Innovation und Energiewende

Tage der
offenen Tür 2017

  • Förderung des Technologietransfers zwischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften und kleinen- und mittleren Unternehmen

    Förderaufruf des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst vom 07.06.2017

    Zur Förderung von gemeinsamen Forschungskooperationen zwischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW) und kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) wird das „HAW-KMU-TT“-Förderprogramm ausgeschrieben. Im Mittelpunkt steht die Bearbeitung von Fragestellungen mit besonderer Relevanz für die regionale Wirtschaft und einer konkreten Perspektive für eine weitere wirtschaftliche Nutzung durch Partner aus Wissenschaft und Wirtschaft. Durch die direkte Zusammenarbeit soll die Vernetzung der HAW untereinander und mit den regionalen Partnern aus der Wirtschaft gestärkt und der wechselseitige Wissens- und Technologietransfer unterstützt werden.

     

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  • 3. Förderaufruf Phosphor-Rückgewinnung

    Förderaufruf des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft vom 19.05.2017

    Phosphor ist essenziell für alles Leben. Ohne die Düngung mit diesem Nährstoff gäbe es keine ausreichende landwirtschaftliche Produktion. Doch die mineralischen Ressourcen an Phosphor sind begrenzt. Nur wenige Länder besitzen abbauwürdige Lagerstätten an Rohphosphat, die alle, bis auf eine kleinere Lagerstätte in Nordfinnland, außerhalb Europas liegen. Politische Unsicherheiten in den wenigen Lieferländern und eine weiter wachsende Weltbevölkerung können zu Engpässen bei der Versorgung mit Rohphosphaten und zu Preissteigerungen führen.

    Die Phosphorversorgung für Baden-Württemberg kann deshalb langfristig nur ökologisch und wirtschaftlich verträglich sichergestellt werden, wenn Phosphorimporte zumindest teilweise durch rückgewonnenen Phosphor ersetzt werden können. Vor allem Abwasser und Klärschlamm aus kommunalen Kläranlagen enthalten relevante Mengen an Phosphor, die ein großes Potential für eine Rückgewinnung bieten. Daher sollen anwendungsreife Verfahren zur Phosphor-Rückgewinnung unter wissenschaftlicher Begleitung entwickelt und geeignete wirtschaftliche Verfahren ermöglicht werden, um so die Verbreitung von Phosphor-Rückgewinnungsverfahren zu fördern.

    Das Förderangebot richtet sich an privat-gewerbliche Unternehmen, Gebietskörperschaften (einschließlich deren Eigenbetriebe), öffentlich-rechtliche Zusammenschlüsse von Gebietskörperschaften und kommunale Unternehmen in privater Rechtsform mit einem kommunalen Anteil von mehr als 50%.

    Im Rahmen des dritten Förderaufrufs sind nun auch Kläranlagen ab einer Ausbaugröße von 50.000 Einwohnerwerten (oder dem entsprechenden Klärschlammanfall) antragsberechtigt. Die VwV EFRE-Phosphor 2014 – 2020 wird dahingehend geändert werden und die auf dieser Seite derzeit eingestellte Version ersetzen.

    Projektskizzen können bis zum 13. Oktober 2017 bei der Landeskreditbank Baden-Württemberg (L-Bank), Schlossplatz 10, 76113 Karlsruhe eingereicht werden.

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  • Innovative clusterbezogene Projekte im internationalen Maßstab im BSR-Raum

    Aufruf des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg vom 07.04.2017

    Die Entwicklung und Erprobung neuer Projekte und Dienstleistungen von und für Cluster fördert punktuell und themenübergreifend die weitere Professionalisierung der Cluster-Initiativen insbesondere in den baden-württembergischen Spezialisierungsfeldern, und soll die Basis für nachhaltige, selbsttragende Strukturen sein. Die Entwicklung und Erprobung von neuartigen Projekten der Clusterkooperation auf internationaler Ebene, hier bezogen auf die Länder des Ostseeraumes (im weiteren BSR-Raum) und Teilnehmer am BSR Innovation Express Call 2017, ist ein wichtiger Beitrag zur Internationalisierung der baden-württembergischen Cluster. Projekte zu clusterübergreifenden Kooperationen (Meta-, Cross-, Interclustering) oder neue Formate des Technologietransfers befördern die Innovationsfähigkeit der Cluster-Initiativen und ihrer Mitglieder.

    Anträge können bis zum 31.10.2017 bei der Landeskreditbank (L-Bank), Bereich Finanzhilfen, Schlossplatz 10, 76113 Karlsruhe eingereicht werden.

    Weitere Informationen enthält der Förderaufruf.

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  • Holz Innovativ Programm

    Förderaufruf des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz vom 10.12.2015

    Das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz (MLR) unterstützt Vorhaben, deren Gegenstand die Bereitstellung, Verarbeitung, Bearbeitung und Verwendung von Holz ist, mit Fördermitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und Landesmitteln. Dadurch sollen Innovationen in der Nutzung von Holz forciert, neue Anwendungsfelder für den Rohstoff Holz erschlossen und deren Einführung beschleunigt werden. Damit wird die Innovationstätigkeit der Unternehmen in der Wertschöpfungskette Forst & Holz insgesamt gestärkt. Die Förderschwerpunkte, welche näher im Förderaufruf beschrieben sind, liegen im Bereich Cluster, Angewandte Forschung und Innovation im Holzbau.

    Von den an einer Förderung Interessierten ist ein zweistufiges Verfahren zu durchlaufen. Im ersten Schritt ist eine Vorhabensskizze zur Vorauswahl der Projekte einzureichen (Details entnehmen Sie bitte dem Förderaufruf). Die Projektauswahl der fristgerecht eingereichten Vorhabensskizzen erfolgt durch das MLR nach Abschluss der begleitenden Beratungen innerhalb des Clusterbeirats Forst & Holz. Die Entscheidung der Projektauswahl wird schriftlich durch das MLR bekannt gegeben. Insofern das Vorhaben positiv durch das MLR beschieden wurde, liegt eine Antragsberechtigung vor. Anträge können erst nach erfolgreich abgeschlossenem Projektauswahlverfahren bei der L-Bank eingereicht werden.

    Im zweiten Schritt ist ein formaler Förderantrag bei der L-Bank zu stellen. Diese nimmt den Antrag entgegen, bearbeitet ihn und erteilt bei positiver Prüfung der Antragsunterlagen einen Bewilligungsbescheid.

    Damit die Vorhabensskizzen im in der Regel zweimal jährlich tagenden Clusterbeirat Forst & Holz beraten werden können, sind diese bis zum 15. März oder 15. September eines Jahres einzureichen.

    Vorhabensskizzen zum innovativen Holzbau können zusätzlich jährlich zum 15. Juni und 31. Dezember eingereicht werden. Sie werden dann vom Unterausschuss des Clusterbeirats Forst & Holz beraten.

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  • Spitze auf dem Land! Technologieführer für Baden-Württemberg

    Förderaufruf des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz vom 10.02.2015

    Mit der Ausschreibung „Spitze auf dem Land! Technologieführer für Baden-Württemberg“ im Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum mit Kofinanzierung aus dem EFRE-Programm 2014-2020 soll die Spitzenstellung des Landes weiter ausgebaut werden.

    Das Förderangebot spricht kleine und mittlere Unternehmen mit weniger als 100 Beschäftigten im ländlichen Raum an, die aufgrund ihrer Innovationsfähigkeit und ihrer ausgeprägten Technologiekompetenz in der Umsetzung und Anwendung innovativer Produktionsprozesse und Produkte das Potenzial zur Technologieführerschaft erkennen lassen.

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EFRE-Programm Baden-Württemberg 2014 bis 2020
Innovation und Energiewende

Der Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) ist ein Strukturfonds der EU, mit dessen Hilfe der wirtschaftliche, territoriale und soziale Zusammenhalt innerhalb der EU gefördert wird. Baden-Württemberg bezieht Fördermittel aus dem EFRE, um das Operationelle Programm mit dem Leitmotiv „Innovation und Energiewende“ in Baden-Württemberg in der Förderperiode 2014-2020 umzusetzen. Das Operationelle Programm konzentriert sich dabei auf die Stärken des Landes und unterstützt gezielt die Themen Forschung und Innovation sowie Verminderung der CO₂-Emissionen.

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Pressemitteilungen

16. Juni 2017

Pressemitteilung des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz vom 16.06.2017

Einmal jährlich tagt der Begleitausschuss für den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Bei der diesjährigen Sitzung Anfang Juni informierte sich das Gremium unter anderem über den Stand der Umsetzung des ‚EFRE-Programms Baden-Württemberg 2014-2020 – Innovation und Energiewende‘; genehmigte den jährlich zu erstellenden Durchführungsbericht an die Kommission; und es erhielt einen Überblick über durchgeführten und geplanten Kommunikationsmaßnahmen. Dieses Jahr hatte Ramböll Management Consulting zudem erste Evaluationsergebnisse der begleitenden Bewertung präsentiert, und ein Vertreter des Europäischen Sozialfonds (ESF) in Baden-Württemberg hatte das Programm des ESF und Synergien mit dem EFRE vorgestellt.

Die Sitzung fand im Tagungszentrum des Wissenschafts- und Technologiezentrums (WTZ) in Heilbronn statt.

Während der Sitzung wurde auch dargelegt, dass die breite Öffentlichkeit bei den Tagen der offenen Tür von EFRE-geförderten Projekten im Rahmen der EU-weiten Veranstaltung ‚Europa in meiner Region‘ eingeladen ist, sich über Projekte zu informieren, die aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und des Landes Baden-Württemberg gefördert werden. Bei insgesamt sieben Veranstaltungen im Verlauf des Jahres 2017 gewähren Projektträger einen Blick hinter die Kulissen. Das gebotene Themenspektrum reicht von Forschungsprojekten im Bereich der Technik über die Kreativwirtschaft bis hin zu Fragen der Energieeffizienz. Mit dabei ist auch das WTZ in Heilbronn, welches am 11. Mai 2017 der Öffentlichkeit neben zahlreichen spannenden Vorträgen einen Ausblick von der Dachterrasse auf den Gesamtkomplex und das Gelände der Bundesgartenschau 2019 bot.

Von der Forschung über die Kreativwirtschaft bis zur Energieeffizienz

Um Streusalz gezielt nur an glatte Stellen streuen zu müssen, braucht es ein ausgeklügeltes System der Straßenzustandserkennung. Wie diese und andere innovative Anwendungen aussehen können, damit beschäftigt sich das EFRE-geförderte Forschungsprojekt Innovative Millimeterwellen-Sensorik für industrielle Anwendungen, kurz MikroSens. Es präsentierte sich am 31. März 2017 im Rahmen der Nacht der Technik an der Hochschule Heilbronn. Bei der Nacht der Technik hatten Technikfans jeden Alters die Gelegenheit, Technik zum Anfassen zu erleben. Diese Gelegenheit wurde von über 1500 Besuchern jeden Alters genutzt – mit großer Begeisterung.

Als ‚Zentrum für Mannheims neue Arbeiterklasse‘ bezeichnet sich das mit EU-Mitteln geförderte Kreativwirtschaftszentrum C-HUB im aufstrebenden Stadtteil Jungbusch in Mannheim. Am 09. Mai 2017 öffnete es unter dem Motto ‚Kreative in Europa‘ seine Türen und gewährte Interessierten einen Blick über die Schulter der Schaffenden.
Im C-HUB, das in unmittelbarer Nachbarschaft zum Musikpark Mannheim und zur Popakademie Baden-Württemberg liegt, finden auf rund 3500 Quadratmetern rund 37 Start-up Firmen aus der Kreativwirtschaft ein passendes Umfeld. Abgedeckt werden Bereiche wie die Werbewirtschaft, der Designmarkt, die Filmwirtschaft, der Kunstmarkt sowie die Software- bzw. App-Entwicklung.

Mit einem ‚Energie-Rundgang‘ und einem unterhaltsamen Infoabend eröffnete die Stadt Emmendingen am 31. Mai die Aktion ‚Energiekarawane‘. Hier handelt es sich um ein kostenloses Vor-Ort-Beratungsangebot zu Energieeinsparpotenzialen, das vom 1. Juni bis zum 25. Juli 2017 läuft.

Wer noch ein EFRE-gefördertes Projekt kennen lernen möchte, hat am 28. Juni 2017 in Ravensburg-Weingarten die Gelegenheit. Im so genannten ‚Mittwochsseminar“ stellt sich das Forschungsprojekt ‚DiP‘ mit einem Vortrag zur Digitalisierung im Maschinenbau vor. Darüber hinaus findet am 21. Juli 2017 eine lange Nacht der Wissenschaften an der Universität Ulm anlässlich ihres 50-jährigen Jubiläums statt. Dort präsentiert sich das EFRE-geförderte Innovationszentrum Batterietechnologie, das am Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung (ZSW) in Ulm angesiedelt ist und Fertigungstechnologien für eine neue Generation von Hochleistungsbatterien erforscht. Das Projekt hat zum Ziel, die Anforderungen der Automobilindustrie hinsichtlich Energiedichte, Sicherheit, Lebensdauer und Kosten für Hochleistungsbatterien künftig besser erfüllen zu können. Damit ist das Projekt hoch modern und leistet es einen wichtigen Beitrag für die Wende zur Elektromobilität.

19. Mai 2017

Pressemitteilung des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft vom 19.05.2017

 

Umweltminister Franz Untersteller: „Die Rückgewinnung von Phosphor hat ökologisch und ökonomisch eine immense Bedeutung. Wer hier investiert, investiert zukunftsweisend.“

Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg gibt den Startschuss für die dritte Runde im Förderprogramm zur Rückgewinnung von Phosphor aus Klärschlämmen und Klärschlammasche. Von heute (19.05.) an können sich privat-gewerbliche Unternehmen, Gebietskörperschaften einschließlich deren Eigenbetriebe und öffentlich-rechtliche Zusammenschlüsse von Gebietskörperschaften wieder um Fördermittel für die Entwicklung und den Bau von Versuchsanlagen und großtechnische Pilotanlagen zur Phosphorrückgewinnung bewerben.

Der Förderaufruf richtet sich gleichermaßen an kommunale Unternehmen in privater Rechtsform mit einem kommunalen Anteil von mehr als 50 Prozent. Im Rahmen des dritten Förderaufrufs sind Kläranlagen ab einer Ausbaugröße von 50.000 Einwohnerwerten oder dem entsprechenden Klärschlammanfall antragsberechtigt. Erstmals wird auch die Erstellung von Projektskizzen kommunaler Einrichtungen gefördert.

Umweltminister Franz Untersteller: „Da es EU-weit keine nennenswerten Phosphorvorkommen gibt, ist es unser Ziel, auf lange Sicht unabhängig zu werden von teuren Phosphorimporten aus politisch unsicheren Lieferländern. Außerdem wollen wir erreichen, dass der Abbau von Rohphosphaten eingedämmt und die damit verbundenen erheblichen Umweltbelastungen zurückgehen.“
Insgesamt rund 13 Millionen Euro Fördervolumen

Um diese Ziele zu erreichen, fördert Baden-Württemberg mit Hilfe der Europäischen Union die Entwicklung und den Bau von Versuchsanlagen und großtechnischen Pilotanlagen zur Phosphor-Rückgewinnung. Insgesamt stehen in dem Programm des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) acht Millionen Euro zur Verfügung. Das Land ergänzt diese Mittel durch bis zu 4,8 Millionen Euro.

Minister Untersteller äußerte sich in diesem Zusammenhang zufrieden über die Novelle der Klärschlammverordnung des Bundes, die in wenigen Wochen in Kraft treten wird. Er sagte: „Die Bundesrepublik wird das erste Land der Europäischen Union sein, welches Kläranlagen ab einer Ausbaugröße von 50.000 Einwohnerwerten zur Rückgewinnung von Phosphor verpflichtet. Das ist ein richtiges und wichtiges Signal.“ Der schonende Umgang mit Ressourcen und deren Rückgewinnung aus Abfällen habe ökologisch und ökonomisch eine immense Bedeutung. Dies gelte besonders für lebenswichtige Rohstoffe wie Phosphor, für die es keinen Ersatz gebe, so Untersteller.

Bis die Betreiber der betroffenen Kläranlagen die neue Verordnung umsetzen müssen, bleiben ihnen noch einige Jahre Zeit. Sie sind jedoch verpflichtet, bis 2023 ein Konzept vorzulegen, wie sie der Rückgewinnung nachkommen werden. Diese Zeit müsse genutzt werden, um die technologische Entwicklung auf diesem Gebiet voranzubringen, appellierte der Umweltminister. „Nur wenn Investitionen in Anlagen zur Rückgewinnung von Phosphor aus Klärschlamm oder Klärschlammasche gezielt angereizt werden, sind entscheidende und zukunftsweisende Fortschritte zu erwarten,“ ist Untersteller überzeugt. Er fügte hinzu: „Für den Start der dritten Förderrunde hätten wir keinen besseren Zeitpunkt finden können.“

Die Möglichkeit zur Einreichung der Projektskizzen besteht bis zum 13. Oktober 2017.

Weitere Informationen

Förderprogramm Phosphor-Rückgewinnung

5. Mai 2017

Pressemitteilung des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau vom 05.05.2017

 

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau fördert im Rahmen seiner Clusterpolitik mit Mitteln des EFRE innovationsorientierte regionale Cluster-Initiativen sowie landesweite und regionsübergreifende Netzwerke. Auf einen ersten Aufruf im Jahr 2015 hin konnten neun unterschiedliche innovative Projekte für eine Förderung ausgewählt werden. Jetzt werden erneut weitere 400.000 Euro Fördermittel bereitgestellt. Damit stellt das Ministerium in der aktuellen EFRE-Förderperiode insgesamt 2 Millionen Euro für die Förderung von Clusterprojekten zur Verfügung.

„Vor dem Hintergrund aktueller politischer und wirtschaftlicher Ereignisse, seien es der Brexit oder mögliche protektionistische Maßnahmen in den USA, stehen auch die baden-württembergischen Cluster Initiativen mit Blick auf ihre internationale Zusammenarbeit vor neuen Herausforderungen. Internationale Kooperationen mit geeigneten Partnern sind für die Cluster-Initiativen und ihre Mitgliedsunternehmen jedoch weiterhin existenziell. Denn so können sie ihre Wettbewerbsfähigkeit erhöhen, die eigenen Kompetenzen durch Wissenstransfer erweitern und die Wertschöpfungskette ergänzen“, erklärte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut anlässlich des Förderaufrufs am Freitag (5. Mai) in Stuttgart.

Der aktuelle Aufruf bezieht sich deshalb und vor dem Hintergrund der EU-Strategie für den Ostseeraum (BSR = Baltic Sea Region) auf Projekte in Kooperationen mit Netzwerken aus den Ländern Schweden, Dänemark, Norwegen und Litauen. Die relative räumliche Nähe und die ausgeprägten Clusterlandschaften in den skandinavischen und baltischen Ländern erlauben langfristige strategische Partnerschaften und eine konstruktive Zusammenarbeit. Die Länder des Ostseeraums verfügen über eine gut entwickelte Clusterlandschaft und Netzwerke, die sich wichtigen Themen wie beispielsweise Lifescience, Bioökonomie und IKT widmen.

Es sei daher zu erwarten, dass im Zuge dieses Aufrufs für alle Partner gleichermaßen gewinnbringende neue Kooperationsprojekte gefunden werden, so die Ministerin weiter. Ziel der Förderung sei es, die Zusammenarbeit in und zwischen den Cluster-Initiativen im internationalen Maßstab zu intensivieren. Die Cluster-Initiativen sollen gemeinsam mit ihren Mitgliedern so Innovationen generieren und neue Handlungsfelder mit den Partnern des BSR-Raums erschließen.

Die entsprechenden Förderaufrufe aus diesen Ländern werden mit dem baden-württembergischen Aufruf synchronisiert. So wird sichergestellt, dass die Projektpartner aus den jeweiligen Ländern ihre Anträge gemeinsam einreichen können und eine länderübergreifende Jury die Projekte als Paket zusammen auswählt. So kann gewährleistet werden, dass auch die für ein Projekt insgesamt erforderlichen Fördermittel länderübergreifend bereitgestellt werden.

Gefördert werden 50 Prozent der Personal- und Sachkosten. Anträge können bis 31. Oktober 2017 bei der L-Bank in Karlsruhe eingereicht werden.

Weitere Informationen unter

https://www.clusterportal-bw.de/service/foerderprogramme-und-wettbewerbe/ sowie

https://efre-bw.de/foerderaufruf/innovative-clusterbezogene-projekte-im-internationalen-massstab-im-bsr-raum/

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    Datum: 27.09.2017

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    Bringen Sie Licht ins Dunkel – aber effizient und kostengünstig....

    Ort: Landwirtschaftsamt Hohenlohekreis (Kleiner Lehrsaal) - Öhringen

    Datum: 28.09.2017

    Zeit: 18:30

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    Datum: 05.10.2017

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    Datum: 10.10.2017

    Zeit: 9:00 - 12:30

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    Strom kommt aus der Steckdose? Nicht überall. In der Gebäudetechnik...

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    Ort: IHK Hauptgebäude - Villingen-Schwenningen

    Datum: 19.10.2017

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