Innovation und Energiewende

Tage der
offenen Tür 2017

  • 3. Förderaufruf Phosphor-Rückgewinnung

    Förderaufruf des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft vom 19.05.2017

    Phosphor ist essenziell für alles Leben. Ohne die Düngung mit diesem Nährstoff gäbe es keine ausreichende landwirtschaftliche Produktion. Doch die mineralischen Ressourcen an Phosphor sind begrenzt. Nur wenige Länder besitzen abbauwürdige Lagerstätten an Rohphosphat, die alle, bis auf eine kleinere Lagerstätte in Nordfinnland, außerhalb Europas liegen. Politische Unsicherheiten in den wenigen Lieferländern und eine weiter wachsende Weltbevölkerung können zu Engpässen bei der Versorgung mit Rohphosphaten und zu Preissteigerungen führen.

    Die Phosphorversorgung für Baden-Württemberg kann deshalb langfristig nur ökologisch und wirtschaftlich verträglich sichergestellt werden, wenn Phosphorimporte zumindest teilweise durch rückgewonnenen Phosphor ersetzt werden können. Vor allem Abwasser und Klärschlamm aus kommunalen Kläranlagen enthalten relevante Mengen an Phosphor, die ein großes Potential für eine Rückgewinnung bieten. Daher sollen anwendungsreife Verfahren zur Phosphor-Rückgewinnung unter wissenschaftlicher Begleitung entwickelt und geeignete wirtschaftliche Verfahren ermöglicht werden, um so die Verbreitung von Phosphor-Rückgewinnungsverfahren zu fördern.

    Das Förderangebot richtet sich an privat-gewerbliche Unternehmen, Gebietskörperschaften (einschließlich deren Eigenbetriebe), öffentlich-rechtliche Zusammenschlüsse von Gebietskörperschaften und kommunale Unternehmen in privater Rechtsform mit einem kommunalen Anteil von mehr als 50%.

    Im Rahmen des dritten Förderaufrufs sind nun auch Kläranlagen ab einer Ausbaugröße von 50.000 Einwohnerwerten (oder dem entsprechenden Klärschlammanfall) antragsberechtigt. Die VwV EFRE-Phosphor 2014 – 2020 wird dahingehend geändert werden und die auf dieser Seite derzeit eingestellte Version ersetzen.

    Projektskizzen können bis zum 13. Oktober 2017 bei der Landeskreditbank Baden-Württemberg (L-Bank), Schlossplatz 10, 76113 Karlsruhe eingereicht werden.

    Erfahren Sie mehr!
  • Innovative clusterbezogene Projekte im internationalen Maßstab im BSR-Raum

    Aufruf des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg vom 07.04.2017

    Die Entwicklung und Erprobung neuer Projekte und Dienstleistungen von und für Cluster fördert punktuell und themenübergreifend die weitere Professionalisierung der Cluster-Initiativen insbesondere in den baden-württembergischen Spezialisierungsfeldern, und soll die Basis für nachhaltige, selbsttragende Strukturen sein. Die Entwicklung und Erprobung von neuartigen Projekten der Clusterkooperation auf internationaler Ebene, hier bezogen auf die Länder des Ostseeraumes (im weiteren BSR-Raum) und Teilnehmer am BSR Innovation Express Call 2017, ist ein wichtiger Beitrag zur Internationalisierung der baden-württembergischen Cluster. Projekte zu clusterübergreifenden Kooperationen (Meta-, Cross-, Interclustering) oder neue Formate des Technologietransfers befördern die Innovationsfähigkeit der Cluster-Initiativen und ihrer Mitglieder.

    Anträge können bis zum 31.10.2017 bei der Landeskreditbank (L-Bank), Bereich Finanzhilfen, Schlossplatz 10, 76113 Karlsruhe eingereicht werden.

    Weitere Informationen enthält der Förderaufruf.

    Erfahren Sie mehr!
  • Holz Innovativ Programm

    Förderaufruf des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz vom 10.12.2015

    Das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz (MLR) unterstützt Vorhaben, deren Gegenstand die Bereitstellung, Verarbeitung, Bearbeitung und Verwendung von Holz ist, mit Fördermitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und Landesmitteln. Dadurch sollen Innovationen in der Nutzung von Holz forciert, neue Anwendungsfelder für den Rohstoff Holz erschlossen und deren Einführung beschleunigt werden. Damit wird die Innovationstätigkeit der Unternehmen in der Wertschöpfungskette Forst & Holz insgesamt gestärkt. Die Förderschwerpunkte, welche näher im Förderaufruf beschrieben sind, liegen im Bereich Cluster, Angewandte Forschung und Innovation im Holzbau.

    Von den an einer Förderung Interessierten ist ein zweistufiges Verfahren zu durchlaufen. Im ersten Schritt ist eine Vorhabensskizze zur Vorauswahl der Projekte einzureichen (Details entnehmen Sie bitte dem Förderaufruf). Die Projektauswahl der fristgerecht eingereichten Vorhabensskizzen erfolgt durch das MLR nach Abschluss der begleitenden Beratungen innerhalb des Clusterbeirats Forst & Holz. Die Entscheidung der Projektauswahl wird schriftlich durch das MLR bekannt gegeben. Insofern das Vorhaben positiv durch das MLR beschieden wurde, liegt eine Antragsberechtigung vor. Anträge können erst nach erfolgreich abgeschlossenem Projektauswahlverfahren bei der L-Bank eingereicht werden.

    Im zweiten Schritt ist ein formaler Förderantrag bei der L-Bank zu stellen. Diese nimmt den Antrag entgegen, bearbeitet ihn und erteilt bei positiver Prüfung der Antragsunterlagen einen Bewilligungsbescheid.

    Damit die Vorhabensskizzen im in der Regel zweimal jährlich tagenden Clusterbeirat Forst & Holz beraten werden können, sind diese bis zum 15. März oder 15. September eines Jahres einzureichen.

    Vorhabensskizzen zum innovativen Holzbau können zusätzlich jährlich zum 15. Juni und 31. Dezember eingereicht werden. Sie werden dann vom Unterausschuss des Clusterbeirats Forst & Holz beraten.

    Erfahren Sie mehr!
  • Spitze auf dem Land! Technologieführer für Baden-Württemberg

    Förderaufruf des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz vom 10.02.2015

    Mit der Ausschreibung „Spitze auf dem Land! Technologieführer für Baden-Württemberg“ im Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum mit Kofinanzierung aus dem EFRE-Programm 2014-2020 soll die Spitzenstellung des Landes weiter ausgebaut werden.

    Das Förderangebot spricht kleine und mittlere Unternehmen mit weniger als 100 Beschäftigten im ländlichen Raum an, die aufgrund ihrer Innovationsfähigkeit und ihrer ausgeprägten Technologiekompetenz in der Umsetzung und Anwendung innovativer Produktionsprozesse und Produkte das Potenzial zur Technologieführerschaft erkennen lassen.

    Erfahren Sie mehr!

EFRE-Programm Baden-Württemberg 2014 bis 2020
Innovation und Energiewende

Der Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) ist ein Strukturfonds der EU, mit dessen Hilfe der wirtschaftliche, territoriale und soziale Zusammenhalt innerhalb der EU gefördert wird. Baden-Württemberg bezieht Fördermittel aus dem EFRE, um das Operationelle Programm mit dem Leitmotiv „Innovation und Energiewende“ in Baden-Württemberg in der Förderperiode 2014-2020 umzusetzen. Das Operationelle Programm konzentriert sich dabei auf die Stärken des Landes und unterstützt gezielt die Themen Forschung und Innovation sowie Verminderung der CO₂-Emissionen.

Finden Sie die richtige Förderung

Pressemitteilungen

19. Mai 2017

Pressemitteilung des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft vom 19.05.2017

 

Umweltminister Franz Untersteller: „Die Rückgewinnung von Phosphor hat ökologisch und ökonomisch eine immense Bedeutung. Wer hier investiert, investiert zukunftsweisend.“

Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg gibt den Startschuss für die dritte Runde im Förderprogramm zur Rückgewinnung von Phosphor aus Klärschlämmen und Klärschlammasche. Von heute (19.05.) an können sich privat-gewerbliche Unternehmen, Gebietskörperschaften einschließlich deren Eigenbetriebe und öffentlich-rechtliche Zusammenschlüsse von Gebietskörperschaften wieder um Fördermittel für die Entwicklung und den Bau von Versuchsanlagen und großtechnische Pilotanlagen zur Phosphorrückgewinnung bewerben.

Der Förderaufruf richtet sich gleichermaßen an kommunale Unternehmen in privater Rechtsform mit einem kommunalen Anteil von mehr als 50 Prozent. Im Rahmen des dritten Förderaufrufs sind Kläranlagen ab einer Ausbaugröße von 50.000 Einwohnerwerten oder dem entsprechenden Klärschlammanfall antragsberechtigt. Erstmals wird auch die Erstellung von Projektskizzen kommunaler Einrichtungen gefördert.

Umweltminister Franz Untersteller: „Da es EU-weit keine nennenswerten Phosphorvorkommen gibt, ist es unser Ziel, auf lange Sicht unabhängig zu werden von teuren Phosphorimporten aus politisch unsicheren Lieferländern. Außerdem wollen wir erreichen, dass der Abbau von Rohphosphaten eingedämmt und die damit verbundenen erheblichen Umweltbelastungen zurückgehen.“
Insgesamt rund 13 Millionen Euro Fördervolumen

Um diese Ziele zu erreichen, fördert Baden-Württemberg mit Hilfe der Europäischen Union die Entwicklung und den Bau von Versuchsanlagen und großtechnischen Pilotanlagen zur Phosphor-Rückgewinnung. Insgesamt stehen in dem Programm des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) acht Millionen Euro zur Verfügung. Das Land ergänzt diese Mittel durch bis zu 4,8 Millionen Euro.

Minister Untersteller äußerte sich in diesem Zusammenhang zufrieden über die Novelle der Klärschlammverordnung des Bundes, die in wenigen Wochen in Kraft treten wird. Er sagte: „Die Bundesrepublik wird das erste Land der Europäischen Union sein, welches Kläranlagen ab einer Ausbaugröße von 50.000 Einwohnerwerten zur Rückgewinnung von Phosphor verpflichtet. Das ist ein richtiges und wichtiges Signal.“ Der schonende Umgang mit Ressourcen und deren Rückgewinnung aus Abfällen habe ökologisch und ökonomisch eine immense Bedeutung. Dies gelte besonders für lebenswichtige Rohstoffe wie Phosphor, für die es keinen Ersatz gebe, so Untersteller.

Bis die Betreiber der betroffenen Kläranlagen die neue Verordnung umsetzen müssen, bleiben ihnen noch einige Jahre Zeit. Sie sind jedoch verpflichtet, bis 2023 ein Konzept vorzulegen, wie sie der Rückgewinnung nachkommen werden. Diese Zeit müsse genutzt werden, um die technologische Entwicklung auf diesem Gebiet voranzubringen, appellierte der Umweltminister. „Nur wenn Investitionen in Anlagen zur Rückgewinnung von Phosphor aus Klärschlamm oder Klärschlammasche gezielt angereizt werden, sind entscheidende und zukunftsweisende Fortschritte zu erwarten,“ ist Untersteller überzeugt. Er fügte hinzu: „Für den Start der dritten Förderrunde hätten wir keinen besseren Zeitpunkt finden können.“

Die Möglichkeit zur Einreichung der Projektskizzen besteht bis zum 13. Oktober 2017.

Weitere Informationen

Förderprogramm Phosphor-Rückgewinnung

5. Mai 2017

Pressemitteilung des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau vom 05.05.2017

 

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau fördert im Rahmen seiner Clusterpolitik mit Mitteln des EFRE innovationsorientierte regionale Cluster-Initiativen sowie landesweite und regionsübergreifende Netzwerke. Auf einen ersten Aufruf im Jahr 2015 hin konnten neun unterschiedliche innovative Projekte für eine Förderung ausgewählt werden. Jetzt werden erneut weitere 400.000 Euro Fördermittel bereitgestellt. Damit stellt das Ministerium in der aktuellen EFRE-Förderperiode insgesamt 2 Millionen Euro für die Förderung von Clusterprojekten zur Verfügung.

„Vor dem Hintergrund aktueller politischer und wirtschaftlicher Ereignisse, seien es der Brexit oder mögliche protektionistische Maßnahmen in den USA, stehen auch die baden-württembergischen Cluster Initiativen mit Blick auf ihre internationale Zusammenarbeit vor neuen Herausforderungen. Internationale Kooperationen mit geeigneten Partnern sind für die Cluster-Initiativen und ihre Mitgliedsunternehmen jedoch weiterhin existenziell. Denn so können sie ihre Wettbewerbsfähigkeit erhöhen, die eigenen Kompetenzen durch Wissenstransfer erweitern und die Wertschöpfungskette ergänzen“, erklärte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut anlässlich des Förderaufrufs am Freitag (5. Mai) in Stuttgart.

Der aktuelle Aufruf bezieht sich deshalb und vor dem Hintergrund der EU-Strategie für den Ostseeraum (BSR = Baltic Sea Region) auf Projekte in Kooperationen mit Netzwerken aus den Ländern Schweden, Dänemark, Norwegen und Litauen. Die relative räumliche Nähe und die ausgeprägten Clusterlandschaften in den skandinavischen und baltischen Ländern erlauben langfristige strategische Partnerschaften und eine konstruktive Zusammenarbeit. Die Länder des Ostseeraums verfügen über eine gut entwickelte Clusterlandschaft und Netzwerke, die sich wichtigen Themen wie beispielsweise Lifescience, Bioökonomie und IKT widmen.

Es sei daher zu erwarten, dass im Zuge dieses Aufrufs für alle Partner gleichermaßen gewinnbringende neue Kooperationsprojekte gefunden werden, so die Ministerin weiter. Ziel der Förderung sei es, die Zusammenarbeit in und zwischen den Cluster-Initiativen im internationalen Maßstab zu intensivieren. Die Cluster-Initiativen sollen gemeinsam mit ihren Mitgliedern so Innovationen generieren und neue Handlungsfelder mit den Partnern des BSR-Raums erschließen.

Die entsprechenden Förderaufrufe aus diesen Ländern werden mit dem baden-württembergischen Aufruf synchronisiert. So wird sichergestellt, dass die Projektpartner aus den jeweiligen Ländern ihre Anträge gemeinsam einreichen können und eine länderübergreifende Jury die Projekte als Paket zusammen auswählt. So kann gewährleistet werden, dass auch die für ein Projekt insgesamt erforderlichen Fördermittel länderübergreifend bereitgestellt werden.

Gefördert werden 50 Prozent der Personal- und Sachkosten. Anträge können bis 31. Oktober 2017 bei der L-Bank in Karlsruhe eingereicht werden.

Weitere Informationen unter

https://www.clusterportal-bw.de/service/foerderprogramme-und-wettbewerbe/ sowie

https://efre-bw.de/foerderaufruf/innovative-clusterbezogene-projekte-im-internationalen-massstab-im-bsr-raum/

5. Mai 2017

Pressemitteilung des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg vom 05.05.2017

„Das Beispiel Oberschwaben zeigt, dass der Ländliche Raum als starkes Rückgrat Baden-Württembergs unverzichtbare Leistungen für unsere Wirtschaft und Gesellschaft erbringt. Unsere Förderpolitik schafft die Rahmenbedingungen für ein erfolgreiches Forschen, Wirtschaften, Arbeiten und Leben auf dem Land“, sagte der Minister für Ländlichen Raum, Peter Hauk MdL, am Freitag (5. Mai) bei der Überreichung des Zuwendungsbescheides für das Innovations- und Technologietransferzentrum PLUS (ITZ Plus) in Biberach (Landkreis Biberach).

Vielfach liege der Schlüssel zum Erfolg in der Bildung von Kooperationen und Netzwerken. Das ITZ Plus werde am Campus Aspach der Hochschule Biberach errichtet. Das Land fördere das Projekt mit Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung in Höhe von 4,9 Millionen Euro und dem Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum in Höhe von 1,9 Mio. Euro.

„Baden-Württemberg steht für Qualität und Hochtechnologie. Die Region Biberach ist ein wichtiger Wirtschaftsstandort mit zahlreichen national und international erfolgreichen Unternehmen“, betonte der Minister. Der Landkreis Biberach nehme europaweit eine Spitzenstellung in der Innovationsfähigkeit, der Wirtschaftsleistung und dem Wirtschaftswachstum ein. Insbesondere als Standort für die Biotechnologie gewinne Biberach zunehmend an Bedeutung.

Um diese gute Ausgangslage zu festigen, habe sich die Region um die Iller zwischen Alb und Oberschwaben im ‚Schwabenbund‘ grenzübergreifend zusammengefunden. In diesem Rahmen sei unter Federführung der IHK Ulm das regionale Entwicklungskonzept ‚Wissenstransfer-Netzwerk‘ erarbeitet worden.

„Das ITZ Plus bietet mit seinem Konzept innovativen und technologieorientierten Gründern und Unternehmen ideale Bedingungen für die ersten Startjahre. Zudem wird die Attraktivität der Region gerade für junge und hochqualifizierte Menschen gesteigert. Ihnen bieten sich hier nach der Ausbildung weitere Perspektiven für ein berufliches Weiterkommen“, erklärte Hauk.

„Biotechnologie und Energietechnik sind Schlüsselbereiche unserer Hochschule und unserer lokalen Wirtschaft, die durch das Projekt ITZ Plus nachhaltig gefördert werden sollen. Die Stadt Biberach bedankt sich bei allen Partnern, insbesondere bei der Hochschule, dem Landkreis Biberach sowie der IHK Ulm – gemeinsam können wir diese wichtige Entwicklung für den Standort Biberach und die Region ermöglichen“, sagte Norbert Zeidler, Oberbürgermeister der Stadt Biberach. Der Erster Bürgermeister, Roland Wersch, ergänzte: „Die Idee, ein Technologiezentrum in Biberach zu realisieren, besteht schon seit einigen Jahren. Wir freuen uns daher sehr, dass dieses Leuchtturmprojekt durch die Förderung von EU und Land eine Chance erhält“.

„Dies ist ein entscheidender Schritt für die Realisierung des Innovations- und Technologietransferzentrums PLUS in Biberach, und die Bewilligung des Förderantrags ist eine gute Nachricht für die Region und die Hochschule. Der Kreis will dabei neben der bereits zugesagten Kofinanzierung aktiver Partner sein, wenn es darum geht, Wissen und Erfahrung einzubringen“, betonte Landrat Dr. Heiko Schmid.

„Das Innovations- und Technologietransferzentrum Plus ist ein wichtiger Baustein unseres regionalen Entwicklungskonzepts Wissenstransfer-[Netzwerk]² des Schwabenbundes. Die IHK Ulm fördert nicht nur dieses Leuchtturmprojekt im Landkreis Biberach. Auch der Manager für das Wissenstranfer-[Netzwerk]² hat seinen Sitz in Biberach“, sagte IHK Hauptgeschäftsführer Otto Sälzle.

„Mit dem Innovations- und Technologietransferzentrum werden ideale Voraussetzungen für Interaktionen zwischen Wissenschaft und Praxis der für diese Region bedeutenden Themen Biotechnologie und Energietechnik geschaffen. Das ITZ PLUS bietet darüber hinaus jungen Ingenieurinnen und Ingenieuren der Hochschule Biberach eine Plattform für innovative Startups“, betonte Prof. Dr.-Ing. Thomas Vogel, Rektor der Hochschule Biberach.

Hintergrundinformationen:
Das Innovations- und Technologietransferzentrum PLUS (ITZ Plus) Biberach wurde im Rahmen des Wettbewerbs RegioWIN als Leuchtturmprojekt ausgewählt. Für den Bau und die Ausstattung erhält die Stadt Biberach Fördermittel aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und dem Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR).

RegioWIN zielt darauf ab, die Wettbewerbsfähigkeit (W) in den Regionen durch Innovation (I) und Nachhaltigkeit (N) zu verbessern und damit zu einer zukunftsfähigen Regionalentwicklung beizutragen. RegioWIN ist Teil der EFRE-Strategie des Landes Baden-Württemberg für die Förderperiode 2014-2020.

Informationen zu RegioWIN finden Sie unter www.regiowin.eu.

Informationen zu den Förderprogrammen für den Ländlichen Raum sind unter www.mlr-bw.de/laendlicher-raum abrufbar.

Alle Pressemitteilungen anzeigen

Veranstaltungen

  • Sonntag 01.01.2017

    Tage der offenen Tür 2017 – Informationsaktion Europa in meiner Region

    Auch im Jahr 2017 finden Tage der offenen Türen statt,...

    Ort: -

    Datum: 01.01.2017 - 31.12.2017

    Zeit: 0:00

  • Montag 29.05.2017

    Effiziente Motoren und Pumpsysteme

    Elektrisch betriebene Antriebssysteme sind mit rund 70 Prozent am Strombedarf...

    Ort: Lindenhalle Ehingen - Ehingen

    Datum: 29.05.2017

    Zeit: 16:00 - 18:00

  • Mittwoch 21.06.2017

    Eigenstromnutzung und Energieeffizienz

    Grundsätzlich existieren mit Photovoltaik und Blockheizkraftwerken verschiedene wirtschaftliche Möglichkeiten Strom selber...

    Ort: Rathaus Schopfheim - Schopfheim

    Datum: 21.06.2017

    Zeit: 17:00

  • Donnerstag 29.06.2017

    Effizienzwerk-Tour Spannungsreduktion

    Spannung kontrolliert reduzieren, Stromkosten sparen und Wettbewerbsfähigkeit erhöhen! Um die...

    Ort: Randegger Ottilien-Quelle GmbH - Gottmadingen-Randegg

    Datum: 29.06.2017

    Zeit: 14:00

  • Freitag 30.06.2017

    Giessen im Einklang mit Natur und Umwelt

    Der Staatssekretär im Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Dr. Andre...

    Ort: MEGU Metallguss Obermeier GmbH - Schopfheim

    Datum: 30.06.2017

    Zeit: 9:00 - 11:00

  • Donnerstag 20.07.2017

    Energieeffizienznetzwerke – voneinander profitieren

    Voneinander lernen heißt miteinander profitieren. Energieeffizienz-Netzwerke haben sich als effektives...

    Ort: Hotel Feldeck - Lauchringen

    Datum: 20.07.2017

    Zeit: 17:00 - 19:00

Alle Veranstaltungen anzeigen