Innovation und Energiewende

Aktuelle Förderaufrufe

  • 2. Aufruf Phosphor-Rückgewinnung

    Förderaufruf des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft vom 22.06.2016

    Phosphor ist essenziell für alles Leben. Ohne die Düngung mit diesem Nährstoff gäbe es keine ausreichende landwirtschaftliche Produktion. Doch die mineralischen Ressourcen an Phosphor sind begrenzt. Nur wenige Länder besitzen abbauwürdige Lagerstätten an Rohphosphat, die alle, bis auf eine kleinere Lagerstätte in Nordfinnland, außerhalb Europas liegen. Politische Unsicherheiten in den wenigen Lieferländern und eine weiter wachsende Weltbevölkerung können zu Engpässen bei der Versorgung mit Rohphosphaten und zu Preissteigerungen führen.

    Die Phosphorversorgung für Baden-Württemberg kann deshalb langfristig nur ökologisch und wirtschaftlich verträglich sichergestellt werden, wenn Phosphorimporte zumindest teilweise durch rückgewonnenen Phosphor ersetzt werden können. Vor allem Abwasser und Klärschlamm aus kommunalen Kläranlagen enthalten relevante Mengen an Phosphor, die ein großes Potential für eine Rückgewinnung bieten. Daher sollen anwendungsreife Verfahren zur Phosphor-Rückgewinnung unter wissenschaftlicher Begleitung entwickelt und geeignete wirtschaftliche Verfahren ermöglicht werden, um so die Verbreitung von Phosphor-Rückgewinnungsverfahren zu fördern.

    Das Förderangebot richtet sich an privat-gewerbliche Unternehmen, Gebietskörperschaften (einschließlich deren Eigenbetriebe), öffentlich-rechtliche Zusammenschlüsse von Gebietskörperschaften und kommunale Unternehmen in privater Rechtsform mit einem kommunalen Anteil von mehr als 50%.

    Projektskizzen können bis zum 30. November 2016 bei der Landeskreditbank Baden-Württemberg (L-Bank), Schlossplatz 10, 76113 Karlsruhe eingereicht werden.

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  • Holz Innovativ Programm

    Förderaufruf des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz vom 10.12.2015

    Das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz (MLR) unterstützt Vorhaben, deren Gegenstand die Bereitstellung, Verarbeitung, Bearbeitung und Verwendung von Holz ist, mit Fördermitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und Landesmitteln. Dadurch sollen Innovationen in der Nutzung von Holz forciert, neue Anwendungsfelder für den Rohstoff Holz erschlossen und deren Einführung beschleunigt werden. Damit wird die Innovationstätigkeit der Unternehmen in der Wertschöpfungskette Forst & Holz insgesamt gestärkt. Die Förderschwerpunkte, welche näher im Förderaufruf beschrieben sind, liegen im Bereich Cluster, Angewandte Forschung und Innovation im Holzbau.

    Von den an einer Förderung Interessierten ist ein zweistufiges Verfahren zu durchlaufen. Im ersten Schritt ist eine Vorhabensskizze zur Vorauswahl der Projekte einzureichen (Details entnehmen Sie bitte dem Förderaufruf). Die Projektauswahl der fristgerecht eingereichten Vorhabensskizzen erfolgt durch das MLR nach Abschluss der begleitenden Beratungen innerhalb des Clusterbeirats Forst & Holz. Die Entscheidung der Projektauswahl wird schriftlich durch das MLR bekannt gegeben. Insofern das Vorhaben positiv durch das MLR beschieden wurde, liegt eine Antragsberechtigung vor. Anträge können erst nach erfolgreich abgeschlossenem Projektauswahlverfahren bei der L-Bank eingereicht werden.

    Im zweiten Schritt ist ein formaler Förderantrag bei der L-Bank zu stellen. Diese nimmt den Antrag entgegen, bearbeitet ihn und erteilt bei positiver Prüfung der Antragsunterlagen einen Bewilligungsbescheid.

    Damit die Vorhabensskizzen im in der Regel zweimal jährlich tagenden Clusterbeirat Forst & Holz beraten werden können, sind diese bis zum 15. März oder 15. September eines Jahres einzureichen.

    Vorhabensskizzen zum innovativen Holzbau können zusätzlich jährlich zum 15. Juni und 31. Dezember eingereicht werden. Sie werden dann vom Unterausschuss des Clusterbeirats Forst & Holz beraten.

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  • Spitze auf dem Land! Technologieführer für Baden-Württemberg

    Förderaufruf des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz vom 10.02.2015

    Mit der Ausschreibung „Spitze auf dem Land! Technologieführer für Baden-Württemberg“ im Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum mit Kofinanzierung aus dem EFRE-Programm 2014-2020 soll die Spitzenstellung des Landes weiter ausgebaut werden.

    Das Förderangebot spricht kleine und mittlere Unternehmen mit weniger als 100 Beschäftigten im ländlichen Raum an, die aufgrund ihrer Innovationsfähigkeit und ihrer ausgeprägten Technologiekompetenz in der Umsetzung und Anwendung innovativer Produktionsprozesse und Produkte das Potenzial zur Technologieführerschaft erkennen lassen.

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EFRE-Programm Baden-Württemberg 2014 bis 2020
Innovation und Energiewende

Der Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) ist ein Strukturfonds der EU, mit dessen Hilfe der wirtschaftliche, territoriale und soziale Zusammenhalt innerhalb der EU gefördert wird. Baden-Württemberg bezieht Fördermittel aus dem EFRE, um das Operationelle Programm mit dem Leitmotiv „Innovation und Energiewende“ in Baden-Württemberg in der Förderperiode 2014-2020 umzusetzen. Das Operationelle Programm konzentriert sich dabei auf die Stärken des Landes und unterstützt gezielt die Themen Forschung und Innovation sowie Verminderung der CO₂-Emissionen.

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Pressemitteilungen

23. Juni 2016

Pressemitteilung des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft vom 23.06.2016

Insgesamt rund 12 Millionen Euro Fördervolumen.

Baden-Württemberg fördert mit Hilfe der Europäischen Union die Entwicklung und den Bau von Anlagen zur Rückgewinnung von Phosphor aus Klärschlamm oder Klärschlammasche. Insgesamt stehen in dem Programm des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) acht Millionen Euro zur Verfügung. Das Land ergänzt diese Mittel durch weitere vier bis sechs Millionen Euro. Aus einer ersten Bewerbungsphase sind zwei viel versprechende Projekte hervorgegangen. Ab sofort läuft die zweite Bewerbungsphase. Grundsätzlich förderfähig sind Versuchsanlagen und großtechnische Pilotanlagen.

Umweltminister Franz Untersteller: „Phosphor ist ein lebensnotwendiger Rohstoff, der sich zurückgewinnen und wieder nutzen lässt. Verfahren zu entwickeln und zu optimieren lohnt sich ökologisch und ökonomisch – das fördern wir“.

Umweltminister Franz Untersteller bezeichnete das Förderprogramm als „eine Riesenchance, auf dem Gebiet der Phosphor-Rückgewinnung vorwärts zu kommen. Ich hoffe sehr, dass sich die sprichwörtliche Innovationskraft baden-württembergischer Forschungseinrichtungen und Unternehmen auch auf diesem Gebiet beweist. Unser Ziel ist es, durch gute Technologien von Phosphorimporten weitgehend unabhängig zu werden.“

Das Förderprogramm richtet sich an privat-gewerbliche Unternehmen, Gebietskörperschaften (einschließlich deren Eigenbetriebe), öffentlich-rechtliche Zusammenschlüsse von Gebietskörperschaften und kommunale Unternehmen in privater Rechtsform mit einem kommunalen Anteil von mehr als 50 Prozent.

Die Möglichkeit zur Einreichung der Projektskizzen besteht bis zum 30. November 2016.

 

Weitere Informationen

Förderprogramm Phosphor-Rückgewinnung

15. Juni 2016

Pressemitteilung des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz vom 15.06.2016

Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch MdL: „Land fördert gezielt kleine und mittlere Unternehmen, um baden-württembergische Spitzenposition zu sichern“

Baden-Württemberg ist eine der wirtschaftlich stärksten und innovationsfähigsten Regionen Europas – und der Ländliche Raum trägt entscheidend zu diesem Erfolg bei. Dort wird ein Drittel des Bruttoinlandproduktes erwirtschaftet. Mit der im Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum angesiedelten Förderlinie ‚Spitze auf dem Land! Technologieführer für Baden-Württemberg‘ will die Landesregierung dazu beitragen, die Spitzenposition Baden-Württembergs nicht nur zu erhalten, sondern diese weiter auszubauen.

„Die baden-württembergischen Mittelständler sind für Baden-Württemberg unverzichtbar. Viele dieser erfolgreichen Unternehmen sind im Ländlichen Raum zu Hause. Mit der Förderlinie ‚Spitze auf dem Land‘ stärken wir die Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit dieser Unternehmen. Außerdem setzen wir mit den Fördergeldern gezielt Impulse, damit diese Unternehmen ihr Potenzial als Technologieführer festigen und weiter wachsen können. So entstehen hochqualifizierte Arbeitsplätze und nachhaltiges Wachstum in der Fläche. Gleichzeitig wird der Ländliche Raum gestärkt und zukunftsfähig erhalten“, sagte Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch MdL am Mittwoch (15. Juni) bei ihrem Besuch des Unternehmens Feucht Antriebstechnik in St. Johann-Upfingen (Landkreis Reutlingen). Das Unternehmen hatte im Herbst 2015 den Zuschlag für die Förderlinie ‚Spitze auf dem Land‘ in der fünften Auswahlrunde erhalten.

Die Staatssekretärin betonte, dass der immer stärker werdende globale Wettbewerb es mit sich bringe, dass auch die Unternehmen im Ländlichen Raum ihre Innovationskraft stetig steigern und dem zunehmenden Wettbewerbsdruck Stand halten müssten. „Die Landesregierung unterstützt mit der ‚Spitze auf dem Land‘-Förderlinie gezielt kleine und mittlere Unternehmen mit weniger als 100 Beschäftigten. Bezuschusst werden beispielsweise umfassende Unternehmensinvestitionen in Gebäude, Maschinen und Anlagen. So können Innovationskraft gestärkt, Arbeitsplätze geschaffen und gleichwertige Lebensverhältnisse in Baden-Württemberg gesichert werden“, sagte Gurr-Hirsch.

Hintergrundinformationen:

Rolf Feucht gründete 1996 das im Ländlichen Raum gelegene Unternehmen Feucht GmbH Antriebstechnik. Zu Beginn lag die Haupttätigkeit im Handel von Wälzlagern und dem Bau von Förderbändern, zwischenzeitlich konzentriert sich das Unternehmen auf die Geschäftsfelder Baugruppenfertigung, CNC-, Fräs- und Drehbearbeitung sowie den Maschinenbau in der Entgrattechnik. Beim Entgraten werden Grate (scharfe, bei einem Bearbeitungs- oder Herstellungsvorgang entstandene Kanten) entfernt. Die Investitionen aus der ‚Spitze auf dem Land‘-Förderlinie sollen dazu beitragen, den Neubau eines Technologiezentrums mit integrierten Büro- und Produktionsflächen zur Umsetzung der Wachstums- und Innovationsstrategie zu realisieren. Gefördert wer- den aus EU- und Landesmitteln 271.800 Euro.

Die Förderlinie ‚Spitze auf dem Land! Technologieführer für Baden-Württemberg‘ richtet sich an innovationsorientierte Unternehmen, die das Potenzial haben, einen Beitrag zur Technologieführerschaft Baden-Württembergs zu leisten. Kleine Unternehmen mit weniger als 50 Beschäftigten können für ihre Investition bis zu 20 Prozent Zuschuss erhalten, mittlere Unternehmen mit weniger als 100 Beschäftigten bis zu 10 Prozent. Der maximale Förderbetrag pro Projekt beträgt 400.000 Euro. Bezuschusst werden Unternehmensinvestitionen in Gebäude, Maschinen und Anlagen zur Entwicklung und wirtschaftlichen Nutzung neuer oder verbesserter Produkte und Dienstleistungen. Insgesamt stehen  über  die  sechsjährige  Förderperiode  hinweg  rund 31 Millionen Euro zur Verfügung. Diese Mittel werden aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und aus dem baden-württembergischen Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) zur Verfügung gestellt.

Die Antragstellung für die Förderlinie erfolgt schriftlich durch die Gemeinden in Zusammenarbeit mit den Unternehmen. Die Aufnahmeanträge müssen jeweils zum 31. März oder 30. September vorliegen, um in den zweimal jährlich stattfindenden Auswahlrunden im April und Oktober berücksichtigt zu werden. Das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz entscheidet über die Aufnahme in die Förderung. Im Bewertungsausschuss vertreten sind der Gemeindetag Baden-Württemberg, die Steinbeis-Stiftung für Wirtschaftsförderung, das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung GmbH, Baden-Württemberg Connected e.V., die Landeskreditbank Baden-Württemberg – Förderbank, die Regierungspräsidien Stuttgart, Karlsruhe, Freiburg und Tübingen sowie das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz.

Weitere Informationen stehen Ihnen auf der Internetseite des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg unter www.mlr.baden-wuerttemberg.de/de/unsere-themen/laendlicher-raum/laendlichen-raum-staerken/efre/spitze-auf-dem-land/ zur Verfügung.

2. Juni 2016

Pressemitteilung des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz vom 02.06.2016.

Baden-Württemberg ist eine der wirtschaftlich stärksten und innovationsfähigsten Regionen in Europa. „Der Ländliche Raum in Baden-Württemberg ist stark. Viele hoch innovative Mittelständler in Baden-Württemberg haben das Potenzial, in ihrem Bereich eine führende Position einzunehmen. Ich freue mich, dass in der aktuellen Auswahlrunde unserer Förderlinie Spitze auf dem Land zehn hervorragende Unternehmen zum Zuge gekommen sind, die jetzt einen Schub für ihre weitere Entwicklung bekommen. Das Land setzt mit insgesamt 3,3 Millionen Euro gezielte Impulse für einen lebenswerten Ländlichen Raum“, sagte der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk MdL, am Donnerstag (2. Juni) in Stuttgart. Die Fördermittel stammen aus dem landeseigenen Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) und dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE).

„Innovative Mittelständler sind typisch für den starken Ländlichen Raum in Baden-Württemberg. Sie bieten attraktive Arbeitsplätze und tragen dazu bei, gleichwertige Lebensverhältnisse im ganzen Land zu erhalten“, so der Minister. Insgesamt stehen über die siebenjährige Förderperiode hinweg rund 31 Millionen Euro zur Verfügung. Die in der sechsten Runde ausgewählten Unternehmen können nun ihre konkreten Förderanträge bei der L-Bank, der Förderbank des Landes, einreichen. Die L-Bank nimmt eine abschließende Prüfung vor und bewilligt die Zuschüsse.

Hintergrundinformationen:

Aufgenommene Projekte der aktuellen Auswahlrunde:

  •  Endigen, Landkreis Emmendingen: Krumm e.K. (Reinigungsanalagen für industrielle Prozesse)
  •  Haslach, Ortenaukreis: Neumaier Industry GmbH & Co. KG (mechatronische Systeme)
  •  Kolbingen, Landkreis Tuttlingen: Hipp Medical AG (Medizintechnik, Bereich Orthopädie)
  •  Renchen, Ortenaukreis: Imos Gubela GmbH (Industrieoptiken)
  •  Neidenstein, Rhein-Neckar-Kreis: Gelinova GmbH (Produktion von Biofolien)
  •  Sinsheim, Rhein-Neckar-Kreis: Kortec Industrieelektronik GmbH (Elektronik und Software für industrielle Anwendung)
  •  Kirchberg an der Jagst, Schwäbisch Hall: E+K Sortiersysteme GmbH (Sortier- und Bevorratungstechnik, Zuführsysteme)
  •  Eppingen, Heilbronn: Nivus GmbH (Messtechnik für Wasserwirtschaft)
  •  Rosengarten, Schwäbisch Hall: Wrapping Solutions GmbH (Innenraumkomponenten für Automobile)
  •  Krauchenwies, Sigmaringen: Tox Dübeltechnik GmbH (Befestigungstechnik)

 

Mit dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) 2014-2020 richten die Europäische Union und das Land Baden-Württemberg den Fokus auf die Stärkung von Forschung, technologischer Entwicklung und Innovation sowie die Förderung der Bestrebungen zur Verringerung der CO2-Emissionen mit dem Programm „Innovation und Energiewende“.

Mit der Förderlinie „Spitze auf dem Land! Technologieführer für Baden-Württemberg“ spricht das Land kleine und mittlere Unternehmen mit weniger als 100 Beschäftigten im Ländlichen Raum an, die das Potenzial zur Technologieführerschaft erkennen lassen, indem sie Innovationsfähigkeit und ausgeprägte Technologiekompetenz aufweisen. Diese Unternehmen sind von besonderer Bedeutung für den Ländlichen Raum, da sie die ausgeglichene Struktur Baden-Württembergs prägen und Kerne für Innovation und Zukunftsfähigkeit sind. Dabei können kleine Unternehmen mit weniger als 50 Beschäftigten für ihre Investitionen bis zu 20 Prozent Zuschuss, mittlere Unternehmen mit weniger als 100 Beschäftigten bis zu 10 Prozent Zuschuss erhalten. Der maximale Förderbetrag pro Projekt beträgt 400.000 Euro. Bezuschusst werden umfassende Unternehmensinvestitionen in Gebäude, Maschinen und Anlagen zur Entwicklung und wirtschaftlichen Nutzung neuer Dienstleistungen und Produkte.

Die Antragstellung erfolgt schriftlich durch die Gemeinden in Zusammenarbeit mit den Unternehmen. Die Entscheidung über die Aufnahme in die Förderung erfolgt durch das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz. Jährlich sind zwei Auswahlrunden geplant. In der gesamten Förderperiode 2014 bis 2020 werden nach derzeitigem Stand Insgesamt 31 Millionen Euro an EFRE- und Landesmittel zur Verfügung stehen.

Im Bewertungsausschuss sind der Gemeindetag Baden-Württemberg, die Steinbeis-Stiftung für Wirtschaftsförderung, das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung GmbH, Baden-Württemberg Connected e.V., die Landeskreditbank Baden-Württemberg – Förderbank, die Regierungspräsidien Stuttgart, Karlsruhe, Freiburg und Tübingen sowie das MLR vertreten.

Das Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) ist das zentrale Förderprogramm zur integrierten Strukturentwicklung der Städte und Gemeinden vor allem im Ländlichen Raum. Über Aufnahmeanträge der Kommunen können sowohl kommunale als auch private Projekte gefördert werden. Im Förderschwerpunkt „Arbeiten“ werden Investitionen von kleinen und mittleren Unternehmen unterstützt, die der dezentralen Wirtschaftsstruktur dienen und zukunftsfähige Arbeitsplätze schaffen und sichern.

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Veranstaltungen

  • Dienstag 13.09.2016

    KEFF auf der Internationalen Ausstellung für Metallbearbeitung (AMB)

      AMB – Erleben Sie die Welt des Maschinenbaus Die...

    Ort: Messe Stuttgart - Stuttgart

    Datum: 13.09.2016 - 17.09.2016

    Zeit: Ganztägig

  • Dienstag 25.10.2016

    Effizienz-Symposium der KEFF Nordschwarzwald

    Vorläufiges Programm: 18:00 Uhr: Empfang der Gäste 19:00 Uhr: Begrüßung...

    Ort: Landratsamt Calw - Calw

    Datum: 25.10.2016

    Zeit: 18:00 - 20:00

  • Mittwoch 26.10.2016

    2. Kongress „Phosphor- ein kritischer Rohstoff mit Zukunft“

    Der baden-württembergische Landesverband der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und...

    Ort: Kursaal Cannstatt, Stuttgart - Stuttgart

    Datum: 26.10.2016 - 27.10.2016

    Zeit: Ganztägig

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