Pressemitteilungen

8. Mai 2019

Ministerin Hoffmeister-Kraut: „Innovationen brauchen Raum. Die Kreativwerkstatt unterstützt Start-ups und kleine und mittlere Unternehmen gezielt bei der Aktivierung von Innovationspotentialen“

Mit 750.000 Euro unterstützt das Wirtschaftsministerium die Errichtung einer Kreativwerkstatt für digital unterstütztes Leben im Alter in Schwäbisch Gmünd („Cre-ative Hall Assisted Living“). Sie bietet Raum zur Entwicklung und Erprobung innovativer Ideen für digitale Produkte und Services im Bereich Gesundheit und Pflege. Die Mittel stammen aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).

„Die Kreativwerkstatt unterstützt Start-ups und kleine und mittlere Unternehmen gezielt bei der Entwicklung von Innovationspotentialen. Sie greift die Herausforderungen, die sich durch den demografischen Wandel ergeben, auf und führt diese mit den Chancen zusammen, die die zunehmende Digitalisierung bietet“, sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut heute (8. Mai) in Stuttgart. Im Hinblick auf den demografischen Wandel und einer kontinuierlich anwachsenden Lebenserwartung kommt dem Themenbereich „selbstbestimmtes Leben bis ins hohe Alter“ eine besondere Bedeutung zu. Dabei spielen digitale Unterstützungsangebote eine zunehmend wichtige Rolle. „In diesem Kontext entstehende neue Geschäftsfelder bieten gerade für Start-ups sowie kleine und mittlere Unternehmen wirtschaftliche Chancen“, betonte die Ministerin bei der Übergabe des Förderbescheids an Schwäbisch Gmünds Oberbürgermeister Richard Arnold.

Errichtet wird die Kreativwerkstatt in zentraler Lage als Anbau zum erfolgreichen EU-Leuchtturmprojekt „eule gmünder wissenswerkstatt“. Deren Ziel ist es, Jugendliche für technische Berufe und Fragestellungen zu begeistern. Dafür stehen auf einer Fläche von über 1.000 qm Werkstätten, Labore und multifunktio-nale Räume zur Verfügung. Mit der Errichtung der Kreativwerkstatt bündelt die Stadt Schwäbisch Gmünd die digitalen Kompetenzen der drei vor Ort ansässigen Hochschulen und weiterer Partner mit dem Ziel, Ideen in marktfähige Produkte zu transferieren. Damit werden die Angebote für Start-ups sowie kleine und mittlere Unternehmen am Standort Schwäbisch Gmünd ideal ergänzt und das Innovationsökosystem in der Region insgesamt gestärkt.

Weitere Informationen:
Außer originären Landesmitteln verwendet das Wirtschaftsministerium auch Mittel aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE), um die Innovationsfähigkeit der Wirtschaft im Land zu stärken. Um regionale Strukturförderung zu betreiben, erhält Baden-Württemberg für den Zeitraum 2014-2020 rund 247 Millionen Euro von der Europäischen Union aus dem EFRE. Mit daraus finanzierten Projekten werden im Bereich des Wirtschaftsministeriums u. a. an-wendungsnahe Forschung und Entwicklung, Technologie- und Wissenstransfer, Vernetzungsaktivitäten und Unternehmensgründungen gestärkt.

In diesem Zusammenhang fördert das Wirtschaftsministerium auf Grundlage der Erkenntnisse aus der Studie „Regionale Innovationssysteme in Baden-Württemberg“ (2018) und der Erfahrungen aus dem RegioWIN-Prozess neben regionalen Innovationsmanagements auch Investitionen in regionale Innovationsinfrastruk-turen. Es wurden insgesamt fünf Vorhaben landesweit – eines davon die Kreativwerkstatt für digital unterstütztes Leben im Alter in Schwäbisch Gmünd – vom Wirtschaftsministerium zur Förderung der regionalen Innovationsinfrastruktur ausgewählt. Damit wird ein Beitrag zur Bereitstellung der räumlichen Voraussetzungen für aktuelle Formen der Innovationsfindung geleistet, um Start-ups sowie kleinen und mittleren Unternehmen die Erprobung und Nutzung von neuen und kooperativen Innovationsmethoden zu erleichtern.

8. Mai 2019

Staatssekretärin Schütz: „Innovationen brauchen Raum. Mit IN-SPIRE unterstützen wir Start-ups bei den ersten Schritten zur Professionalisierung ihrer Geschäftsmodelle“

Mit rund 510.000 Euro für ein innovatives Projekt der digitalen Gesundheitsver-sorgung in Mannheim unterstützt das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Woh-nungsbau den weiteren Ausbau des Start-up-Standorts Baden-Württemberg. Die Mittel stammen aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und aus Landesmitteln.

„Innovationen brauchen Kooperation. Und sie brauchen Raum. Im INSPIRE Living Lab können Start-ups digitale Neuentwicklungen im Regelbetrieb der klini-schen Routineversorgung testen“, sagte Staatssekretärin Katrin Schütz heute
(6. Mai) in Mannheim. Ergänzend organisiert die INSPIRE Plattform die systema-tische Zusammenführung mit Konzernen, Gesundheitsversorgern, Forschungs-einrichtungen und Experten. „Ein derartiges Angebot ist ein wesentlicher Stand-ortfaktor und Standortvorteil für Start-ups, die sich ihren Markt neu erschließen müssen“, so Schütz weiter.

Eingerichtet wird das INSPIRE Living Lab auf dem Gelände des Universitätsklini-kums Mannheim. In unmittelbarer Nähe entsteht der Mannheim Medical Techno-logy Campus, auf dem das vom Wirtschaftsministerium geförderte RegioWIN-Leuchtturmprojekt Business Development Center Medizintechnologie Cubex One gebaut wird. Es bietet ein flexibles Raumprogramm mit Büros, Hybridräu-men (iCubes) und Laboren für Start-ups und junge Unternehmen. INSPIRE zielt zudem auf Synergiemöglichkeiten mit dem vom Wirtschaftsministerium geförder-ten Start-up-BW Life Science Accelerator mit dessen Schwerpunkten Biotechno-logie, Pharma und Medizintechnologie ab. Damit werden die Angebote für Grün-der am Standort Mannheim ideal ergänzt und das Innovationsökosystem der Me-dizintechnologie in der Region insgesamt gestärkt.

Staatssekretärin Katrin Schütz: „Die Anziehungs- und Bindungskraft Mannheims auf Unternehmen im Wachstumsmarkt der Digital Health Produkte wird damit deutlich erhöht.“

Weitere Informationen:
Außer originären Landesmitteln verwendet das Wirtschaftsministerium auch Mit-tel aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE), um die In-novationsfähigkeit der Wirtschaft im Land zu stärken. Um regionale Strukturför-derung zu betreiben, erhält Baden-Württemberg für den Zeitraum 2014-2020 rund 247 Millionen Euro von der Europäischen Union aus dem EFRE. Mit daraus finanzierten Projekten werden im Bereich des Wirtschaftsministeriums u. a. an-wendungsnahe Forschung und Entwicklung, Technologie- und Wissenstransfer, Vernetzungsaktivitäten und Unternehmensgründungen gestärkt.
In diesem Zusammenhang fördert das Wirtschaftsministerium auf Grundlage der Erkenntnisse aus der Studie „Regionale Innovationssysteme in Baden-Württem-berg“ (2018) und der Erfahrungen aus dem RegioWIN-Prozess neben regionalen Innovationsmanagements auch Investitionen in regionale Innovationsinfrastruk-turen. Damit wird ein Beitrag zur Bereitstellung der räumlichen Voraussetzungen für aktuelle Formen der Innovationsfindung geleistet, um Start-ups sowie kleinen und mittleren Unternehmen die Erprobung und Nutzung von neuen und koopera-tiven Innovationsmethoden zu erleichtern. Insgesamt fünf Vorhaben landesweit – eines davon das Projekt INSPIRE in Mannheim – wurden vom Wirtschaftsminis-terium zur Förderung ausgewählt.

18. April 2019

Rund drei Millionen Euro für innovative Unternehmen im Ländlichen Raum

„Baden-Württemberg ist das Land der Tüftler und Erfinder. Damit dieser Erfindungsreichtum auch in neuen Innovationen mündet, hat das Land die technologieorientierte Förderlinie ‚Spitze auf dem Land! Technologieführer für Baden-Württemberg‘ aufgelegt. Mit dieser sprechen wir gezielt kleine und mittlere Unternehmen im Ländlichen Raum an, die das Potenzial zur Technologieführerschaft haben. In der aktuellen Auswahlrunde haben acht Unternehmen den Zuschlag für insgesamt rund drei Millionen Euro Fördermittel erhalten“, sagte der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk MdL, am Mittwoch (17. April) in Stuttgart.

Baden-Württemberg ist innerhalb der Europäischen Union die Region mit der aktuell höchsten Innovationsfähigkeit. Zu diesem Ergebnis kommt das Statistische Landesamt Baden-Württemberg, welches in zweijährigem Turnus einen Innovationsvergleich der Regionen der Europäischen Union vornimmt. Ausschlaggebend für die Spitzenposition Baden-Württembergs ist neben den hohen Investitionen in Forschung und Entwicklung auch der große Erfindungsreichtum. Die Fördermittel stammen aus dem landeseigenen Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) und dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE).

„Von der Förderlinie haben in den bisherigen Auswahlrunden 89 Unternehmen profitiert. Jedes der geförderten Unternehmen trägt dazu bei, die gute wirtschaftliche Lage Baden-Württembergs weiter auszubauen und gleichwertige Lebensverhältnisse im ganzen Land zu erhalten“, so der Minister. Insgesamt stehen über die sechsjährige Förderperiode hinweg rund 40 Millionen Euro zur Verfügung, die bereits zu drei Vierteln vergeben sind. Die in der zwölften Runde ausgewählten Unternehmen können nun ihre konkreten Förderanträge bei der L-Bank, der Förderbank des Landes, einreichen. Die L-Bank nimmt eine abschließende Prüfung vor und bewilligt die Zuschüsse.

Hintergrundinformationen:

– Aufgenommene Projekte der zwölften Auswahlrunde:
– Albstadt, Zollernalbkreis: Büschel Connecting Systems GmbH
– Amtzell, Ravensburg: Askea Feinmechanik GmbH
– Dunningen, Rottweil: WuS-TEC GmbH & Co. KG
– Ehingen (Donau), Alb-Donau-Kreis: Wolfgang Kottmann GmbH
– Hardt, Rottweil: Flaig Magnetsysteme GmbH & Co. KG
– Hermaringen, Heidenheim: Moroff und Baierl GmbH
– Zimmern ob Rottweil; Rottweil: macs Software GmbH
– Zimmern ob Rottweil, Rottweil: Wehl & Partner Muster + Prototypen GmbH

Mit dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) 2014 bis 2020 richten die Europäische Union und das Land Baden-Württemberg den Fokus auf die Stärkung von Forschung, technologischer Entwicklung und Innovation sowie die Förderung der Bestrebungen zur Verringerung der CO2-Emissionen mit dem Programm ‚Innovation und Energiewende‘.
Mit der Förderlinie ‚Spitze auf dem Land! Technologieführer für Baden-Württemberg‘ spricht das Land kleine und mittlere Unternehmen mit weniger als 100 Beschäftigten im Ländlichen Raum an, die das Potenzial zur Technologieführerschaft erkennen lassen, indem sie Innovationsfähigkeit und ausgeprägte Technologiekompetenz aufweisen. Diese Unternehmen sind von besonderer Bedeutung für den Ländlichen Raum, da sie die ausgeglichene Struktur Baden-Württembergs prägen und Kerne für Innovation und Zukunftsfähigkeit sind. Dabei können kleine Unternehmen mit weniger als 50 Beschäftigten für ihre Investitionen bis zu 20 Prozent Zuschuss, mittlere Unternehmen mit weniger als 100 Beschäftigten bis zu zehn Prozent Zuschuss erhalten. Der maximale Förderbetrag pro Projekt beträgt 400.000 Euro. Bezuschusst werden umfassende Unternehmensinvestitionen in Gebäude, Maschinen und Anlagen zur Entwicklung und wirtschaftlichen Nutzung neuer Dienstleistungen und Produkte.

Die Antragstellung erfolgt schriftlich durch die Gemeinden in Zusammenarbeit mit den Unternehmen. Die Entscheidung über die Aufnahme in die Förderung erfolgt durch das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz. Jährlich sind zwei Auswahlrunden geplant. In der gesamten Förderperiode 2014 bis 2020 werden nach derzeitigem Stand insgesamt 40 Millionen Euro an EFRE- und Landesmitteln zur Verfügung stehen.

Im Bewertungsausschuss sind der Gemeindetag Baden-Württemberg, die Steinbeis-Stiftung für Wirtschaftsförderung, das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung GmbH, Baden-Württemberg Connected e.V., die Executive School of Management, Technology and Law der Universität St. Gallen, die Landeskreditbank Baden-Württemberg – Förderbank, die Regierungspräsidien Stuttgart, Karlsruhe, Freiburg und Tübingen sowie das MLR vertreten.

Das Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) ist ein kommunales Förderprogramm. Das Land fördert private, gewerbliche und kommunale Investitionen, die im Rahmen eines örtlichen Entwicklungskonzeptes zur Strukturverbesserung führen. Im Förderschwerpunkt ‚Arbeiten‘ wird die Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen in kleinen und mittleren Unternehmen unterstützt. Weitere Informationen zum Förderprogramm ‚Spitze auf dem Land! Technologieführer für Baden-Württemberg‘ finden Sie im Internet unter www.mlr-bw.de.

8. April 2019

Umweltminister Franz Untersteller: „Baden-Württembergs Kommunen betreiben engagierten Klimaschutz, dabei unterstützen wir sie gerne.“

Im Rahmen des EFRE-Förderprogramms „Klimaschutz mit System“ hat das Umweltministerium in einem Nachrückverfahren zum zweiten Teilnahmewettbewerb drei weitere Projekte zur Förderung ausgewählt. Umweltminister Franz Untersteller hat die Projektträger in einem Schreiben aufgefordert, entsprechende Anträge auf Förderung bei der Landeskreditbank Baden-Württemberg (L-Bank) einzureichen.

„Ich freue mich, dass wir weitere Projekte mit Mitteln des europäischen Fonds für regionale Entwicklung EFRE fördern können und damit den Klimaschutz vor Ort voranbringen“, sagte der Umweltminister dazu heute (02.04.) in Stuttgart.  „Das EFRE-Programm ist ein ganz wesentlicher Bestandteil des Klimaschutzes im Land und wird von Kommunen, Zweckverbänden und kommunalen Unternehmen stark nachgefragt.“

Projekte zur Wärmeversorgung und zum Netzausbau

Konkret steht für die Gemeinde Oberwolfach (Ortenaukreis), die Stadtwerke Böblingen und die Stadt Titisee-Neustadt (Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald) über „Klimaschutz mit System“ ein Fördervolumen von insgesamt knapp fünf Millionen Euro zur Verfügung.

Ein großer Teil davon (maximal rund 2,3 Millionen Euro) soll in die interkommunale Wärmeversorgung in Oberwolfach fließen. Die Gemeinde hat seit rund 20 Jahren ein Nahwärmenetz. Ziel ist es jetzt, die Nahwärmeversorgung zu modernisieren und auf die Nachbargemeinde auszuweiten.

In Böblingen soll das Gewerbegebiet Hulb an das Fernwärmenetz der Stadt angeschlossen werden. Bestandteil des Projekts ist auch Information und Beratung der betroffenen Unternehmen und Haushalte mit den Schwerpunkten Energieeffizienz und Energieeinsparung (maximal rund 1,5 Millionen Euro).

Titisee-Neustadt schließlich plant, ein Wärmenetz für das Gebiet Neustadt-Mitte aufzubauen, an das größere Gebäude wie Schulen, Pflegeheime und größere Wohneinheiten angeschlossen werden sollen (maximal rund 1 Million Euro).

Gut durchdacht

„Das sind gut durchdachte und klimawirksame Projekte“, so Umweltminister Franz Untersteller. Mit diesen Zuschüssen werde das Budget des EFRE-Förderprogramms jetzt weitgehend ausgeschöpft. Für die Nutzung eventueller Restmittel gebe es jetzt noch zwei weitere grundsätzlich förderwürdige Vorhaben ‚in der Warteschleife‘.

Mit dem Förderprogramm „Klimaschutz mit System“ werden Städte und Gemeinden im Land unterstützt, einen systematischen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Insgesamt stehen in der Förderperiode 2014-2020 dafür EFRE-Mittel in Höhe von rund 27 Millionen Euro bereit, hinzu kommen Landesmittel in Höhe von einer Million Euro.

13. März 2019

Ministerin Hoffmeister-Kraut: „Innovationen brauchen Raum. Mit den SeedLabs unterstützen wir Start-ups bei den ersten Schrit-ten zur Professionalisierung ihrer Geschäftsmodelle“

Mit rund 115.000 Euro für sogenannte SeedLabs im Heidelberg Innovation Park unterstützt das Wirtschaftsministerium den weiteren Ausbau des Start-up-Standorts Baden-Württemberg. Die Mittel stammen aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). „Innovationen brauchen Raum. Hightech-Gründerinnen und -Gründer können die Heidelberg SeedLabs künftig nutzen, um ihre Geschäftsidee zu überprüfen, eine solide Datenbasis zu erarbeiten und Prototypen zu entwickeln“, sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut heute (13. März). Mit dem Heidelberg Innovation Park entsteht derzeit ein HotSpot für Innovationen aus den Bereichen IT, digitale Medien und Bioinformatik. „Die SeedLabs können zeitlich flexibel und gemeinschaftlich genutzt werden, so dass Kosten minimiert und Seed-Finanzierungen vorbereitet werden können“, so die Ministerin.

Untergebracht sind die SeedLabs im Business Development Center Organic Electronics. Dieses Leuchtturmprojekt wurde im Rahmen des Landeswettbewerbs RegioWIN ausgezeichnet. Mit einer multifunktionalen Infrastruktur aus Büro- und Laborräumen, Werkstätten, reinraumfähigen Flächen und Co-Working-Spaces soll es als Angebot für interdisziplinäre Spin-offs den zielgruppenorientierten Technologietransfer im Hightech-Bereich auszubauen helfen. Für die Errichtung des Zentrums hat das Wirtschaftsministerium bereits fünf Millionen Euro aus dem EFRE und zwei Millionen Euro aus Landesmitteln bereitgestellt. Das Zentrum und die SeedLabs sollen im Herbst 2019 eröffnet werden.

Die SeedLabs am Standort Heidelberg ergänzen die Angebote für Gründer und beschleunigen den Technologietransfer in der Rhein-Neckar-Region. Ideale Synergiemöglichkeiten ergeben sich beispielsweise mit den vom Wirtschaftsministerium geförderten Start-up-BW Acceleratoren Up2B (Schwerpunkte IT, Industrie 4.0, Internet of Things und Big Data) und dem Life Science Accelerator BW (Schwerpunkte Biotechnologie, Pharma und Medizintechnologie).

Weitere Informationen:
Außer originären Landesmitteln verwendet das Wirtschaftsministerium auch Mittel aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE), um die Innovationsfähigkeit der Wirtschaft im Land zu stärken. Um regionale Strukturförderung zu betreiben, erhält Baden-Württemberg für den Zeitraum 2014-2020 rund 247 Millionen Euro von der Europäischen Union aus dem EFRE. Mit daraus finanzierten Projekten werden im Bereich des Wirtschaftsministeriums u. a. anwendungsnahe Forschung und Entwicklung, Technologie- und Wissenstransfer, Vernetzungsaktivitäten und Unternehmensgründungen gestärkt.
In diesem Zusammenhang fördert das Wirtschaftsministerium auf Grundlage der Erkenntnisse aus der Studie „Regionale Innovationssysteme in Baden-Württemberg“ (2018) und der Erfahrungen aus dem RegioWIN-Prozess neben regionalen Innovationsmanagements auch Investitionen in regionale Innovationsinfrastruk-turen. Damit wird ein Beitrag zur Bereitstellung der räumlichen Voraussetzungen für aktuelle Formen der Innovationsfindung geleistet, um Start-ups sowie kleinen und mittleren Unternehmen die Erprobung und Nutzung von neuen und kooperativen Innovationsmethoden zu erleichtern. Insgesamt fünf Vorhaben landesweit – eines davon und gleichzeitig das erstes Projekt die Heidelberg SeedLabs – wurden vom Wirtschaftsministerium zur Förderung ausgewählt.

28. Februar 2019

Konsultation zur EFRE-Förderung 2021 bis 2027– mehr als 100 Teilnehmer informierten sich und diskutierten über den Programmentwurf

„Den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) wollen wir in Baden-Württemberg weiterhin dafür einsetzen, Innovation und Nachhaltigkeit mit Impulsen voranzutreiben. Gerade kleine und mittlere Unternehmen sollen von diesem Rückenwind profitieren. Eine wichtige Rolle spielt dabei der Wandel hin zu mehr Nachhaltigkeit durch Bioökonomie und Kreislaufwirtschaft“, sagte der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk MdL, anlässlich einer Veranstaltung zur Konsultation der Partner des EFRE-Programms 2021-2027 am Dienstag (26. Februar) in Stuttgart. Baden-Württemberg knüpfe hier nahtlos an die EFRE-Programme 2007-2013 und der laufenden Förderperiode 2014-2020 an und setze dabei auf eine Mischung aus Bewährtem und Neuem.

„Kooperation ist dabei in vielen Bereichen ein ganz wesentlicher Bestandteil des Erfolgskonzepts, um das Beste aus einer Projektidee zu machen. In der kommenden Förderperiode wollen wir Kooperationen noch stärker nutzen. Dies gilt für Projekte im Land wie auch über Grenzen hinweg. So können wir den Europäischen Mehrwert der eingesetzten EU-Mittel gerade in einem Land wie Baden-Württemberg noch besser begründen“, erläuterte der Minister und erfuhr dafür viel Unterstützung von der Europäischen Kommission.

Auch die Sichtbarkeit und Erfahrbarkeit der Projekte für die Bürgerinnen und Bürger des Landes sei ein wichtiger Bestandteil des Konzepts. „Wenn wir unsere Förderpolitik den Menschen vor Ort nicht erklären und sie nicht mitnehmen, sehen sie die Europäische Union hinter alledem nicht. Mit den EFRE-geförderten Projekten haben wir großes Potential, den europäischen Gedanken sichtbar und spürbar zu machen“, erläuterte der Minister.

Nachdem das Programmkonzept bereits Ende 2018 in kleineren Fachkonsultationen diskutiert worden war, waren nun alle Partner der EFRE-Förderung gemeinsam zum Gespräch eingeladen. Über 100 Vertreter aus den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft, Umwelt sowie dem kommunalen und sozialen Bereich folgten dieser Einladung.

„Die kontinuierliche Beteiligung aller Partner der EFRE-Förderung an der Programmplanung ist uns ein wichtiges Anliegen. Die Anregungen, die wir aus den Konsultationsgesprächen erhalten, spielen eine wichtige Rolle bei der Entwicklung eines anhaltend tragfähigen Programms“, betonte der Minister. In der Diskussion mit Vertretern aus den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft, Kommunen und Umwelt sowie der Europäischen Kommission standen die Chancen und Herausforderungen in Baden-Württemberg für das nächste Jahrzehnt im Mittelpunkt. Der Programmentwurf stieß auf viel positive Resonanz. Die Partner gaben verschiedene Anregungen für die Erweiterung des Programmentwurfs. Klar wurde aber auch, dass der EFRE in Baden-Württemberg nicht alle Wünsche erfüllen kann. „Das EFRE-Programm des wohlhabenden Baden-Württembergs wird wieder ein sehr kleines Programm sein angesichts des Bedarfs in den weniger entwickelten Regionen der Europäischen Union. Wir müssen uns auf wenige Themen konzentrieren, wie es die EU-Verordnungen vorsehen. Und das können wir auch, angesichts dessen, was Land, Kommunen und Unternehmen insgesamt in den Bereichen Innovation und Nachhaltigkeit investieren“, erläuterte der Minister.

Lob kam von der Europäischen Kommission für den frühen Start in die Programmplanung und die breite Konsultation der Partner. „Die Partner spielen in der Programmplanung eine wichtige Rolle. Ihre Expertise und ihre Perspektiven leisten einen wertvollen Beitrag für ein tragfähiges Programm. Die umfassende Beteiligung der Partner ist mir daher ein wichtiges Anliegen“, sagte der Minister. Dieser Prozess werde kontinuierlich fortgesetzt. Der weitere Zeitplan der Programmplanung hänge jedoch von einer Reihe von Entscheidungen in Brüssel ab, unter anderem vom Brexit, vom Finanzbudget für 2021-2027 und den Förderregeln der EU-Fonds.

Hintergrundinformationen:
Die EU-Strukturfonds fördern den wirtschaftlichen, territorialen und sozialen Zusammenhalt in der Europäischen Union. In der aktuellen Förderperiode 2014-2020 stellt die EU dem Land Baden-Württemberg rund 247 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung zur Verfügung. Unter dem Leitmotiv ‚Innovation und Energiewende‘ werden gezielt die Themen Forschung und Innovation sowie Verminderung der CO2-Emissionen gefördert.

Das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz setzt das EFRE-Programm gemeinsam mit dem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau, dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst und dem Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft um.

Die Grundlage für die Programmplanung für die Förderperiode 2021-2027 hat die Europäische Kommission mit ihren Entwürfen für die Kohäsionspolitik nach 2020 im Mai 2018 geschaffen. Die Verhandlungen dazu dauern derzeit noch an.

Weitere Informationen zur EFRE-Förderung finden Sie im Internet unter https://efre-bw.de/, zur neuen Förderperiode unter https://efre-bw.de/die-neue-foerderperiode/.

17. Januar 2019

Innovative Unternehmen im Ländlichen Raum werden gezielt durch das Land unterstützt / Bewerbung für bevorstehende Auswahlrunde ‚Spitze auf dem Land!‘ bis 28. Februar möglich

„Baden-Württemberg ist innerhalb der Europäischen Union die Region mit der aktuell höchsten Innovationsfähigkeit. Zu diesem Ergebnis kommt der im Dezember 2018 veröffentliche Innovationsindex des Statistischen Landesamtes Baden-Württemberg. Zu diesem sehr guten Abschneiden unseres Landes tragen die kleinen und mittleren Unternehmen im Ländlichen Raum entscheidend bei. Zahlreiche von ihnen haben das Potential, in ihrem Bereich eine führende Position einzunehmen. Sie sind unverzichtbare Motoren für ein nachhaltiges wirtschaftliches Wachstum“, sagte der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk MdL, am Donnerstag (17. Januar) in Stuttgart.

„Mit der Förderlinie ‚Spitze auf dem Land! Technologieführer für Baden-Württemberg‘ wollen wir erreichen, dass Baden-Württemberg diese starke Stellung auch weiterhin behält und die innovativen Mittelständler im Ländlichen Raum ihr Potential voll entfalten können. Innovationsstarke Unternehmen im Ländlichen Raum können über die Förderlinie eine Unterstützung erhalten, um neue Produkte oder Dienstleistungen voranzutreiben. Gemeinden mit solchen Unternehmen können sich noch bis zum 28. Februar 2019 für die aktuelle Auswahlrunde bewerben“, sagte der Minister.

Hintergrundinformationen:
Die Förderlinie ‚Spitze auf dem Land! Technologieführer für Baden-Württemberg‘ richtet sich an innovationsorientierte Unternehmen, die das Potenzial haben, einen Beitrag zur Technologieführerschaft Baden-Württembergs zu leisten. Diese Unternehmen sind von besonderer Bedeutung für den Ländlichen Raum, da sie die ausgeglichene Struktur Baden-Württembergs prägen und Kerne für Innovationen und Zukunftsfähigkeit sind. Kleine Unternehmen mit weniger als 50 Beschäftigten können für ihre Investition bis zu 20 Prozent Zuschuss erhalten, mittlere Unternehmen mit weniger als 100 Beschäftigten bis zu zehn Prozent. Der maximale Förderbetrag pro Projekt beträgt 400.000 Euro. Bezuschusst werden Unternehmensinvestitionen in Gebäude, Maschinen und Anlagen zur Entwicklung und wirtschaftlichen Nutzung neuer oder verbesserter Produkte und Dienstleistungen.

In der Förderperiode 2014-2020 stehen für die Förderlinie insgesamt rund 40 Millionen Euro zur Verfügung. Die Mittel werden aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und dem baden-württembergischen Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) zur Verfügung gestellt. In den zurückliegenden elf Auswahlrunden hat der auf Landesebene gebildete Bewertungsausschuss über 216 Projekte beraten. Für insgesamt 97 Projekte wurde eine Förderzusage erteilt. Die bisher bereitgestellten Fördermittel belaufen sich auf insgesamt 31,5 Millionen Euro. Auf Seiten der Unternehmen wird dadurch ein Investitionsvolumen in Höhe von 271 Millionen Euro angestoßen.

Die Bewerbung für die Förderlinie erfolgt schriftlich durch Aufnahmeanträge der Gemeinden in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen. Die Entscheidung über die Aufnahme erfolgt durch das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz auf der Basis des Vorschlages eines dazu eingerichteten Bewertungsausschusses. Dieser tagt zweimal jährlich, im März und September eines Jahres.

Aufnahmeanträge können jederzeit eingereicht werden. In der ersten Auswahlrunde eines Jahres werden alle Aufnahmeanträge berücksichtigt, die bis zum 28. Februar vorliegen, in der zweiten Auswahlrunde diejenigen, die bis zum 31. August eines Jahres vorliegen.

Im Bewertungsausschuss vertreten sind der Gemeindetag Baden-Württemberg, die Steinbeis-Stiftung für Wirtschaftsförderung, das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung GmbH, die Wirtschaftsinitiative Baden-Württemberg Connected e.V., die Executive School of Management, Technology and Law der Universität St. Gallen, die Landeskreditbank Baden-Württemberg – Förderbank, die Regierungspräsidien Stuttgart, Karlsruhe, Freiburg und Tübingen sowie das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz.

Mit dem EFRE und dem darauf aufbauenden Programm ‚Innovation und Energiewende‘ richten die Europäische Union und das Land Baden-Württemberg im Programmzeitraum 2014-2020 den Fokus auf die Stärkung von Forschung, technologischer Entwicklung, Innovation sowie die Verringerung der CO2-Emissionen. Das ELR ist das bedeutendste Förderprogramm des Landes zur integrierten Strukturentwicklung von Gemeinden im Ländlichen Raum. Das Land fördert private, gewerbliche und kommunale Investitionen, die im Rahmen eines Entwicklungskonzeptes zur Strukturverbesserung führen. Im Förderschwerpunkt ‚Arbeiten‘ wird die Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen in kleinen und mittleren Unternehmen unterstützt. Im Zusammenspiel mit der EFRE-Förderung liegt der Schwerpunkt der aktuellen Förderperiode auf der Sicherung und dem Ausbau der Technologieführerschaft Baden-Württembergs in der Fläche.

Weitere Informationen stehen Ihnen auf der Internetseite des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz unter www.mlr.baden-wuerttemberg.de/de/unsere-themen/laendlicher-raum/ sowie unter www.efre-bw.de zur Verfügung.

8. Januar 2019

Mehr als 3.000 Besucher informierten sich 2018 bei Tagen der offenen Tür in zwölf Veranstaltungen der Projektträger über EFRE-geförderte Projekte
EFRE-Programmplanung für 2021 bis 2027 in vollem Gang / Erste Runde der Konsultationen mit den Partnern in Kommunen, Wirtschaft, Wissenschaft und Umwelt abgeschlossen

„Die EU-Strukturförderung hat in den vergangenen Jahren viel im Land bewegt. Zahlreiche innovative und nachhaltige Projekte werden mit Unterstützung aus dem EFRE in Baden-Württemberg umgesetzt und machen den europäischen Mehrwert sicht- und erlebbar“, sagte der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk MdL, mit Blick auf die Tage der offenen Tür 2018 unter dem Motto ‚Europa in meiner Region‘ am Dienstag (8. Januar) in Stuttgart.

Zwischen Februar und November 2018 hatten zwölf Projektträger zum Blick hinter die Kulissen eingeladen. Die Bandbreite der vorgestellten Projekte reichte von ARENA2036 in Stuttgart, einer der modernsten Forschungsfabriken im Bereich des Leichtbaus, über das E-Carsharing-System ‚Zeozweifrei unterwegs‘ in Bruchsal bis hin zu einem Straßenfest des Mittelständlers Bieler & Lang GmbH in Achern, der sich auf die Entwicklung von Gasmess- und Warnsystemen spezialisiert hat. Die Projektträger zeigten sich mit der Resonanz und dem entgegengebrachten Interesse sehr zufrieden. Mehr als 3.000 Besucher aus Fachkreisen und der breiten Öffentlichkeit hatten sich einen Eindruck davon verschafft, wofür EU-Mittel im Bereich Forschung, technologische Entwicklung, Innovation und Energiewende eingesetzt werden und wie sie den Innovationsstandort Baden-Württemberg stärken. „Die Tage der offenen Tür bei Projektträgern haben wir 2018 bereits zum vierten Mal durchgeführt und damit inzwischen rund 8.000 Bürgerinnen und Bürger erreicht. Für mich ist dies die beste Möglichkeit, Europa den Bürgern nahezubringen“, sagte der Minister.

Die Weichen stellen für erfolgreiche Fortsetzung der Strukturpolitik nach 2020
„Wir wollen auch mit dem Programm für 2021 bis 2027 EFRE-Mittel gezielt für mehr Innovationskraft und Nachhaltigkeit einsetzen und dies auch verstärkt zusammen mit anderen Regionen in Deutschland und der EU tun. Dies verspricht einen noch größeren EU-Mehrwert. Weil gute Planung Zeit braucht, sind die Arbeiten an dem neuen Programm bereits in vollem Gange“, so Minister Hauk.
Den Auftakt machte im März 2017 eine Veranstaltung mit dem Generaldirektor der EU-Generaldirektion Regionalpolitik und Stadtentwicklung Marc Lemaître, gefolgt von einer Diskussionsrunde mit EU-Kommissar Günther Oettinger zur Zukunft der Kohäsionspolitik im November 2017 in der Landesvertretung Baden-Württemberg in Brüssel.

Wie im Vorfeld der gegenwärtigen Förderperiode 2014 bis 2020 ist nun ein breites Beteiligungsverfahren für die Ausgestaltung des EFRE-Programms 2021 bis 2027 angelaufen. In insgesamt vier Fachkonsultationen in den Bereichen Umwelt, Wirtschaft, Wissenschaft und Kommunen im November und Dezember 2018 wurde ein erstes Arbeitsmodell des EFRE-Programms 2021 bis 2027 in Baden-Württemberg den Vertretern vorgestellt, diskutiert und Impulse für die weitere Planung aufgenommen. Die Ergebnisse fließen in eine große gemeinsame Konsultationsveranstaltung im Februar 2019 mit Vertretern aller genannten Bereiche auf Einladung des Ministers Peter Hauk. „Die Beteiligung der Partner der EFRE-Förderung ist mir ein wichtiges Anliegen. Expertise, Erfahrungen und Perspektiven der Partner leisten einen wertvollen Beitrag für die Programmplanung. Daher ist dies auch keine einmalige Angelegenheit, sondern ein kontinuierlicher Prozess, bis das Programm steht“, betonte der Minister.

Für ein intelligentes und grünes Europa
Ziel der europäischen Strukturpolitik nach 2020 ist es – ähnlich wie in der laufenden Förderperiode – Beschäftigung sowie innovatives, nachhaltiges und integratives Wachstum in der Europäischen Union weiter voranzubringen. In stärker entwickelten Regionen wie Baden-Württemberg liegt der Fokus auf Forschung, Entwicklung und Innovation sowie auf der Umsetzung grüner Themen wie Kreislaufwirtschaft und Bioökonomie. Baden-Württemberg kann hier an die Erfolge seiner aktuellen EFRE-Förderung unter dem Leitmotiv ‚Innovation und Energiewende‘ anknüpfen und seine Aktivitäten in diesem Sinne fortsetzen und weiterentwickeln.

Hintergrundinformationen:
Der Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) ist ein Strukturfonds der EU, mit dessen Hilfe der wirtschaftliche, territoriale und soziale Zusammenhalt innerhalb der EU gefördert wird. Baden-Württemberg bezieht Fördermittel aus dem EFRE, um das Operationelle Programm mit dem Leitmotiv ‚Innovation und Energiewende‘ in Baden-Württemberg in der Förderperiode 2014 bis 2020 umzusetzen. Das Operationelle Programm konzentriert sich dabei auf die Stärken des Landes und unterstützt gezielt die Themen Forschung und Innovation sowie Verminderung der CO2-Emissionen. Bis zum Jahr 2020 werden Projekte im Wert von rund 500 Millionen Euro gefördert. Davon stellt die EU rund 247 Millionen Euro aus dem EFRE zur Verfügung.

Die EFRE-Verwaltungsbehörde ist im Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg angesiedelt. Zu den beteiligten Fachressorts zählen das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau, das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst, das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft und das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz.

Derzeit laufen die Verhandlungen um den nächsten Mehrjährigen Finanzrahmen, der die Grundlage für die EFRE-Förderung nach 2020 bildet. Die EU-Strukturförderung ist angesichts der gegenwärtigen Herausforderungen wie Digitalisierung und Klimawandel auch für die wirtschaftlich stärker entwickelten Regionen wichtig. Zugleich setzen diese als ‚Lokomotiven‘ wichtige Impulse für die Entwicklung von ganz Europa. Mit dieser Stoßrichtung hat sich Baden-Württemberg schon frühzeitig in die Verhandlungen eingebracht. Für die siebenjährige Förderperiode ab 2021 wird ein neues operationelles Programm aufgelegt, an dessen Ausgestaltung im Rahmen eines umfassenden Konsultationsprozesses gearbeitet wird.

Weitere Informationen zur EFRE-Förderung finden Sie im Internet unter https://efre-bw.de/, zu den Tagen der Offenen Tür unter https://efre-bw.de/veranstaltungen/tage-der-offenen-tuer-2018-informationsaktion-europa-in-meiner-region/.

Weitere Informationen