Gefördert durch den Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE), das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg und das Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Weitere Informationen:
https://www.ipa.fraunhofer.de/de/Kompetenzen/leichtbautechnologien.html
https://s-tec.de/zentren/zentrum-fuer-leichtbautechnologien/

 

Die vollständige Presseinformation einschließlich Bilder finden Sie nachfolgend als Download.

6. Mai 2022

Ministerin Hoffmeister-Kraut: „Von der gezielten Investition in den Ausbau der Forschung zur Rohstoff- und Ressourceneffizienz profitiert auch unser Mittelstand.

Mit rund 14 Millionen Euro fördert das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus das fem Forschungsinstitut Edelmetalle + Metallchemie in Schwäbisch Gmünd für das Neubauvorhaben „Innovationslabor K15“. „Mit der Förderung dieses Projekts leisten wir einen Beitrag zu Klimaschutz und Nachhaltigkeit. Von der gezielten Investition in den Ausbau der Forschung zur Rohstoff- und Ressourceneffizienz sowie Energietechnik profitiert auch unser Mittelstand“, erklärte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut anlässlich des Spatenstichs am Montag, 9. Mai 2022.

Die Mittel für die Förderung stammen aus dem Programm „REACT-EU“, mit dem die Europäische Union die Krisenbewältigung im Zusammenhang mit der COVID-19 Pandemie unterstützt. Das „Innovationslabor K15“ ist dabei die finanziell größte Einzelinvestition, die vom Wirtschaftsministerium im Zuge von REACT-EU getätigt wird. „Mit den Mitteln der EU können wir gezielt in die Leistungsfähigkeit unserer wirtschaftsnahen Forschungseinrichtungen investieren. Das ermöglicht den Ausbau des Technologietransfers und stärkt dadurch direkt auch die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit unserer Wirtschaft“, so die Ministerin.

Das fem bearbeitet Fragestellungen der Materialwissenschaften und Oberflächentechnik. Das Institut hat in den vergangenen Jahren seine Arbeitsschwerpunkte kontinuierlich weiterentwickelt und in einem Zukunftskonzept „Strategie 2027“ zusammengefasst. Das „Innovationslabor K15“ mit seinen 3.300 qm Netto-Raumfläche ist das Herzstück dieser Strategie und versetzt das Institut in die Lage, neue Forschungsfelder zu erschließen. „Die Forschungsthemen des fem haben große Bedeutung für mehr Nachhaltigkeit und Resilienz und leisten einen Beitrag, unsere Unternehmen unabhängiger von der Versorgung mit knappen Rohstoffen zu machen“, sagte Hoffmeister-Kraut.

So sollen bespielweise im Bereich „Energietechnik“ die Forschung an Brennstoffzellen, sowie an der Lithium-Schwefel-Batterie, intensiviert werden. Der Bereich „Rohstoff- und Ressourceneffizienz“ kann seine Bemühungen bei der Entwicklung neuartiger Recyclingverfahren, sowie der Wiedergewinnung von wichtigen Materialien, verstärken. Im Fokus des Zukunftsfeldes „Leichtbau“ steht die Entwicklung von intelligenten Oberflächen mit innovativen Eigenschaften.

Ziel ist eine CO2-freie, digitale und resiliente Wirtschaft „Die Corona-Pandemie hat unsere Wirtschaft und unseren Arbeitsmarkt hart getroffen. Herausforderungen wie die Beschleunigung der Digitalisierung, die Nutzung der Möglichkeiten der Künstlichen Intelligenz und die Transformation von Industrie und Gesellschaft hin zu einer CO2-freien Wirtschaft haben sich durch die Krise nochmals stark verdeutlicht. Für die Mittel der EU sind wir sehr dankbar. Sie helfen uns entscheidend dabei, Projekte für den Übergang zu einer klimafreundlichen, digitalen und resilienten Wirtschaft auf den Weg zu bringen“, betonte Hoffmeister-Kraut.

Die Mittel aus REACT-EU ermöglichten es, Vorhaben umzusetzen, die aufgrund fehlender Bundes- oder Landesmittel ansonsten nur schwer oder gar nicht möglich wären. Die Förderung aus REACT-EU sei umso hilfreicher, weil keine ergänzende Finanzierung seitens des Landes oder der geförderten Forschungseinrichtungen nötig sei, so die Ministerin. „Mit diesen Vorhaben setzen wir zielgerichtet Impulse mit möglichst hoher Multiplikator-Wirkung für eine stabile Erholung der Wirtschaft im Sinne des European Green Deal. Zugleich unterstützen wir die Innovationsfähigkeit Baden-Württembergs.“

 

Weitere Informationen

REACT-EU steht für „Recovery Assistance for Cohesion and the Territories of Europe“ (Aufbauhilfe für den Zusammenhalt und die Gebiete Europas) und ist Teil des Aufbauinstruments „NextGenerationEU“, mit dem die EU 750 Milliarden Euro zur Bewältigung der Corona-Pandemie und ihrer wirtschaftlichen und sozialen Folgen bereitstellt. REACT-EU wird in Baden-Württemberg unter anderem über das Programm des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) umgesetzt, an dem das Wirtschaftsministerium beteiligt ist. Dem Wirtschaftsministerium stehen aus REACT-EU zirka 47 Millionen Euro zur Förderung von Forschungsinfrastruktur mit Ausrichtung auf den Übergang zu einer digitalen und klimafreundlichen Wirtschaft zur Verfügung.

Das fem Forschungsinstitut für Edelmetalle und Metallchemie ist Mitglied der Innovationsallianz Baden-Württemberg e.V. Die 12 Institute der Innovationsallianz sind wichtige Partner der Wirtschaft im Technologietransfer und bilden eine Brücke zwischen Grundlagenforschung und der Entwicklung in Unternehmen. Sie forschen erfolgreich in den Wachstumsfeldern der Zukunft, entlang derer die neue Landesregierung ihre Technologiepolitik ausrichtet. Das fachliche Spektrum der Forschungsarbeit reicht von Mikroelektronik, Informatik, Biotechnologie und Medizintechnik bis hin zu Lasertechnik und Erneuerbaren Energien. Die Institute werden durch das Wirtschaftsministerium jährlich in ihrer Grundfinanzierung mit insgesamt rund 36 Millionen Euro gefördert.

Mehr Informationen zu REACT-EU unter: https://efre-bw.de/

2. Mai 2022

Ministerin Hoffmeister-Kraut: „Mit der Förderung steigern wir die Leistungsfähigkeit unserer wirtschaftsnahen Forschungseinrichtungen. Davon profitieren auch mittelständische Unternehmen.“

Mit Mitteln aus dem Programm „REACT-EU“ der Europäischen Union fördert das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus die Institute der Hahn-Schickard-Gesellschaft mit 3,17 Millionen Euro für den Ausbau der Geräteinfrastruktur in der Mikrosystemtechnik. „Mit der Förderung steigern wir gezielt die Leistungsfähigkeit unserer wirtschaftsnahen Forschungseinrichtungen in wichtigen Zukunftstechnologien. Davon profitieren unmittelbar auch die Innovationskraft und die Wettbewerbsfähigkeit unserer mittelständischen Unternehmen“, erklärte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut.

Die Hahn-Schickard-Gesellschaft ist Träger von Forschungsinstituten an den Standorten Villingen-Schwenningen, Freiburg sowie in Stuttgart mit der Außenstelle Ulm. Die Institute betreiben industrienahe, anwendungsorientierte Forschung, Entwicklung und Fertigung in der Mikrosystemtechnik. In vielen Branchen und speziell in Zukunftsfeldern wie Industrie 4.0, der nachhaltigen Mobilität, den Umwelttechnologien, Erneuerbaren Energien und Ressourceneffizienz sowie der Gesundheit und Pflege werden Produkte benötigt, die besonders material-, energie- und umweltschonend sind, und die ein gesundes und sicheres Leben ermöglichen.

Mit 1,67 Millionen Euro wird das Hahn-Schickard-Institut in Villingen-Schwenningen unterstützt. Dort sollen Geräte für die Erforschung von neuartigen Formen audiovisueller Kommunikation beschafft werden. Diese neue Form der Mikroakustik soll virtuelle Kommunikation in der Zukunft noch komfortabler machen.

Das Hahn-Schickard-Institut in Stuttgart erhält eine Förderung in Höhe von 500.000 Euro für den Aufbau einer vernetzten und sensorgestützten digitalen Pilotlinie für die Fertigung von individualisierten Sensoren und Mikrosystemen mit Hilfe von digitalen und additiven Fertigungstechnologien.

Auf das Hahn-Schickard-Institut in Freiburg entfallen 1,0 Millionen Euro zur Beschaffung von Forschungsgeräten zur Digitalisierung von Prozessketten in der molekularen Diagnostik. Damit wird ein Beitrag zur Digitalisierung im Gesundheitswesen durch Flexibilisierung und Individualisierung von Produkten und Prozessen in der Personalisierten Medizin geleistet.

EU-Mittel für den Übergang zu einer CO2-freien, digitalen und resilienten Wirtschaft „Die Corona-Pandemie hat unsere Wirtschaft und unseren Arbeitsmarkt hart getroffen. Herausforderungen wie die Beschleunigung der Digitalisierung, die Nutzung der Möglichkeiten der Künstlichen Intelligenz und die Transformation von Industrie und Gesellschaft hin zu einer CO2-freien Wirtschaft haben sich durch die Krise nochmals sehr stark verdeutlicht. Für die Mittel der EU sind wir sehr dankbar. Sie helfen uns entscheidend dabei, Projekte für den Übergang zu einer klimafreundlichen, digitalen und resilienten Wirtschaft auf den Weg zu bringen“, sagte Hoffmeister-Kraut.

Die Mittel aus REACT-EU erlaubten es, Vorhaben umzusetzen, die ansonsten nur schwer oder gar nicht möglich wären, weil Bundes- oder Landesmittel nicht dafür nicht zur Verfügung stehen. Die Fördermittel der EU seien umso hilfreicher, als keine ergänzende Finanzierung seitens des Landes oder der geförderten Forschungseinrichtungen nötig sei, so die Ministerin. „Mit diesen Vorhaben setzen wir zielgerichtet Impulse mit möglichst hoher Multiplikator-Wirkung für eine stabile Erholung der Wirtschaft im Sinne des European Green Deal. Zugleich unterstützen wir die Innovationsfähigkeit insbesondere unserer kleinen und mittleren Unternehmen.“

Weitere Informationen

REACT-EU steht für „Recovery Assistance for Cohesion and the Territories of Europe“ (Aufbauhilfe für den Zusammenhalt und die Gebiete Europas) und ist Teil des Aufbauinstruments „NextGenerationEU“, mit dem die EU 750 Milliarden Euro zur Bewältigung der Corona-Pandemie und ihrer wirtschaftlichen und sozialen Folgen bereitstellt. REACT-EU wird in Baden-Württemberg unter anderem über das Programm des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) umgesetzt, an dem das Wirtschaftsministerium beteiligt ist. Insgesamt stehen dem Wirtschaftsministerium aus REACT-EU rund 47 Millionen Euro zur Förderung von Forschungsinfrastruktur mit Ausrichtung auf den Übergang zu einer digitalen und grünen Wirtschaft zur Verfügung.

Die Institute der Hahn-Schickard-Gesellschaft sind Mitglieder der Innovationsallianz Baden-Württemberg e.V. (innBW). Die 12 Institute der Innovationsallianz sind wichtige Partner der Wirtschaft im Technologietransfer und bilden eine Brücke zwischen Grundlagenforschung und der Entwicklung in Unternehmen. Sie forschen erfolgreich in den Wachstumsfeldern der Zukunft, entlang derer die neue Landesregierung ihre Technologiepolitik ausrichtet. Das fachliche Spektrum der Forschungsarbeit reicht von Mikroelektronik, Informatik, Biotechnologie und Medizintechnik bis hin zu Lasertechnik und erneuerbaren Energien. Die Institute werden durch das Wirtschaftsministerium jährlich alleine in ihrer Grundfinanzierung mit insgesamt rund 36 Millionen Euro gefördert.

Mehr Informationen zu REACT-EU finden Sie unter: https://efre-bw.de/

 

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