Förderaufrufe Archiv

25. September 2015

Förderaufruf des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft vom 22.09.2015

Phosphor ist essenziell für alles Leben. Ohne die Düngung mit diesem Nährstoff gäbe es keine ausreichende landwirtschaftliche Produktion. Doch die mineralischen Ressourcen an Phosphor sind begrenzt. Nur wenige Länder besitzen abbauwürdige Lagerstätten an Rohphosphat, die alle, bis auf eine kleinere Lagerstätte in Nordfinnland, außerhalb Europas liegen. Politische Unsicherheiten in den wenigen Lieferländern und eine weiter wachsende Weltbevölkerung können zu Engpässen bei der Versorgung mit Rohphosphaten und zu Preissteigerungen führen.

Die Phosphorversorgung für Baden-Württemberg kann deshalb langfristig nur ökologisch und wirtschaftlich verträglich sichergestellt werden, wenn Phosphorimporte zumindest teilweise durch rückgewonnenen Phosphor ersetzt werden können. Vor allem Abwasser und Klärschlamm aus kommunalen Kläranlagen enthalten relevante Mengen an Phosphor, die ein großes Potential für eine Rückgewinnung bieten. Daher sollen anwendungsreife Verfahren zur Phosphor-Rückgewinnung unter wissenschaftlicher Begleitung entwickelt und geeignete wirtschaftliche Verfahren ermöglicht werden, um so die Verbreitung von Phosphor-Rückgewinnungsverfahren zu fördern.

Das Förderangebot richtet sich an privat-gewerbliche Unternehmen, Gebietskörperschaften (einschließlich deren Eigenbetriebe), öffentlich-rechtliche Zusammenschlüsse von Gebietskörperschaften und kommunale Unternehmen in privater Rechtsform mit einem kommunalen Anteil von mehr als 50 %.

Projektskizzen können bis zum 1. März 2016 bei der Landeskreditbank Baden-Württemberg (L-Bank), Schlossplatz 10, 76113 Karlsruhe eingereicht werden.

10. Juli 2015

Teilnahmeaufruf des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft vom 09.07.2015.

Information: Der Teilnahmeaufruf vom 09.07.2015 wurde ersetzt durch den Teilnahmeaufruf vom 07.08.2015.

Zur Ausschöpfung der Energieeffizienzpotenziale von Unternehmen, möchte das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg die Errichtung regionaler Kompetenzstellen für Energieeffizienz (KEFF) in allen 12 Regionen Baden-Württembergs fördern. Mit deren Einrichtung soll Unternehmen (vor allem KMUs) flächendeckend eine neutrale und kostenlose Vermittlung unabhängiger Energieberatungsangebote sowie Unterstützung bei der Einbindung in Unternehmensnetzwerke und bei der Umsetzung von Energieeffizienzmaßnahmen geboten werden. Um ein effizientes Arbeiten der KEFF zu unterstützen, sollen die regionalen Kompetenzstellen miteinander in ein landesweites Netzwerk eingebunden werden. Existierende regionale Energieeffizienz- oder Beratungsnetzwerkstrukturen sollen dabei berücksichtigt werden. Das landesweite Netzwerk wird bei der Einrichtung und Aufgabenerledigung durch eine zentrale Koordinierungsstelle unterstützt und koordiniert, die seit dem 01.02.2015 bei der Technologie- und Innovationszentrum Umwelttechnik und Ressourceneffizienz Baden-Württemberg GmbH (Umwelttechnik BW) eingerichtet wurde.

Das Wettbewerbsverfahren wird durch einen öffentlichen Teilnahmeaufruf gestartet (Ausschreibung). Das Verfahren umfasst ein einstufiges Antragsverfahren. Anträge können bis Montag, den 07. September 2015 bei der Landeskreditbank (L-Bank) Bereich Finanzhilfen, Schlossplatz 10, 76113 Karlsruhe eingereicht werden.

Alle Informationen zum Förderprogramm „Regionale Kompetenzstellen des Netzwerks Energieeffizienz“ und zum Teilnahmewettbewerb enthält der Teilnahmeaufruf und dessen Anlagen.

 

Klarstellung zum Teilnahmeaufruf KEFF:

Die unter Ziffer 7 des Teilnahmeaufrufs angegebenen maximalen Förderbeträge gelten pro Effizienzmoderator und pro Jahr.

 

29. Juni 2015

Förderaufruf des Ministeriums für Finanzen und Wirtschaft vom 25.06.2015

Das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft (MFW) unterstützt die Beschäftigung von Regionalen Technologietransfermanagerinnen und -managern mit Fördermitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) der Europäischen Union.

Dadurch soll der Technologietransfer vor allem zugunsten kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) verbessert werden. Regionale Technologietransfermanager(innen) haben die Aufgabe, Kooperationen zwischen Forschungseinrichtungen und Unternehmen zu initiieren und damit die Umsetzung von wissenschaftlichen Erkenntnissen in neue Produkte und Verfahren zu fördern. Sie stellen besonders für KMU eine wichtige Anlaufstelle dar und unterstützen diese bei ihren Innovationsvorhaben.

Das Förderangebot richtet sich an Industrie- und Handelskammern, Handwerkskammern und regionale Wirtschaftsfördereinrichtungen in Baden-Württemberg.

Anträge können bis zum 15.09.2015 bei der Landeskreditbank (L-Bank), Bereich Finanzhilfen, Schlossplatz 10, 76113 Karlsruhe eingereicht werden.

21. Januar 2015

Förderaufruf des Ministeriums für Finanzen und Wirtschaft vom 20.01.2015

Die Entwicklung und Erprobung neuer Projekte und Dienstleistungen von und für Cluster fördert punktuell und themenübergreifend die weitere Professionalisierung der Cluster-Initiativen insbesondere in den baden-württembergischen Spezialisierungsfeldern, und soll die Basis für nachhaltige, selbsttragende Strukturen sein. Beispielsweise ist die Entwicklung und Erprobung von neuartigen Projekten der Clusterkooperation auf internationaler Ebene ein wichtiger Beitrag zur Internationalisierung der baden-württembergischen Cluster. Projekte zu clusterübergreifenden Kooperationen (Meta-, Cross-, Interclustering) oder neue Formate des Technologietransfers befördern die Innovationsfähigkeit der Cluster-Initiativen und ihrer Mitglieder.

3. September 2014

Förderaufruf des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz vom 01.09.2014

Mit der Ausschreibung „Spitze auf dem Land! Technologieführer für Baden-Württemberg“ im Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum mit Kofinanzierung aus dem EFRE-Programm 2014-2020 soll die Spitzenstellung des Landes weiter ausgebaut werden.

Das Förderangebot spricht kleine und mittlere Unternehmen mit weniger als 100 Beschäftigten im ländlichen Raum an, die aufgrund ihrer Innovationsfähigkeit und ihrer ausgeprägten Technologiekompetenz in der Umsetzung und Anwendung innovativer Produktionsprozesse und Produkte das Potential zur Technologieführerschaft erkennen lassen.

29. April 2014

Förderaufruf des Ministeriums für Finanzen und Wirtschaft vom 29.04.2014

Das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft (MFW) unterstützt die Beschäftigung von Regionalen Technologietransfermanagerinnen und -managern mit Fördermitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) der Europäischen Union.

Dadurch soll der Technologietransfer vor allem zugunsten kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) verbessert werden. Regionale Technologietransfermanager(innen) haben die Aufgabe, Kooperationen zwischen Forschungseinrichtungen und Unternehmen zu initiieren und damit die Umsetzung von wissenschaftlichen Erkenntnissen in neue Produkte und Verfahren zu fördern. Sie stellen besonders für KMU eine wichtige Anlaufstelle dar und unterstützen diese bei ihren Innovationsvorhaben.

Das Förderangebot richtet sich an Industrie- und Handelskammern, Handwerkskammern und regionale Wirtschaftsfördereinrichtungen im Land.

Anträge können bis zum 11.06.2014 bei der Landeskreditbank (L-Bank), Bereich Finanzhilfen, Schlossplatz 10, 76113 Karlsruhe eingereicht werden.

25. April 2014

Förderaufruf des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst vom 14.04.2014

Die Zentren für angewandte Forschung an Hochschulen für angewandte Wissenschaften(ZAFH) des Landes leisten mit ihrer anwendungsbezogenen Forschung und Entwicklung einen wichtigen Beitrag zum Wissens- und Technologietransfer für den Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg. Sie sind häufig Impulsgeber für Wirtschaftsunternehmen (insb. regionale KMUs), die durch die Übertragung wissenschaftlicher Erkenntnisse und Methoden in die Praxis ihre Wettbewerbsfähigkeit verbessern können. Umgekehrt schärfen HAWen ihr Forschungsprofil durch frühzeitige Einbeziehung von Fragestellungen und Bedarfen der Wirtschaft in die Definition wissenschaftlicher Fragestellungen und steigern dadurch ihre Drittmittelfähigkeit.

Mit der Förderung weiterer ZAFHs verfolgt das Land Baden-Württemberg das Ziel, innovative Forschungsfelder an forschungsstarken HAWen zu erschließen bzw. weiter zu stärken und zugleich die regionale Wettbewerbsfähigkeit im Sinne der Europa-2020-Strategie zu verbessern. Ziel dieser ZAFH-Ausschreibung 2014 ist es, drei neue ZAFHs als Forschungsinitiativen aus HAWen zu fördern, um damit die vorhandenen Kompetenzen über Institutionengrenzen (HAWen, Universitäten und öffentliche außeruniversitäre Forschungseinrichtungen) hinaus im Sinne der Innovationsstrategie Baden-Württemberg (vgl. www.efre-bw.de/Igl-internet/opencms/de/Microsite_EFRE/EFRE_B-W) auf besonders zukunftsrelevanten, neuen Feldern zu bündeln.

Alle Informationen zur Ausschreibung „ Zentren für angewandte Forschung an Hochschulen für angewandte Wissenschaften“ (ZAFH) können dem nachfolgenden Ausschreibungstext nebst Antragsrichtlinien und Beurteilungskriterien entnommen werden.

18. Februar 2014

Förderaufruf des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz vom 14.02.2014

Innovation ist der Schlüssel für die Spitzenstellung des Landes als eine der wirtschaftlich stärksten und innovationsfähigsten Regionen in Europa. Der zunehmende globale Wettbewerb erfordert dauerhafte Anstrengungen zur Stärkung der Innovationskraft, um nachhaltiges Wachstum und Beschäftigung in der Fläche Baden-Württembergs zu erzielen.

Mit der neu im Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) angesiedelten Förderlinie „Spitze auf dem Land! Technologieführer für Baden-Württemberg“ will die Landesregierung dazu beitragen, die Spitzenstellung Baden-Württembergs nicht nur zu erhalten, sondern auch weiter auszubauen. Die Förderlinie wird zu gleichen Teilen über das Land und den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) in der Förderperiode 2014-2020 finanziert.

Mit diesem Förderangebot werden kleine und mittlere Unternehmen mit weniger als 100 Beschäftigten im Ländlichen Raum angesprochen, die aufgrund ihrer Innovationsfähigkeit und ihrer ausgeprägten Technologiekompetenz in der Umsetzung und Anwendung innovativer Produktionsprozesse und Produkte das Potential zur Technologieführerschaft erkennen lassen.

Mit der neuen Förderlinie unterstützen wir Unternehmensinvestitionen zur Entwicklung und wirtschaftlichen Nutzung neuer oder verbesserter Produktionsverfahren, Prozesse, Dienstleistungen und Produkte. Zusätzlich sollen nachhaltige Beiträge zur Verbesserung der Ressourcen- und Energieeffizienz im Produktionsprozess erreicht werden. Die Möglichkeit, technologisch fortschrittliche Produkte unter Berücksichtigung ökologischer Aspekte effizienter und schneller zu produzieren, erhöht die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen.

Bewerben können sich Gemeinden mit interessierten Unternehmen. Jeweils im April und Oktober werden die vorliegenden Aufnahmeanträge von einem Ausschuss bewertet und ein Fördervorschlag ausgearbeitet. Näheres zur Bewerbung finden Sie in der aktuellen Ausschreibung.

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