Innovation und Energiewende

Tage der
offenen Tür 2018

  • Aufruf „Regionale Innovationsinfrastrukturen“

    Förderaufruf des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau vom 07.02.2018

    Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau (WM) unterstützt die Errichtung und den Ausbau von regionalen Innovationsinfrastrukturen, die aus einem prämierten Regionalen Entwicklungskonzept einer WINregion entwickelt worden sind, mit Fördermitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) der Europäischen Union.

    Regionale Innovationsinfrastrukturen im Sinne dieses Aufrufs sind wirtschaftsnahe Technologie-, Kompetenz-, Innovations- und Gründerzentren, Wissenschafts- oder Technologieparks oder vergleichbare Einrichtungen, die die räumlichen Voraussetzungen für aktuelle Formen der regionalen Innovationsfindung bieten. Durch ihre spezifischen Konzepte und Angebote vor Ort können Regionale Innovationsinfrastrukturen die kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) bei der Aktivierung ihrer Innovationspotentiale unterstützen und so dazu beitragen, dass betriebliche Innovationen oder Anpassungsbedarfe der KMU früher und schneller umgesetzt werden können.

    Das Förderangebot richtet sich an Städte, Gemeinden, Stadt-/Landkreise, Gemeindeverbände, kommunale Zweckverbände und kommunale Gesellschaften mit einem kommunalen Anteil von mehr als 50% in Baden-Württemberg. Der Ort der Durchführung des Vorhabens muss sich in einer in RegioWIN prämierten WINregion und in der Raumkategorie Verdichtungsräume bzw. Randzonen um die Verdichtungsräume gemäß Landesentwicklungsplan, 2002 befinden.

    Anträge können bis zum 30. Juni 2018 bei der Landeskreditbank (L-Bank), Bereich Finanzhilfen, Schlossplatz 10, 76113 Karlsruhe eingereicht werden.

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  • Holz Innovativ Programm

    Förderaufruf des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz vom 10.12.2015

    Das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz (MLR) unterstützt Vorhaben, deren Gegenstand die Bereitstellung, Verarbeitung, Bearbeitung und Verwendung von Holz ist, mit Fördermitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und Landesmitteln. Dadurch sollen Innovationen in der Nutzung von Holz forciert, neue Anwendungsfelder für den Rohstoff Holz erschlossen und deren Einführung beschleunigt werden. Damit wird die Innovationstätigkeit der Unternehmen in der Wertschöpfungskette Forst & Holz insgesamt gestärkt. Die Förderschwerpunkte, welche näher im Förderaufruf beschrieben sind, liegen im Bereich Cluster, Angewandte Forschung und Innovation im Holzbau.

    Von den an einer Förderung Interessierten ist ein zweistufiges Verfahren zu durchlaufen. Im ersten Schritt ist eine Vorhabensskizze zur Vorauswahl der Projekte einzureichen (Details entnehmen Sie bitte dem Förderaufruf). Die Projektauswahl der fristgerecht eingereichten Vorhabensskizzen erfolgt durch das MLR nach Abschluss der begleitenden Beratungen innerhalb des Clusterbeirats Forst & Holz. Die Entscheidung der Projektauswahl wird schriftlich durch das MLR bekannt gegeben. Insofern das Vorhaben positiv durch das MLR beschieden wurde, liegt eine Antragsberechtigung vor. Anträge können erst nach erfolgreich abgeschlossenem Projektauswahlverfahren bei der L-Bank eingereicht werden.

    Im zweiten Schritt ist ein formaler Förderantrag bei der L-Bank zu stellen. Diese nimmt den Antrag entgegen, bearbeitet ihn und erteilt bei positiver Prüfung der Antragsunterlagen einen Bewilligungsbescheid.

    Damit die Vorhabensskizzen im in der Regel zweimal jährlich tagenden Clusterbeirat Forst & Holz beraten werden können, sind diese bis zum 15. März oder 15. September eines Jahres einzureichen.

    Vorhabensskizzen zum innovativen Holzbau können zusätzlich jährlich zum 15. Juni und 31. Dezember eingereicht werden. Sie werden dann vom Unterausschuss des Clusterbeirats Forst & Holz beraten.

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  • Spitze auf dem Land! Technologieführer für Baden-Württemberg

    Förderaufruf des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz vom 10.02.2015

    Mit der Ausschreibung „Spitze auf dem Land! Technologieführer für Baden-Württemberg“ im Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum mit Kofinanzierung aus dem EFRE-Programm 2014-2020 soll die Spitzenstellung des Landes weiter ausgebaut werden.

    Das Förderangebot spricht kleine und mittlere Unternehmen mit weniger als 100 Beschäftigten im ländlichen Raum an, die aufgrund ihrer Innovationsfähigkeit und ihrer ausgeprägten Technologiekompetenz in der Umsetzung und Anwendung innovativer Produktionsprozesse und Produkte das Potenzial zur Technologieführerschaft erkennen lassen.

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EFRE-Programm Baden-Württemberg 2014 bis 2020
Innovation und Energiewende

Der Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) ist ein Strukturfonds der EU, mit dessen Hilfe der wirtschaftliche, territoriale und soziale Zusammenhalt innerhalb der EU gefördert wird. Baden-Württemberg bezieht Fördermittel aus dem EFRE, um das Operationelle Programm mit dem Leitmotiv „Innovation und Energiewende“ in Baden-Württemberg in der Förderperiode 2014-2020 umzusetzen. Das Operationelle Programm konzentriert sich dabei auf die Stärken des Landes und unterstützt gezielt die Themen Forschung und Innovation sowie Verminderung der CO₂-Emissionen.

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Pressemitteilungen

23. Februar 2018

Innovative Unternehmen im Ländlichen Raum werden gezielt von der Landesregierung unterstützt/ Bewerbung für bevorstehende Auswahlrunde „Spitze auf dem Land!“ bis zum 31. März möglich

„In keinem anderen Land gibt es so viele Marktführer wie in Baden-Württemberg. Nicht nur die Zahl der Marktführer ist einmalig, sondern auch deren Verteilung über die verschiedenen Branchen hinweg und über die Fläche. Das Know-how und die Innovationkraft finden sich nicht nur in den Ballungszentren, sondern auch zum Beispiel im Schwarzwald, auf der Schwäbischen Alb oder im Odenwald. Um die Spitzenstellung des Landes als eine der wirtschaftlich stärksten und attraktivsten Regionen in Europa zu halten reicht es nicht, sich auf der bisherigen Leistung auszuruhen“, sagte der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk MdL, am Donnerstag (22. Februar) in Stuttgart. Der globale Wettbewerb fordere von den Unternehmen, ihre Produkte kontinuierlich weiter zu entwickeln sowie ihre Produktpalette durch neue, innovative Produkte zu erweitern. Nur so könnten sie auf dem Markt bestehen und Arbeitsplätze und Wohlstand sichern.

„Die bisher über die Förderlinie ‚Spitze auf dem Land! Technologieführer für Baden-Württemberg‘ geförderten Unternehmen zeigen deutlich, dass die Mittelständler im Ländlichen Raum Baden-Württembergs hoch innovativ sind. Sie scheuen sich nicht davor, gewohnte Wege zu verlassen, Technologien und Prozesse in anderen Bereichen zu testen und auf diese zu übertragen, um neue Märkte zu erschließen. Zahlreiche von ihnen haben das Potential, in ihrem Bereich eine führende Position einzunehmen und sie sind ein wichtiger und unverzichtbarer Wachstumsmotor“, erklärte Minister Hauk. Genau diese innovationsstarken Unternehmen im Ländlichen Raum fördere das Land gezielt durch die Förderlinie ‚Spitze auf dem Land!‘. Gemeinden mit solchen Unternehmen können sich bis zum 31. März 2018 für die aktuelle zehnte Auswahlrunde bewerben.

Hintergrundinformationen:

Die Förderlinie ‚Spitze auf dem Land! Technologieführer für Baden-Württemberg‘ richtet sich an innovationsorientierte Unternehmen, die das Potenzial haben, einen Beitrag zur Technologieführerschaft Baden-Württembergs zu leisten. Diese Unternehmen sind von besonderer Bedeutung für den Ländlichen Raum, da sie die ausgeglichene Struktur Baden-Württembergs prägen und Kerne für Innovationen und Zukunftsfähigkeit sind. Kleine Unternehmen mit weniger als 50 Beschäftigten können für ihre Investition bis zu 20 Prozent Zuschuss erhalten, mittlere Unternehmen mit weniger als 100 Beschäftigten bis zu zehn Prozent. Der maximale Förderbetrag pro Projekt beträgt 400.000 Euro. Bezuschusst werden Unternehmensinvestitionen in Gebäude, Maschinen und Anlagen zur Entwicklung und wirtschaftlichen Nutzung neuer oder verbesserter Produkte und Dienstleistungen.

In der Förderperiode 2014-2020 stehen für die Förderlinie insgesamt rund 40 Millionen Euro zur Verfügung. Die Mittel werden aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und dem baden-württembergischen Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) zur Verfügung gestellt. In den zurückliegenden neun Auswahlrunden hat der auf Landesebene gebildete Bewertungsausschuss über 170 Projekte beraten. Für insgesamt 81 Projekte wurde eine Förderzusage erteilt. Die bisher bereitgestellten Fördermittel belaufen sich auf insgesamt 27 Millionen Euro. Auf Seiten der Unternehmen wird dadurch ein Investitionsvolumen in Höhe von 222 Millionen Euro angestoßen.

Die Bewerbung für die Förderlinie erfolgt schriftlich durch Aufnahmeanträge der Gemeinden in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen. Die Entscheidung über die Aufnahme erfolgt durch das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz auf der Basis des Vorschlages eines dazu eingerichteten Bewertungsausschusses. Dieser tagt zweimal jährlich, im April und Oktober eines Jahres.

Aufnahmeanträge können jederzeit eingereicht werden. In der Auswahlrunde im April eines Jahres werden alle Aufnahmeanträge berücksichtigt, die bis zum 31. März vorliegen. In der Auswahlrunde im Oktober diejenigen, die bis zum 30. September eines Jahres vorliegen.

Im Bewertungsausschuss vertreten sind der Gemeindetag Baden-Württemberg, die Steinbeis-Stiftung für Wirtschaftsförderung, das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung GmbH, die Wirtschaftsinitiative Baden-Württemberg Connected e.V., die Executive School of Management, Technology and Law der Universität St. Gallen, die Landeskreditbank Baden-Württemberg – Förderbank, die Regierungspräsidien Stuttgart, Karlsruhe, Freiburg und Tübingen sowie das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz.

Mit dem EFRE und dem darauf aufbauenden Programm „Innovation und Energiewende“ richten die Europäische Union und das Land Baden-Württemberg im Programmzeitraum 2014-2020 den Fokus auf die Stärkung von Forschung, technologischer Entwicklung, Innovation sowie die Verringerung der CO2-Emissionen. Das ELR ist das bedeutendste Förderprogramm des Landes zur integrierten Strukturentwicklung von Gemeinden im Ländlichen Raum. Das Land fördert private, gewerbliche und kommunale Investitionen, die im Rahmen eines Entwicklungskonzeptes zur Strukturverbesserung führen. Im Förderschwerpunkt „Arbeiten“ wird die Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen in kleinen und mittleren Unternehmen unterstützt. Im Zusammenspiel mit der EFRE-Förderung liegt der Schwerpunkt der aktuellen Förderperiode auf der Sicherung und dem Ausbau der Technologieführerschaft Baden-Württembergs in der Fläche.

Weitere Informationen stehen Ihnen auf der Internetseite des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz unter www.mlr.baden-wuerttemberg.de/de/unsere-themen/laendlicher-raum/

Den Förderaufruf finden Sie auf unserer Website unter: https://efre-bw.de/foerderaufruf/spitze-auf-dem-land-fa/

17. Januar 2018

Wirtschaftsstaatssekretärin Katrin Schütz hat am Mittwoch (17. Januar) der Wirtschaftsförderung Raum Heilbronn GmbH einen Förderbescheid über 121.000 Euro für das Projekt „Materials Excellence“ der Cluster-Initiative „MetallDIALOG“ übergeben. Die Förderung unterstützt gezielt die strategische Weiterentwicklung der Mitgliedsunternehmen des MetallDIALOGs im internationalen Maßstab und erfolgt aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).

„In einem so ausgeprägt exportorientierten Land wie Baden-Württemberg müssen gerade auch die kleinen und mittelständischen Unternehmen die Internationalisierung als wesentliches Standbein der Geschäftspolitik im Blick behalten“, betonte Schütz anlässlich der Übergabe des Förderbescheides. Internationalisierung meine dabei nicht nur die Erschließung neuer Märkte, sondern auch Kooperationen in Forschung und Entwicklung, so Schütz. Die Cluster-Initiative MetallDIALOG habe hierfür mit ihren Mitgliedsunternehmen eine langfristige, bis ins einzelne durchdachte Strategie entwickelt, die sich im geförderten Projekt niederschlage.

Das Projekt „Materials Excellence“ schließt mit der internationalen Perspektive konsequent an das bereits 2015 geförderte Projekt SEFEX („Strategisches Management, Effizienzsteigerung und Expansion in den Unternehmen des MetallDIALOGs“) an. Mit „Materials Excellence“ diversifizieren Mitglieder des MetallDIALOGs – ergänzt um Mitgliedsunternehmen des KunststoffDIALOGs – und Mitglieder des Danish Materials Network ihre Geschäftsaktivitäten und entwickeln gemeinsam neue Märkte. Ziel dabei ist in erster Linie, eine breitere Kundenbasis aufzubauen sowie die Unternehmen in der Entwicklung vom Teilelieferant bzw. Lohnfertiger zum produktorientierten Unternehmen voranzubringen.

Vor allem der branchenübergreifende Aspekt stehe dabei für ein hohes Innovationspotential, so die Staatssekretärin. So böten sich den Unternehmen des MetallDIALOGS mit den dänischen Unternehmen, die z. B. in Bereichen wie Windenergieanlagen, Off-Shore-Installationen oder Nahrungsmittelverarbeitung aktiv seien, ganz neue Zielbranchen für cross-sektorale Kooperationen. Katrin Schütz: „Über 250 Unternehmen der Metallbranche in der Stadt Heilbronn und im Landkreis Heilbronn können damit ein weiteres Instrument der Cluster-Initiative MetallDIALOG nutzen, das sie strategisch und nachhaltig in ihrer Weiterentwicklung unterstützt.“

Besonders erfreulich sei, dass sich das Projekt „Materials Excellence“ zusammen mit zwei weiteren Projekten, an denen Cluster-Initiativen aus Baden-Württemberg mit Partnerorganisationen aus Dänemark und Schweden beteiligt sind, gegen insgesamt knapp 30 Projekte bei der international zusammengesetzten Jury erfolgreich habe durchsetzen können, unterstrich Schütz. Die Programmausschreibung des Wirtschaftsministeriums hatte gezielt den Ostseeraum mit seinen skandinavischen und baltischen Anrainerländern, für den die EU-Kommission eine eigene Strategie formuliert hat, in den Blick genommen. Ausschlaggebend dafür war, dass die Cluster-Initiativen aus Baden-Württemberg insbesondere in den skandinavischen Ländern auf eine ausgeprägte Clusterlandschaft und innovative Unternehmen und damit potentiell geeignete Partner auf Augenhöhe treffen konnten.

Die Unterstützung des Landes erfolgt innerhalb der Clusterförderung, mit der das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau im Rahmen des aktuellen EFRE Operationellen Programms 2014-2020 „Innovation und Energiewende“ die Entwicklung und Erprobung neuer Projekte und Dienstleistungen durch regionale Cluster-Initiativen und Innovationsplattformen auch im internationalen Zusammenhang fördert

28. November 2017

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut hat am Montag (27. November) im Rahmen ihrer Kreisbereisung im Bodenseekreis einen Förderbescheid für das Regionale Innovations- und Technologietransferzentrum (RITZ) in Höhe von 7 Millionen Euro an die Stadt Friedrichshafen übergeben. Mit der Errichtung des RITZ sollen die überbetrieblichen Innovationsaktivitäten in der Region gestärkt werden. Zentraler Beitrag zur inhaltlichen Belebung dieses Zentrums ist die 2016 gestartete Technologietransfer-Initiative BodenseeInnovativ. Das Wirtschaftsministerium stellt für beide RegioWIN-Leuchtturmprojekte insgesamt 8,9 Millionen Euro zur Förderung bereit, davon 6,4 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und 2,5 Millionen Euro aus Landesmitteln.

„Innovationsfähigkeit ist kein Selbstläufer. Damit Baden-Württemberg führende Innovationsregion in Europa bleibt, müssen wir vor allem die Innovationskraft unseres starken Mittelstands weiter verbessern – hier besteht noch Handlungsbedarf“, betonte die Ministerin bei der Übergabe des Förderbescheides. Beide prämierten RegioWIN-Leuchtturmprojekte zielten daher auf ein sehr wichtiges Thema für die Region und das ganze Land: Die Weiterentwicklung des Technologietransfers zwischen der Wissenschaft und den mittelständischen Unternehmen vor Ort. „Das Wirtschaftsministerium stärkt mit der Förderung des RITZ als Kristallisationskern für das regionale Innovationssystem und der Technologietransfer-Initiative BodenseeInnovativ den Standort und die Wettbewerbsfähigkeit des Bodenseekreises mit erheblichen Summen. Dies sind gut investierte Mittel“, sagte Hoffmeister-Kraut.

Die RegioWIN-Leuchtturmprojekte im Einzelnen
Mit der Errichtung des RITZ sollen Räumlichkeiten für ein kooperatives Miteinander innovationsorientierter Einrichtungen für die Region Bodenseekreis im Bereich der System- und Produktinnovation geschaffen werden. In einer Region betrieblicher Innovations-Einzelkämpfer kann die physische Bündelung dieser Akteure das überbetriebliche Engagement zur Innovationsförderung greifbar machen. Vor diesem Hintergrund soll das Zentrum als Nukleus und zentrale Anlaufstelle für die Themen Innovation und Technologietransfer dienen. Auf mehr als 3.000 Quadratmeter Nutzfläche sind Räume für innovationsorientierte Einrichtungen, Jungunternehmen und Existenzgründer in flexiblen Büros vorgesehen. Die Stadt Friedrichshafen und der Bodenseekreis errichten bis 2020 das RITZ auf dem Campus Fallenbrunnen in Friedrichshafen. Die Investitionskosten betragen rund 15 Millionen Euro. Das Wirtschaftsministerium stellt hierfür die in RegioWIN höchstmögliche Fördersumme von 7 Millionen Euro bereit, davon 5 Millionen Euro aus dem EFRE und 2 Millionen Euro aus Landesmitteln.

Als Ankermieter ist das Institut für Weiterbildung, Wissens- und Technologietransfer (Partner der DHBW Ravensburg und ein Unternehmen im Steinbeis-Verbund) mit der Technologietransfer-Initiative BodenseeInnovativ vorgesehen. BodenseeInnovativ, seit 2016 operativ, bietet die Möglichkeit zur Erprobung und Durchführung neuer kooperativer Innovationsmethoden. In thematisch unterschiedlichen Innovation-Labs arbeiten interdisziplinäre Teams aus Wirtschaft und Wissenschaft zusammen. Die Gesamtkosten im Projektzeitraum bis Ende 2020 betragen rund 2,7 Millionen Euro. Das Wirtschaftsministerium stellt hierfür 1,9 Millionen Euro zur Förderung bereit, davon 1,3 Millionen Euro aus dem EFRE und 0,6 Millionen Euro aus Landesmitteln.

Wettbewerb RegioWIN
Der Wettbewerb RegioWIN ist ein Kernelement des baden-württembergischen Operationellen Programms des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) für die Förderperiode 2014 – 2020. RegioWIN hat Maßstäbe in der Einbindung lokaler Entscheidungsträger aus Verwaltung, Wissenschaft und Wirtschaft in die Ausrichtung ihrer regionalen Entwicklung und in der Umsetzung der EU-Strukturpolitik gesetzt. Der Wettbewerb hat im Land und bei der EU-Kommission starke Aufmerksamkeit und durchweg positives Feedback erreicht. Im Rahmen des Wettbewerbs RegioWIN wurden im Januar 2015 die erarbeiteten Regionalen Entwicklungskonzepte von elf WINregionen prämiert. Darauf aufbauend wurden insgesamt 21 Leuchtturmprojekte ausgezeichnet, für deren Umsetzung insgesamt rund 100 Millionen Euro aus EFRE- und Landesmitteln eingesetzt werden.

Weitere Informationen finden Sie unter: http://regiowin.eu/

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    Die CEB® Energie-Effizienz-Messe informiert am 27. und 28. Juni in...

    Ort: Messe Karlsruhe - Karlsruhe - Rheinstetten

    Datum: 27.06.2018 - 28.06.2018

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